Heinkel Versteigerung
Verfasst: 01.12.2013, 19:05
Zum 1. Advent lockte heute Nachmittag eine öffentliche Pfandversteigerung in das "Hotel Stadt Norden" in Norden/Ostfriesland. Der Saal platzte aus allen Nähten. Jens-Martin und ich von den Heinkelfreunden Bremen-Unterweser wollten doch mal sehen, ob der angebotene Heinkel Tourist 103 A2 zum Schnäppchenpreis zu schießen war. Der Roller, Baujahr 1963, TÜV bis 9/14, wurde mit dem Mindestgebot von 2.800,- Euro aufgerufen. Der Auktionator, von Funk und Fernsehen bekannt (angeblich), bekommt auf das Höchstgebot 20 % Zuschlag, d.h. bei 3.000,- Kaufsumme noch mal 600,- Euro obendrauf !
Der Roller wurde wegen Todesfall angeboten, zusätzlich ein paar Kisten Ersatzteile (die gingen für 200 Euro weg). Ich habe 2.900 Euro geboten, wurde mit 50 Euro überboten. Dann wieder ich rauf auf 3.000,- . Dieser Preis wurde minutenlang immer wieder vom Auktionator ausgerufen "Zum ersten. Zum zweiten, und zum ?????" Dann meldete sich ein Dritter mit 3.100,- Euro aus der hintersten Stehplatzreihe. Incl. Zuschlag waren das schon knapp 3.800,- Euro für einen Roller, den man nicht Probe fahren durfte. Kaufen wie gesehen, heißt die Devise. Ich habe nicht weiter geboten, hätte ihn aber für 50 Euro mehr bekommen. Der Käufer versicherte mir, dass er bei 3.150,- Euro ausgestiegen wäre. Ich bin kein bischen traurig oder sauer. War zum ersten Mal auf einer Auktion und habe mich köstlich amüsiert über den Schnellsprecher von Auktionator. Hoffentlich sieht man den Heinkel mal bei einem Treffen, in Bockhorn z.B. Der Roller ist echt nicht übel.
Der Roller wurde wegen Todesfall angeboten, zusätzlich ein paar Kisten Ersatzteile (die gingen für 200 Euro weg). Ich habe 2.900 Euro geboten, wurde mit 50 Euro überboten. Dann wieder ich rauf auf 3.000,- . Dieser Preis wurde minutenlang immer wieder vom Auktionator ausgerufen "Zum ersten. Zum zweiten, und zum ?????" Dann meldete sich ein Dritter mit 3.100,- Euro aus der hintersten Stehplatzreihe. Incl. Zuschlag waren das schon knapp 3.800,- Euro für einen Roller, den man nicht Probe fahren durfte. Kaufen wie gesehen, heißt die Devise. Ich habe nicht weiter geboten, hätte ihn aber für 50 Euro mehr bekommen. Der Käufer versicherte mir, dass er bei 3.150,- Euro ausgestiegen wäre. Ich bin kein bischen traurig oder sauer. War zum ersten Mal auf einer Auktion und habe mich köstlich amüsiert über den Schnellsprecher von Auktionator. Hoffentlich sieht man den Heinkel mal bei einem Treffen, in Bockhorn z.B. Der Roller ist echt nicht übel.