Aktueller Stand Dichtungen am Zylinder?
Verfasst: 12.10.2018, 16:44
Hallo zusammen,
ich habe schon viel gelesen, hier im Forum. Danke für die tollen Beiträge!
Mein von einigen Monaten gekaufter Heinkel tropft, und zwar zu viel. Daher habe ich mal die Luftleitbleche entfernt. Nun muss ich davon ausgehen, dass der Terrorist (Abgesehen von anderen Bereichen) auch an den Stehbolzen und/oder an den Dichtungen seicht.
Ich will den Motor nur einmal öffnen und zusammenbauen, damit er öldicht wird - so zumindest der Plan.
Einige Beiträge zu dem Thema sind schon älter, die Physik hat sich zwar nicht maßgeblich geändert, aber die lieferbaren Teile möglicherwiese.
Daher meine folgenden Fragen:
Kopfdichtung: Ist die beste Dichtung die vom Club aus Kupfer? Was muss mit der Kopfdichtung aus Kupfer genau machen? Ich las was mit erhitzen, aber wie: Wie lange, womit, abschrecken, etc.?
Loctite 510 verwenden?
Die Weicheisenscheiben dürfen wiederverwendet werden?!
Fussdichtung: wie bei PTENG beschrieben, die Standard Dichtung aus dem Club mit Loctite 5922 beidseitig benetzt? Wann muss man die Übermaß Dicke nehmen, bzw. bei welchen Änderungen?
Die Dichtung zum Zylinderkopfdeckel gibt es in Kork und Nicht-Kork. Hat sich da was am Stand der Technik geändert? Was ist die aktuelle optimale Lösung? Die von heinkel-bernd:?
"Die Dichtfläche des Ventildeckels schleife ich auf einer Glasplatte eben und verwende am liebsten
die grüne Deckeldichtung aus 2 mm Dichtungskarton
Wenn aber die Dichtfläche am Zylinderkopf nicht mehr eben ist, verwende ich die 3 mm Korkdichtung,
die sich aber immer wieder setzt und deshalb der Deckel desöfteren nachgezogen werden muß (nicht über 10 Nm)"
Die Abdichtung der Stehbolzen/Zuganker ist auch ein Thema.
Ich hab' den Motor noch nicht auseinander, daher meine Theorie: Öl kann an den Bolzen nur an zwei Stellen austreten: 1) durch die Gewinde am Gehäuse an der Fussdichtung vorbei. 2) durch die Gewinde an der Mutter oben, an der Kopfdichtung vorbei. Richtig?
Soll ich die Bereiche (nach Pteng 200% Methode) mit Silikon und Loctite zukleistern? Oder lohnt sich die im Forum beschriebene Fase an Weicheisenscheiben und Zylinderkopf, und die Verwendung von O-Ringen?
Und sollte ich also die Stehbolzen im MotorGehäuse mit Schraubensicherung (zur Abdichtung) einbauen, wenn sie sich noch ohne rohe Gewalt ausbauen lassen?
Letzte Frage: Loctite 510, 5920 und 5922: Wie lange hält das in der Tube, wenn ich die Tube sauber und ordentlich wieder zudrehe?
Vielen Dank in Voraus! Wer in Fellbach (bei Stuttgart) vorbeikommt, kann sich gerne auf einen Kaffee einladen....
Gruss
Martin
ich habe schon viel gelesen, hier im Forum. Danke für die tollen Beiträge!
Mein von einigen Monaten gekaufter Heinkel tropft, und zwar zu viel. Daher habe ich mal die Luftleitbleche entfernt. Nun muss ich davon ausgehen, dass der Terrorist (Abgesehen von anderen Bereichen) auch an den Stehbolzen und/oder an den Dichtungen seicht.
Ich will den Motor nur einmal öffnen und zusammenbauen, damit er öldicht wird - so zumindest der Plan.
Einige Beiträge zu dem Thema sind schon älter, die Physik hat sich zwar nicht maßgeblich geändert, aber die lieferbaren Teile möglicherwiese.
Daher meine folgenden Fragen:
Kopfdichtung: Ist die beste Dichtung die vom Club aus Kupfer? Was muss mit der Kopfdichtung aus Kupfer genau machen? Ich las was mit erhitzen, aber wie: Wie lange, womit, abschrecken, etc.?
Loctite 510 verwenden?
Die Weicheisenscheiben dürfen wiederverwendet werden?!
Fussdichtung: wie bei PTENG beschrieben, die Standard Dichtung aus dem Club mit Loctite 5922 beidseitig benetzt? Wann muss man die Übermaß Dicke nehmen, bzw. bei welchen Änderungen?
Die Dichtung zum Zylinderkopfdeckel gibt es in Kork und Nicht-Kork. Hat sich da was am Stand der Technik geändert? Was ist die aktuelle optimale Lösung? Die von heinkel-bernd:?
"Die Dichtfläche des Ventildeckels schleife ich auf einer Glasplatte eben und verwende am liebsten
die grüne Deckeldichtung aus 2 mm Dichtungskarton
Wenn aber die Dichtfläche am Zylinderkopf nicht mehr eben ist, verwende ich die 3 mm Korkdichtung,
die sich aber immer wieder setzt und deshalb der Deckel desöfteren nachgezogen werden muß (nicht über 10 Nm)"
Die Abdichtung der Stehbolzen/Zuganker ist auch ein Thema.
Ich hab' den Motor noch nicht auseinander, daher meine Theorie: Öl kann an den Bolzen nur an zwei Stellen austreten: 1) durch die Gewinde am Gehäuse an der Fussdichtung vorbei. 2) durch die Gewinde an der Mutter oben, an der Kopfdichtung vorbei. Richtig?
Soll ich die Bereiche (nach Pteng 200% Methode) mit Silikon und Loctite zukleistern? Oder lohnt sich die im Forum beschriebene Fase an Weicheisenscheiben und Zylinderkopf, und die Verwendung von O-Ringen?
Und sollte ich also die Stehbolzen im MotorGehäuse mit Schraubensicherung (zur Abdichtung) einbauen, wenn sie sich noch ohne rohe Gewalt ausbauen lassen?
Letzte Frage: Loctite 510, 5920 und 5922: Wie lange hält das in der Tube, wenn ich die Tube sauber und ordentlich wieder zudrehe?
Vielen Dank in Voraus! Wer in Fellbach (bei Stuttgart) vorbeikommt, kann sich gerne auf einen Kaffee einladen....
Gruss
Martin