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Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 02.03.2013, 14:49
von Jogi
Hallo,
hier die nächste Frage zur Transistorzündung.
Ich würde gerne wissen wie die Transistorzündung (Ersatzteilenummer 992354) in die Elektrik eingebunden wird. Anbei ein Bild, ihr seht, es sind drei Anschlüsse im Bild bezeichnet mit 1,2 und 3 wo gehören die hin?
Danke.
Jürgen

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 02.03.2013, 18:44
von bims
Servus Jürgen,

üblicherweise liegt dieser Zündhilfe vom Club die u.a. Montageanleitung bei:
Montageanleitung Zündhilfe.jpg
Anschluß-Schema Zündhilfe.jpg
Zündhilfe  Zusatz.jpg
Die Anschlußkabel keinesfalls vertauschen, sonst gibt es "Elektro-Schrott" ! :mrgreen:

Viel Erfolg und

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 07:52
von Jogi
Danke Dir,
kann ich dann noch das Kupferband ( minus an Batterie ) zwischen die Platine und dem Abstandsbolzen dazwischenschrauben?
Jürgen

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 12:07
von Werner
Klar kein Problem,
habe diese kontktgesteuerte Transistorzündanlage lange gefahren und war sehr zufrieden damit. Zu beachten wäre dass vor Inbetriebnahme die Kontakte möglichst erneuert und sauber eingestellt werden. Auch gründliches Fetten des Unterbrechernockens ist wichtig weil das ja nun der einzige Verschleisspunkt ist. Ich persönlich halte von dieser kontaktgesteuerten Variante mehr als von den vollelektronischen Anlagen da sie einen entscheidenden Vorteil hat: Wenn aus irgendwelchen Gründen die Elektronik den Geist aufgibt, was für gewöhnlich Nachts bei Regen etwa 100km von Zuhause passiert kannst du sie innerhalb von Minuten auf konventionelle Zündung zurückrüsten.

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 18:04
von bims
Servus Jürgen,
Jogi hat geschrieben:Auch gründliches Fetten des Unterbrechernockens ist wichtig
Werner meint natürlich damit, nicht den kompletten Unterbrechernocken einzufetten, sondern nur auf
den Schmierfilz etwas Fett zugeben ! :wink:
Wenn der Schmierfilz zwischen Untebrechernocken und seiner Blattfeder schon recht dünn oder gar
durchgerieben ist, reibt die metallische Blattfeder auf dem U-Nocken und rauht dessen Oberfläche so stark
auf, daß wiederum ein starker Verschleiß am Pertinaxnocken des Unterbrecherhebes einsetzt !
Dieser ständige "Abtrag" am Pertinaxnocken verändert natürlich auch den Zündzeitpunkt ! :mrgreen:

Und für Alle, die auf "kontaktlose Zündung" ( Steini, Laubersheimer und dergl.) umgestellt haben :
Ich führe sämtliche Teile der mechanischen Zündung im Roller mit !
Unterbrecher mit Platte, Schrauben und Kabel mi den passenden Steckanschlüssen an die Zündspule,
ein kleines Prüflämpchen, und der Kondensator ist noch am Fahrzeug montiert aber nicht angeschlossen :idea:

Natürlich in der Hoffnung, wenn die Zündanlage ausfällt, daß dieses tagsüber und bei schönstem Wetter passiert ! :D

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 18:33
von ingeni
Hallo Jürgen,

wollte nur sagen, dass ich diese (sieht jedenfalls so aus) Zündung schon seit 1988 vom Club drin habe damit mindestens 50000km gefahren :D Ich hätte damals nie geglaubt, dass sie so lange hält. Den Kondensator hatte ich die ersten Jahre dabei aber schon ewig führe ich keine Ersatzteile mehr mit, da man doch jedes Kilo an der Leistung spürt.
Wie sie angeschlossen ist weis ich nicht mehr. Falls du nicht klar kommst nehm ich mal die Haube runter und mach dir ein paar Fotos.

Also, wünsch ich Dir auch viel Glück damit.

Gruß Reiner

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 22:56
von BerndSt
Hallo Heinkelfreunde,

eine Frage im Zusammenhang mit der im ersten Beitrag gezeigten Transistorzündung: Hat die eigentlich ein Gehäuse, das für das Foto nur abgenommen wurde, oder sind die Bauteile und die Platine tatsächlich "freistehend"? Falls letzteres: wäre ein spritzwasserdichtes Gehäuse nicht ratsam?

Danke und viele Grüße,
Bernd

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 03.03.2013, 23:59
von ingeni
Hallo Bernd,
bei mir sitzt sie dort wo der Kondesator saß, offen wie auf dem Foto und das seit 25 Jahren fast im täglichen Gebrauch, verdreckt, mal feut mal trocken. Ich habe seit dem Einbau fast nicht mehr danach geschaut. Maximal 2-3 mal abgesaugt.
Aber so kühlt sie besser wie im Gehäuse.
Gruß Reiner

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 04.03.2013, 00:36
von bims
Servus Heinkelfreunde,

diese "offene" Elektronik hat mich anfangs auch nachdenklich gemacht ! :shock:
Der Hersteller dieses Teils (Arno Fritz) hat mich aber dringend davor gewarnt, dieses in ein
Gehäuse einzubauen, da die Platine durch die Luftzirkulation im Kofferkasten (Lüftungsschlitze) immer
gekühlt werden muß! :wink:
ingeni hat geschrieben:offen wie auf dem Foto und das seit 25 Jahren fast im täglichen Gebrauch, verdreckt, mal feut mal trocken.

Es passiert also nichts, da die Bauteile durch eine Epoxydharz-Schicht geschützt sind ! :idea:

Re: Transistorzündung - Anschluß ?

Verfasst: 04.03.2013, 01:04
von BerndSt
Hallo bims,

"erlaubt ist, was funktioniert". :lol:

Der Hobby-Elektroniker in mir würde in diesem Fall (Bedarf an Kühlung durch die Außenluft) aber einen kleinen Kühlkörper an den Transistor schrauben, dann ein (belüftetes Kupfer-)Gehäuse entwerfen und danach im Betrieb Temperaturmessungen im Gehäuse durchführen. Aber Arno weiß das bestimmt besser - und wenn die Erfahrungen mit der offenen Konstruktion so gut sind, wie sie Reiner beschreibt, dann sind solche Maßnahmen mit Sicherheit überflüssig.

Ich danke Euch für die Erläuterungen!

Viele Grüße,
Bernd