Servus Gerd aus Bayern !
Hier ist Bernd aus Oberfranken
Hat Dein Kupplungshebel am Lenker das nötige Spiel oder ist der Kupplungszug bei Nichtbetätigung
des Hebels unter Spannung ?
Wenn Du Spannung drauf hast, dann können die 8 Kupplungsfedern das Kupplungs-Paket nicht komplett
zusammenpressen und die einzelnen Lammellen rutschen bei einer gewissen Belastung durch !
Vielleicht hast Du beim Einstellen der Schaltung aus Versehen das Kupplungsseil verstellt oder es hat
sich beim Verlegen der Schaltzüge unter der Vorderradhaube irgendwo verhängt, sodaß das komplette
Seil mit Außenhülle unter Spannung steht !
Es kann auch sein, daß die Enden der Außenhüllen oben aus dem Gelenkstück oder unten aus dem Einstellnippel
herausgerutscht sind und dadurch das Seil unter Spannung steht !
An der Kupplung selber kann es nicht liegen, da sich ein alterungs- oder verschleißbedingter Defekt
relativ langsam bemerkbar macht und sie erst einmal im 4.Gang unter max. Belastung zu rutschen beginnt !
Am Motoröl dürfte es auch nicht liegen, ich fahre selbst ein 40er Einbereichsöl und habe keine
Kupplungsprobleme damit !
Also erst mal schauen, daß die Außenhüllen-Enden richtig tief in ihren Aufahmen sitzen:
Oben Gelenkstück des Kupplungshebels, unten Muffe am Enstellnippel !
Prüfen ob der Kupplungzug unter dem Schalenlenker nicht unter Zug steht (A-1/A-2)
Wenn bei diesen Prüfungen keine Fehler festgestellt wurden, muß das Seil soweit gelockert werden,
bis der Kupplungshebel am Lenker an seinem Ende 1,5 bis 2cm Spiel aufweist !
Dieser Kupplungshebel sollte auch von der Rückholfeder (außen am Kupplungsdeckel) wieder bis zu
seinem Anschlag zurückgezogen werden !
Zum Schluß nochmals überprüfen ob sich das Kupplungsspiel beim Einschlagen der Lenkung verändert !
Wenn ja, ist an der Verlegung des Bowenzuges etwas nicht in Ordnung !
Viel Spaß und