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Reserve

Verfasst: 20.09.2006, 10:18
von HAL2000
Juhuu! Ich habs gestern zum ersten Mal in meiner 18-jährigen Heinkelzeit geschafft, während der Fahrt den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Die Klappe war schon offen und ich hab beim ersten Stotterer sofort gewusst - "Ouh, der Sprit ist alle!" und dann ganz lang gemacht und mit den Affenarmen den Benzinhahn umgelegt, noch bevor der Motor ausgegangen ist. Und das bei 60km/h am Mittleren Ring ist schon lässiger als rechts auszurollen zu lassen.

Verfasst: 20.09.2006, 13:52
von 64krokodil
Servus HAL2000,so ein Benzinhahn mit Reservestellung ist schon besser, wie jede ungenau gehende Benzinanzeige ( vermeintlich genauanzeigende Benzinuhr ).Da weiß man jedenfalls,woran man ist.Ist bei mir auch erst einmal vorgekommen,das ich auf Reserve schalten mußte ( der Motor braucht halt recht wenig ).Gruß,Jürgen.

P.S. Wenn's sonst nicht klappt, keep cool 8) !

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Verfasst: 20.09.2006, 21:02
von 64krokodil
Hallo HAL2000,ich habe mir damals einen " Benzinpeilstab " hergestellt.Sowas gab es schon in den 50ern bei den VW Käfern,die ja auch nur einen Dreiwegebenzinhahn hatten.Einfach Tankdeckel aufmachen,das gute Stück bis zum Boden hineintauchen,rausziehen und dann einfach ablesen ( Nass / Trockengrenze ) wieviel Liter Sprit noch im Tank sind.Bei mir sind es noch 5 Liter,wie man auf den Bildern erkennt.Braucht man zwar nicht so oft,aber um auf die schnelle festzustellen,wieviel Sprit noch im Tank ist,ist es super.Gerade nach der Winterpause schaust Du in den Tank und weist nicht wieviel drin ist oder zur ungefähren Verbrauchsmessung.Mit so einem Peilstab ,wäre dir das bestimmt nicht passiert.Deponieren kann man den Peilstab locker im Werkzeugfach.Gruß,Jürgen.

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Verfasst: 21.09.2006, 08:35
von HAL2000
64krokodil - du bist ein Fuchs! Nicht schlecht, das Teil. Die Eichung hast du wahrscheinlich an der Tankstelle gemacht, immer ein Liter rein und dann wieder gemessen. Am besten zur Urlaubszeit mit einer langen Schlange Tankwütiger hinter dir, die sich gefreut haben... also recht oft kommt das bei mir auch nicht vor, ich fahr ja täglich und habs einigermaßen im Gefühl, wenn der Tank zur Neige geht. Außerdem will ich meinem Motor das ersparen, was sich im Tank ganz unten drin befindet. Aber danke für den Tip!

Verfasst: 21.09.2006, 17:12
von Ralf
Hallo Ihr,

ich schalte öfters mal in die Reserve. Das kommt dadurch, dass ich meinen Tank bei den schon hohen Aussentermperaturen im sommer nicht ganz voll mache. Und wenn der "Dreck", der sich unten angesammelt hat durch den Benzinhahn kommt, wird dieser beim Benzinfilter abgefangen.

Verfasst: 21.09.2006, 21:26
von Rolf
Hallo,
da ich jeden Tag, auch im Stadtverkehr fahre wäre ein Umschalten auf Reserve während der Fahrt genauso gefährlich wie wenn die Kiste plötzlich stehenbleibt.
Ich behelfe mir so, dass ich immer nach ca. 200km zur Tanke fahre.
Ich tanke einfach immer, wenn ich einen geraden Tachostand habe.
Seither habe ich den Benzinhahn nicht mehr angerührt.

Rolf

Verfasst: 23.09.2006, 19:39
von Gleiter2
Hallo

Erstmal an dieser Stelle der Stadtverkehr-Fraktion einen Heldengruß - ich bin froh wenn ich in den umliegenden Provinzkäffern (!) nur kurz zu tun habe... .

Ich habe ein paar mal auf der Landstrasse den Reserve-Stunt geschafft - und obwohl keiner da war habe ich gemerkt, wie dämlich ich aussehe und wie sehr ich ins "Schlenkern" gekommen bin.
Außerdem kriege ich JEDESMAL einen Adrenalinkick weil ich denke, dass (wieder) was kaputt ist.
Wenn ich so darüber nachdenke, ist die Kiste wohl so oft endgültig stehen geblieben wie ich die Reserve gebraucht habe.
Also nicht ganz unrealistisch, meine Reaktion...

Mit Affenarmen und hohem Blutdruck grüßt

stefan