Einbaurichtung der Radialdichtringe
Verfasst: 21.05.2015, 22:01
Desöfteren habe ich gelesen, daß sich im Schwingarm ein gewisser Überdrück aufbaut, was ich an
meinen Motoren noch nicht feststellen konnte !
Deshalb halte ich es für überflüssig, in die Schwinge eine Entlüftungsbohrung zu setzen, wenn der
Radialdichtring zwischen Kurbelgehäuse und Schwingarm richtg herum eingebaut ist !
Die Montageanleitung ist hier leider etwas schlecht verständlich.
Bekannt ist ja, dass im Kurbelgehäuse durch die Kolbenbewegung abwechselnd ein leichter Über- und Unterdruck
herrscht. Dazu kommen evtl. noch sog. "Blowby-Gase" die, verursacht durch verschlissene Kolbenringe, den
Überdruck im Kurbelgehäuse noch erhöhen !
Kritisch wird es dann auch bei zu engem oder abgeknicktem Entlüftungsschlauch !
Anhand der Abbildung erkennt man die richtige Einbaulage eines Radialdichtringes.
Bekannt ist ja auch, dass sich der Druck in Gasen und Flüssigkeiten in alle Richtungen ausbreitet !(Rote Pfeile)
Bei richtiger Einbaulage des Radialdichtringes presst der Überdruck die Dichtlippe auch gegen die abzudichtende
Fläche, bzw. Welle (Rote Pfeile)
Ist der Dichtring falsch eingebaut, dehnt der Überdruck die Dichtlippe leicht (Gelber Pfeil) und lässt dadurch den
Druck auf die andere Seite ( in diesem Fall die Schwinge) entweichen ! Da der Druck aus dieser Richtung durch
die anliegende Dichtlippe nicht mehr zurückströmen kann, wirkt der Radialdichtring wie eine Mempran oder
ein Rückschlagventil !
Beim Einbau ist deshalb darauf zu achten, dass die "offene" Seite des Radialdichtringes zur "Druckseite" zeigt !
Einen entstehenden Überdrück in der Schwinge durch Erwärmung des Öls im Fahrbetrieb wird demnach ein richtig eingebauter Radialdichtring in Richtung Kurbelgehäuse entweichen lassen !
( Bei Kolben-Aufwärtsbewegung und dadurch entstehenden leichten Unterdruck im Gehäuse)
meinen Motoren noch nicht feststellen konnte !
Deshalb halte ich es für überflüssig, in die Schwinge eine Entlüftungsbohrung zu setzen, wenn der
Radialdichtring zwischen Kurbelgehäuse und Schwingarm richtg herum eingebaut ist !
Die Montageanleitung ist hier leider etwas schlecht verständlich.
Bekannt ist ja, dass im Kurbelgehäuse durch die Kolbenbewegung abwechselnd ein leichter Über- und Unterdruck
herrscht. Dazu kommen evtl. noch sog. "Blowby-Gase" die, verursacht durch verschlissene Kolbenringe, den
Überdruck im Kurbelgehäuse noch erhöhen !
Kritisch wird es dann auch bei zu engem oder abgeknicktem Entlüftungsschlauch !
Anhand der Abbildung erkennt man die richtige Einbaulage eines Radialdichtringes.
Bekannt ist ja auch, dass sich der Druck in Gasen und Flüssigkeiten in alle Richtungen ausbreitet !(Rote Pfeile)
Bei richtiger Einbaulage des Radialdichtringes presst der Überdruck die Dichtlippe auch gegen die abzudichtende
Fläche, bzw. Welle (Rote Pfeile)
Ist der Dichtring falsch eingebaut, dehnt der Überdruck die Dichtlippe leicht (Gelber Pfeil) und lässt dadurch den
Druck auf die andere Seite ( in diesem Fall die Schwinge) entweichen ! Da der Druck aus dieser Richtung durch
die anliegende Dichtlippe nicht mehr zurückströmen kann, wirkt der Radialdichtring wie eine Mempran oder
ein Rückschlagventil !
Beim Einbau ist deshalb darauf zu achten, dass die "offene" Seite des Radialdichtringes zur "Druckseite" zeigt !
Einen entstehenden Überdrück in der Schwinge durch Erwärmung des Öls im Fahrbetrieb wird demnach ein richtig eingebauter Radialdichtring in Richtung Kurbelgehäuse entweichen lassen !
( Bei Kolben-Aufwärtsbewegung und dadurch entstehenden leichten Unterdruck im Gehäuse)