Stromfluss bei Zündung
Verfasst: 08.10.2013, 22:26
Hallo,
ich hatte das Problem, dass bei der Zündungseinstellung die Prüflampe nicht anging (richtig angeschlossen: Klemme an 1 der Zünspule und zweiten Kontakt an Masse). Ich habe verschiedene Sachen probiert (u.a. Zündspule und Kabel von Unterbrecher zur Zündspule getauscht). Es funktionierte schließlich, ohne dass ich die Ursache für den Fehler lokalisieren konnte. Nun bin ich interessiert und möchte gerne den Stromfluss verstehen, was mir beim Studium des Schaltplanes nicht gelungen ist.
Hier meine Überlegungen und offenen Fragen:
Von der Batterie geht der Strom vom Pluspol über den Anschluss B+/30 des Reglers zum Zündstecker.
Wenn der Zündschlüssel eingesteckt ist, fließt der Strom über den Anschluss 15 weiter zur Zündspule.
Der Impuls zur Zündung kommt vom Unterbrecher über das Kabel zum Anschluss 1 der Zündspule.
Der Arm des Unterbrechers ist gegen Masse isoliert.
Wenn die beiden Unterbrecherkontakte verbunden sind, besteht Masseverbindung über den Unterbrecher zum Anschluss 1 der Zündspule.
Die Zündung wird ausgelöst, wenn der Nocken der Welle den Kontaktarm des Unterbrechers anhebt (kurz vor OT), so dass der Kontakt unterbrochen und keine Masseverbindung mehr vom Unterbrecher zur Zündspule besteht.
Ist soweit alles richtig?
Jetzt was ich nicht verstehe:
Wie ist der Stromfluss für die Prüflampe? Wie kommt es dazu, dass der Anschluss 1 der Zündspule dann +Strom führt, wenn die Unterbrecherkontakte getrennt sind? Warum kommt es zu keinem Kurzschluss, wenn die Kontakte geschlossen sind, also Masseverbindung besteht?
Vermutlich hat da der Reglerschalter was damit zu tun. Aber das kann ich mir halt nicht erklären.
Ich hoffe, es findet sich jemand, der es mir Laien erklären kann.
Ein Tipp zur systematischen Fehlersuche, wenn das Prüflämpchen wieder mal nicht angehen sollte, wäre natürlich auch hilfreich.
Danke schon mal
Gerhard
ich hatte das Problem, dass bei der Zündungseinstellung die Prüflampe nicht anging (richtig angeschlossen: Klemme an 1 der Zünspule und zweiten Kontakt an Masse). Ich habe verschiedene Sachen probiert (u.a. Zündspule und Kabel von Unterbrecher zur Zündspule getauscht). Es funktionierte schließlich, ohne dass ich die Ursache für den Fehler lokalisieren konnte. Nun bin ich interessiert und möchte gerne den Stromfluss verstehen, was mir beim Studium des Schaltplanes nicht gelungen ist.
Hier meine Überlegungen und offenen Fragen:
Von der Batterie geht der Strom vom Pluspol über den Anschluss B+/30 des Reglers zum Zündstecker.
Wenn der Zündschlüssel eingesteckt ist, fließt der Strom über den Anschluss 15 weiter zur Zündspule.
Der Impuls zur Zündung kommt vom Unterbrecher über das Kabel zum Anschluss 1 der Zündspule.
Der Arm des Unterbrechers ist gegen Masse isoliert.
Wenn die beiden Unterbrecherkontakte verbunden sind, besteht Masseverbindung über den Unterbrecher zum Anschluss 1 der Zündspule.
Die Zündung wird ausgelöst, wenn der Nocken der Welle den Kontaktarm des Unterbrechers anhebt (kurz vor OT), so dass der Kontakt unterbrochen und keine Masseverbindung mehr vom Unterbrecher zur Zündspule besteht.
Ist soweit alles richtig?
Jetzt was ich nicht verstehe:
Wie ist der Stromfluss für die Prüflampe? Wie kommt es dazu, dass der Anschluss 1 der Zündspule dann +Strom führt, wenn die Unterbrecherkontakte getrennt sind? Warum kommt es zu keinem Kurzschluss, wenn die Kontakte geschlossen sind, also Masseverbindung besteht?
Vermutlich hat da der Reglerschalter was damit zu tun. Aber das kann ich mir halt nicht erklären.
Ich hoffe, es findet sich jemand, der es mir Laien erklären kann.
Ein Tipp zur systematischen Fehlersuche, wenn das Prüflämpchen wieder mal nicht angehen sollte, wäre natürlich auch hilfreich.
Danke schon mal
Gerhard