Seite 1 von 1

Nadel, Düse oder Kerze ?

Verfasst: 15.06.2006, 19:31
von Gleiter2
Gerade jetzt gibt es anscheinend viele Vergaser-Beiträge.

Trotzdem habe ich einige Zusammenhänge noch nicht verstanden, deshalb dieser neue thread.

Mein 103 A-2 läuft ja super ( ICH BIN SO FROH !).
Aber die Kerze wird immer noch recht schwarz - kein Öl, wie ich vermute. Fahre auf der Landstrasse ca. 80, auf der Autobahn manchmal voll.
Normalerweise handle ich gerne nach dem Motto "Never change a winning team", aber mich beschäftigt folgendes:

Ich fahre den neuen Vergaser mit der gelieferten 110er Düse. Nadel hängt ganz unten.
Drunter soll man ja nicht bedüsen.

Nehme ich, wie von einigen Seiten empfohlen/zugelassen, eine heissere Kerze (= Bosch W 6 AC anstelle W 5 AC), dann brennt sie sich ja besser frei, obwohl der Vergaser zu fett steht/das Tempo zu gering ist.
Ähnlich wie beim (zu) mageren bedüsen entsteht aber dann doch die Gefahr, dass der Motor zu heiß wird (nur bei Autobahn-Vollgas ?????!!!?).

FRAGE(N):
- wie groß ist der Unterschied zwischen "110er Düse + Nadel ganz mager" und "105er Düse + Nadel ganz fett" ?
- welches Risiko ist größer, "heissere Kerze" oder "(zu) kleine Düse" ?
- Kennt jemand die Grenzen für den Kerzenwert ? Einem älteren Buch zufolge ("...heisser bei ausgesprochener Bummelfahrt, kälter beim Renneinsatz..." !?!) und nach Auskunft eines Zweiradmeisters kann man die Kerzen relativ unkritisch ausprobieren.

Gruß - und Danke

stefan