Servus Uwe,
der "Leerweg" am Gasdrehgriff hat mich auch genervt !
Die Spirale im Gasdrehgriff war nicht verschlissen und der Gleitstein war auch erneuert !
Habe dann das Problem folgendermaßen gelöst:
An passender Stelle am Gelenkstück die Bohrung für eine M 4er Schraube provisorisch markiert (Anschlagschraube rot).
Am aufgeschobenen Schaltdrehgriff, nach dem Überwinden des Leerweeges diese Markierung auf den Gummigriff
übertragen und in dieser Höhe in das vostehende Metallrohr erst mal ein 4 mm Loch gebohrt.
Nach Drehung des Griffes bis Vollgas die gleiche Markierung auf den Drehgriff übertragen, allerdings ein
paar mm weiter nach oben versetzt ( "Luft" zur Anschagschraube bei Vollgasstellung) und auch hier auch ein
4 mm Loch in das Metallrohr gebohrt.
Den Drehgriff auf den Lenker geschoben und nach Ausschalten des Leerweges die Markierung am Drehgriff
(vorherige Markierung ist jetzt hinfällig) auf das Gelenkstück übertragen.
Hier, ca. 2mm tiefer ein M 4 Gewinde in das Gelenkstück geschnitten.
Am Drehgriff mit einer dünnen Trennscheibe den Streifen zwischen den Bohrungen heraus getrennt und nachgefeilt.
Der verbleibende Streifen am Ende des Metallrohres sollte noch ca. 3 mm betragen.
Beim Markieren muss die Abschlusskappe aufgeschraubt sein und das Gelenkstück am Drehgriff anliegen !
Als Anschlagschraube eine entsprechende Schraube so weit gekürzt, dass sie nach dem festen Eindrehen fast am
Lenkerrohr anliegt.
Wenn jetzt der Gaszug auch etwas mehr "Vorspannung" bekommen hat, reicht die verbleibende Drehung des Griffes
auf jeden Fall noch aus, um den Gasschieber komplett nach oben zu ziehen !

Die Stellschraube des Bowdenzuges am Vergaser so einstellen, dass der Gasschieber wieder auf der Schieber-
Stellschraube aufsitzt.
Sehr wichtig ist auch, dass nach dem Befestigen der Abschlusskappe am Lenker das Gelenkstück des
Handbremshebels möglichst nahe an den Gasdrehgriff geschoben wird (minimale "Luft" ist natürlich nötig) !