Neu in der Heinkel Welt
Verfasst: 05.12.2018, 16:14
Servus zusammen!
Mein Name ist Mario, ich komm aus dem Süden der Republik, genauer gesagt aus dem LKR Tuttlingen. Ich bin 22 Jahre alt und studier aktuell.
Meine erste Begegnung mit dem Heinkel, den ich nun besitze, war im zarten Alter von ca. 4 Jahren. Genau an das Alter kann ich mich nicht mehr erinnern.. Mein Opa hatte mich damals auf seinem Heinkel mitgenommen und wir fuhren die 500m zum Supermarkt oder nur die Zubringerstraße auf und ab. Damals fand ich das super aber wusste natürlich wenig bis nichts über den Roller.
2002 starb mein Opa und der Roller blieb im Keller.. Meine Oma hatte wenig Interesse an ihm und so stand er viele Jahre vor sich hin. Ich kam oft vorbei und setzte mich auf den Roller und spielte daran rum.. GAS geben, Lenken und sowas eben.
Irgendwann wurde der Roller mit Kartons usw. zugestellt.
Das wars also mit dem Spielen.. meine Intressen wanderten mehr zum Mountainbiken und zu Autos aber vergessen hab ich den Roller nie.. Und eines Tages fragt ich meine Oma dann ob ich den Roller haben darf. Sie verstand mein Interesse überhaupt nicht aber willigte ein. Somit hatte ich mit 17 Jahren endlich den Heinkel mit dem ich viel Kindheit verbinde.
Naja was soll ich sagen.. Mangels Motorradführerschein und Geld stand er bei mir auch nur rum.. einige teure Teile, wie z.B. der Gepäckträger oder die Stoßstange fehlten. Zudem waren weitere Teile stark verschlissen und ich kam auf eine damals zu hohe Summe.
Nachdem ich meine Schrauberkenntnisse nun an mehreren Autos verbessert hab, widmete ich mich kurz dem Heinkel als er in eine neue Garage umzog.
Die Basis ist der Hammer! Äußerlich mitgenommen aber sobald die Verkleidung ab ist strahlte mich ein frisch aufgebauter Heinkel an. Motor nagelneu aufgebaut und in Silber hervorragend lackiert, Tank und Auspuff ebenfalls neu und in Silber und Elfenbein gehalten. Auch der Rahmen wurde komplett neu lackiert in Silber. Verkleidung, Tacho, Lenker usw. sind jedoch noch stark abgenutzt.. Mein Opa hatte also begonnen den Heinkel zu restaurieren ohne jemand etwas davon zu sagen. Selbst meine Oma war überrascht.
Wichtige Dokumente wie Brief und Schlüssel oder Besitznachweis fehlten aber immernoch.. Letztes Jahr starb meine Oma. Im folgenden wurde ihr Haus verkauft und zum Glück selbst entrümpelt. Ich hab nahezu alles gefunden. Brief, Schlüssel, Ersatzteilkatalog mit Handschriftlichen Notizen meines Opas welche Teile noch beschafft werden müssen. Zudem konnte ich ca. 7-8 Kisten an bereits vorbereiteten oder restaurierten Teilen finden, unteranderem der Gepäckträger, Schutzbleche und Stoßstange.
Erstmal hab ich mich dann auch mit den Unterlagen beschäftigt: Es ist ein 102 A1 BJ 1955 und damals neu gekauft von meinem Opa. Inzwischen hat er eine Laufleistung von 59.156 km.
Nun solls nach dem Winter an die weitere Restauration der Technik gehen und dann werde ich entscheiden ob ich den Zustand der Verkleidung so erhalte wie er ist oder ob ich auch das Äußere wieder vollständig auf Hochglanz bringe.
Ich freu mich auf nette Diskussionen
Mario
Mein Name ist Mario, ich komm aus dem Süden der Republik, genauer gesagt aus dem LKR Tuttlingen. Ich bin 22 Jahre alt und studier aktuell.
Meine erste Begegnung mit dem Heinkel, den ich nun besitze, war im zarten Alter von ca. 4 Jahren. Genau an das Alter kann ich mich nicht mehr erinnern.. Mein Opa hatte mich damals auf seinem Heinkel mitgenommen und wir fuhren die 500m zum Supermarkt oder nur die Zubringerstraße auf und ab. Damals fand ich das super aber wusste natürlich wenig bis nichts über den Roller.
2002 starb mein Opa und der Roller blieb im Keller.. Meine Oma hatte wenig Interesse an ihm und so stand er viele Jahre vor sich hin. Ich kam oft vorbei und setzte mich auf den Roller und spielte daran rum.. GAS geben, Lenken und sowas eben.
Irgendwann wurde der Roller mit Kartons usw. zugestellt.
Das wars also mit dem Spielen.. meine Intressen wanderten mehr zum Mountainbiken und zu Autos aber vergessen hab ich den Roller nie.. Und eines Tages fragt ich meine Oma dann ob ich den Roller haben darf. Sie verstand mein Interesse überhaupt nicht aber willigte ein. Somit hatte ich mit 17 Jahren endlich den Heinkel mit dem ich viel Kindheit verbinde.
Naja was soll ich sagen.. Mangels Motorradführerschein und Geld stand er bei mir auch nur rum.. einige teure Teile, wie z.B. der Gepäckträger oder die Stoßstange fehlten. Zudem waren weitere Teile stark verschlissen und ich kam auf eine damals zu hohe Summe.
Nachdem ich meine Schrauberkenntnisse nun an mehreren Autos verbessert hab, widmete ich mich kurz dem Heinkel als er in eine neue Garage umzog.
Die Basis ist der Hammer! Äußerlich mitgenommen aber sobald die Verkleidung ab ist strahlte mich ein frisch aufgebauter Heinkel an. Motor nagelneu aufgebaut und in Silber hervorragend lackiert, Tank und Auspuff ebenfalls neu und in Silber und Elfenbein gehalten. Auch der Rahmen wurde komplett neu lackiert in Silber. Verkleidung, Tacho, Lenker usw. sind jedoch noch stark abgenutzt.. Mein Opa hatte also begonnen den Heinkel zu restaurieren ohne jemand etwas davon zu sagen. Selbst meine Oma war überrascht.
Wichtige Dokumente wie Brief und Schlüssel oder Besitznachweis fehlten aber immernoch.. Letztes Jahr starb meine Oma. Im folgenden wurde ihr Haus verkauft und zum Glück selbst entrümpelt. Ich hab nahezu alles gefunden. Brief, Schlüssel, Ersatzteilkatalog mit Handschriftlichen Notizen meines Opas welche Teile noch beschafft werden müssen. Zudem konnte ich ca. 7-8 Kisten an bereits vorbereiteten oder restaurierten Teilen finden, unteranderem der Gepäckträger, Schutzbleche und Stoßstange.
Erstmal hab ich mich dann auch mit den Unterlagen beschäftigt: Es ist ein 102 A1 BJ 1955 und damals neu gekauft von meinem Opa. Inzwischen hat er eine Laufleistung von 59.156 km.
Nun solls nach dem Winter an die weitere Restauration der Technik gehen und dann werde ich entscheiden ob ich den Zustand der Verkleidung so erhalte wie er ist oder ob ich auch das Äußere wieder vollständig auf Hochglanz bringe.
Ich freu mich auf nette Diskussionen
Mario