Einstellen der Zuendung - aber wie?
Verfasst: 23.12.2014, 16:22
Vor 2 Jahren war ich mit meinem 103A2 ploetzlich liegen geblieben, er sprang selbst bei gutem Zureden nicht mehr an. Ich musste ihn nach Hause schieben und versuchte in den darauffolgenden Tagen den Fehler, der ganz offensichtlich in der Zuendanlage lag, zu finden. Ohne Erfolg und schliesslich gab ich auf.
So blieb der Roller in der tropisch feuchten Luft Suedthailands stehen. Im letzten Jahr hatte ich weder Zeit noch Lust mich erneut mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Das Klima setzte dem Heinkel maechtig zu und als ich es dieses Jahr erneut versuchen wollte, musste ich nicht nur entrosten, sondern auch einige Gussteile mit sanfter Gewalt wieder trennen (Vergaser). Schliesslich hatte ich bei meinen Restaurationsarbeiten wieder die Quelle allen Uebels erreicht,die Zuendanlage. Die Dichtung unter dem Deckblech war neu, die Filzunterlage auch und ein neues Set Unterbrecherhebel und Kontakttraeger waren eingebaut, der Unterbrecherabstand war auf 0,4 mm eingestellt. Die Glimmlampe war an Klemme 1 der Zuendspule angeklemmt, die andere Seite bekam Masse am Motorblock.
Szenario 1: beim Durchdrehen des Motors leuchtet die Lampe ueberhaupt nicht (manchmal),
Szenario 2: beim Durchdrehen des Motors leuchtet die Lampe immer (haeufig),
Szenario 3: die Lampe leuchtet auf bei Abriss (manchmal). Das erfolgt bei Drehung des Luefterrades in Motordrehrichtung auf halber Strecke zwischen den beiden Markierungen FP und SP, die ich zum besseren Erkennen mit Filzstift markiert habe.
Verdrehe ich die Unterbrecherplatte gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag, so leuchtet die Lampe nur fuer einen kurzen Moment auf, einmal bei Abriss und einmal bei erneuten Kontakt, drehe ich sie im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag leuchtet sie fuer den gesamten Zeitraum, von Abriss bis erneuten Kontakt. Aber der Zeitpunkt des Aufleuchtens wird nicht veraendert. Inzwischen ist das Gewinde der einen Befestigungsschraube der Unterbrecherplatte ausgerissen und bei dem Gedanken, dass ich 100 km nach Phuket fahren muss um einen Gewindeschneider zu kaufen, vergeht mir schon wieder die Lust am Basteln.
Ich habe die Zuendspule ausgetauscht, der Kondensator ist bereits ein Neuteil aus diesem Jahrhundert. Keine Veraenderung. Schraube ich die Zuendkerze heraus und lege sie im Kerzenstecker auf den Zylinderkopfdeckel, so sehe ich die Funken ueberspringen, wenn der Starter betaetigt wird. Aber was kann ich jetzt noch austauschen um dieses Problem zu beseitigen?
So blieb der Roller in der tropisch feuchten Luft Suedthailands stehen. Im letzten Jahr hatte ich weder Zeit noch Lust mich erneut mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Das Klima setzte dem Heinkel maechtig zu und als ich es dieses Jahr erneut versuchen wollte, musste ich nicht nur entrosten, sondern auch einige Gussteile mit sanfter Gewalt wieder trennen (Vergaser). Schliesslich hatte ich bei meinen Restaurationsarbeiten wieder die Quelle allen Uebels erreicht,die Zuendanlage. Die Dichtung unter dem Deckblech war neu, die Filzunterlage auch und ein neues Set Unterbrecherhebel und Kontakttraeger waren eingebaut, der Unterbrecherabstand war auf 0,4 mm eingestellt. Die Glimmlampe war an Klemme 1 der Zuendspule angeklemmt, die andere Seite bekam Masse am Motorblock.
Szenario 1: beim Durchdrehen des Motors leuchtet die Lampe ueberhaupt nicht (manchmal),
Szenario 2: beim Durchdrehen des Motors leuchtet die Lampe immer (haeufig),
Szenario 3: die Lampe leuchtet auf bei Abriss (manchmal). Das erfolgt bei Drehung des Luefterrades in Motordrehrichtung auf halber Strecke zwischen den beiden Markierungen FP und SP, die ich zum besseren Erkennen mit Filzstift markiert habe.
Verdrehe ich die Unterbrecherplatte gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag, so leuchtet die Lampe nur fuer einen kurzen Moment auf, einmal bei Abriss und einmal bei erneuten Kontakt, drehe ich sie im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag leuchtet sie fuer den gesamten Zeitraum, von Abriss bis erneuten Kontakt. Aber der Zeitpunkt des Aufleuchtens wird nicht veraendert. Inzwischen ist das Gewinde der einen Befestigungsschraube der Unterbrecherplatte ausgerissen und bei dem Gedanken, dass ich 100 km nach Phuket fahren muss um einen Gewindeschneider zu kaufen, vergeht mir schon wieder die Lust am Basteln.
Ich habe die Zuendspule ausgetauscht, der Kondensator ist bereits ein Neuteil aus diesem Jahrhundert. Keine Veraenderung. Schraube ich die Zuendkerze heraus und lege sie im Kerzenstecker auf den Zylinderkopfdeckel, so sehe ich die Funken ueberspringen, wenn der Starter betaetigt wird. Aber was kann ich jetzt noch austauschen um dieses Problem zu beseitigen?