Motorlager
Verfasst: 27.04.2018, 14:01
Hallo Zusammen,
in der letzten Lieferung aus dem Lager befanden sich u. a. 3 neue (alternative) Motorlager.
Mir ist bei der Begrabbelung sofort aufgefallen, das eines darunter deutlich härter ist als die beiden anderen.
Es stellte sich heraus (auch auf Grund des Aufdrucks), daß welche in 45ShA und in 65ShA (Shorehärte) geliefert wurden.
Nach Anruf im Lager sagte man mir, daß eigentlich nur die weichen in 45ShA verkauft werden, aber auch noch welche in 65ShA da wären....jedoch nie verkauft wurden.
(Ich dachte immer, daß die harten bei den Gespannen praktisch Pflicht sind?)
Also bekommt man seit vielen Jahren immer ausschließlich die weichen mit 45ShA.
Ist wohl eine 65ShA dazwischengerutscht....aber gar nicht schlecht, daß das passiert ist.
Mir erscheinen die 45ShA SEHR/Zu weich und zumindest für die beiden seitlichen Punkte eher grenzwertig.
Wenn ich mir die Maximalbelastungen der baugleichen von Freudenberg* (siehe Bild) anschaue, sind die 45ShA mMn tatsächlich schon mehr als grenzwertig.
* Ich weiß nicht ob die vom Club auch von Freudenberg sind, da in der Liste keins mit 65ShA ist.
Sie dürften aber sehr ähnliche Daten haben.
Da ich nun irgendwelche der beiden umtauschen muß, denke ich daß es sinnig wäre die seitlichen in 65ShA und den vorderen in 45ShA zu konfigurieren.
Den linken natürlich unter der Aufnahme und mit "Abreißsicherung"....meine Rahmenaufnahme (103-A1) ist symetrisch.
Ich verspreche mir davon ein "steiferes" Fahrwerk, längere Haltbarkeit der stark belasteten, seitlichen Schwingelemente und durch den weichen vorderen trotzdem noch recht gute
Dämpfung der Motorvibrationen.
Welche Erfahrungen liegen hier vor?
Was meint ihr dazu?
Gruß
Wolfram
P.S.:
Der zulässige Maximalhub der Schwingelemente dieser Bauart liegt bei 3,5mm.
Um nun eine Abreißsicherung zu gewährleisten, das Element nicht zu überlasten und beim linken Lager trotzdem die Dämpfung zu behalten, habe ich eine Distanzsbuchse gedreht, die zusammen mit eine U-Scheibe und einer dicken Gummischeibe (zwischen U-Scheibe und Gehäuse des Elements) einen Spalt von 3,5mm in unbelastetem Zustand gewährleistet.
Ich habe mal (zur besseren Erkennung teils eingefärbt, Gummi im Motorlager fehlt) für euch eine vereinfachte 3D-Skizze meines Aufbaus gemacht.
Die Kupferfarben gefärbten Teile sind:
Oben: U-Scheibe DIN7349-25 x 10,5 x 4
Unten: Distanzbuchse D20 x d10,5 x h7,5 (Eigenfertigung)
Die Messinfarbene Scheibe unten ist eine U-Scheibe DIN440-R11 (D34 x d11 x h3)
Die schwarze Scheibe unten ist eine Gummischeibe D34 x d20 x h4 (Eigenfertigung, hatte 4mm dickes Gummi da)
Die Schraube ist eine DIN 931-M10x60...wie original.
Die den alternativen Motorlagern beiliegende Distanzscheibe vom Club schmeiße ich eh weg, da zu dünn, mit Bohrung 11,8mm innen viel zu groß und dann noch beidseitig mit starken Senkungen versehen.
in der letzten Lieferung aus dem Lager befanden sich u. a. 3 neue (alternative) Motorlager.
Mir ist bei der Begrabbelung sofort aufgefallen, das eines darunter deutlich härter ist als die beiden anderen.
Es stellte sich heraus (auch auf Grund des Aufdrucks), daß welche in 45ShA und in 65ShA (Shorehärte) geliefert wurden.
Nach Anruf im Lager sagte man mir, daß eigentlich nur die weichen in 45ShA verkauft werden, aber auch noch welche in 65ShA da wären....jedoch nie verkauft wurden.
(Ich dachte immer, daß die harten bei den Gespannen praktisch Pflicht sind?)
Also bekommt man seit vielen Jahren immer ausschließlich die weichen mit 45ShA.
Ist wohl eine 65ShA dazwischengerutscht....aber gar nicht schlecht, daß das passiert ist.
Mir erscheinen die 45ShA SEHR/Zu weich und zumindest für die beiden seitlichen Punkte eher grenzwertig.
Wenn ich mir die Maximalbelastungen der baugleichen von Freudenberg* (siehe Bild) anschaue, sind die 45ShA mMn tatsächlich schon mehr als grenzwertig.
* Ich weiß nicht ob die vom Club auch von Freudenberg sind, da in der Liste keins mit 65ShA ist.
Sie dürften aber sehr ähnliche Daten haben.
Da ich nun irgendwelche der beiden umtauschen muß, denke ich daß es sinnig wäre die seitlichen in 65ShA und den vorderen in 45ShA zu konfigurieren.
Den linken natürlich unter der Aufnahme und mit "Abreißsicherung"....meine Rahmenaufnahme (103-A1) ist symetrisch.
Ich verspreche mir davon ein "steiferes" Fahrwerk, längere Haltbarkeit der stark belasteten, seitlichen Schwingelemente und durch den weichen vorderen trotzdem noch recht gute
Dämpfung der Motorvibrationen.
Welche Erfahrungen liegen hier vor?
Was meint ihr dazu?
Gruß
Wolfram
P.S.:
Der zulässige Maximalhub der Schwingelemente dieser Bauart liegt bei 3,5mm.
Um nun eine Abreißsicherung zu gewährleisten, das Element nicht zu überlasten und beim linken Lager trotzdem die Dämpfung zu behalten, habe ich eine Distanzsbuchse gedreht, die zusammen mit eine U-Scheibe und einer dicken Gummischeibe (zwischen U-Scheibe und Gehäuse des Elements) einen Spalt von 3,5mm in unbelastetem Zustand gewährleistet.
Ich habe mal (zur besseren Erkennung teils eingefärbt, Gummi im Motorlager fehlt) für euch eine vereinfachte 3D-Skizze meines Aufbaus gemacht.
Die Kupferfarben gefärbten Teile sind:
Oben: U-Scheibe DIN7349-25 x 10,5 x 4
Unten: Distanzbuchse D20 x d10,5 x h7,5 (Eigenfertigung)
Die Messinfarbene Scheibe unten ist eine U-Scheibe DIN440-R11 (D34 x d11 x h3)
Die schwarze Scheibe unten ist eine Gummischeibe D34 x d20 x h4 (Eigenfertigung, hatte 4mm dickes Gummi da)
Die Schraube ist eine DIN 931-M10x60...wie original.
Die den alternativen Motorlagern beiliegende Distanzscheibe vom Club schmeiße ich eh weg, da zu dünn, mit Bohrung 11,8mm innen viel zu groß und dann noch beidseitig mit starken Senkungen versehen.