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Vergaserprobleme

Verfasst: 09.04.2006, 16:55
von Gast
Hallo Heinkelfreunde,
habe nach der Winterpause Probleme mit meinen A2. Fahre den neuen Vergaser vom Club, bis jetzt ohne Probleme. Nach der Winterpause lief der Motor ohne Probleme an, ging aber nach einer Minute aus und sprang nicht mehr an. Habe dann alles gereinigt, weil ich Schmutz im Vergaser vermutete. Danach springt der Motor sporadisch an, läuft dann, kann dann kein Standgas einstellen, Motor dreht unkontrolliert hoch und man denkt der Gasschieber klemmt, sobald ich Gas wegnehme stirbt der Motor ab und springt dann meißt nicht an. Lasse ich den Luftfilter weg scheint der Motor besser anzuspringen. Habe dann meinen alten Vergaser versucht und siehe da der Heinkel läuft.
Ich vermute Probleme mit der Beschleunigerpumpe, bin für jeden Tip dankbar.

Gruß Andreas

Verfasst: 10.04.2006, 08:09
von Olinger123
Hallo!

Ich hatte nach der Winterpause ein ähnliches Problem. Der Motor drehte unkontrolliert hoch um dann mit hoher Drehzahl zu verharren obwohl ich den Gasgriff zurück gedreht hatte, bis er dann plötzlich abstarb :?: .
Ich hatte auch erst den Eidnruck der Gasschieber klemmt oder der Gaszug sei geknickt und laufe nicht leichtgängig. Den Gasgriff habe ich komplett gereinigt und neu gefettet. Habe Stundenlang ne Menge ausprobiert. Mit dem alten Vergaser lief er dann normal. Ich habe aber nicht viel Geld für den neuen Vergaeer bezahlt um dann den alten zu benutzen. Den Gasschieber des alten Vergasers habe ich dann in den neuen Clubvergasder eingebaut und siehe da er läuft :!: .
Ich muss jetzt zwar noch das Leerlaufgemisch einstellen aber ich bin froh das ich es jetzt hinbekommen habe :D .

Vielleicht helfen dir diese Auführungen.

Verfasst: 10.04.2006, 19:46
von Gast
Hallo Olaf,
exakt so wie du es beschreibst ist es bei mir. Auch ich habe nicht viel Geld
für den Vergaser bezahlt um mit dem alten zu fahren.
Aber leider wissen wir jetzt immer noch nicht an was es liegt. Also liebe Heinkelfreunde hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt und das Problem erkannt und eine Lösung gefunden. Das Problem drängt, das Wetter wird besser und der Heinkel fährt nicht!

Grüße
Andreas

Verfasst: 11.04.2006, 08:45
von Olinger123
Hallo Andreas!

Bei mir brachte es Abhilfe, dass ich den Gasschieber des alten Vergasers in den neuen Vergaser eingesetzt habe. Der neue Gasschieber hat unten ein halbrunde Aussparung, der alte eine mehr eckige. Danach läuft der Roller wieder ganz gut. Ich gehe mal davon aus dass es daran gelegen hat. Probiere es einmal. Geht relativ schnell und unkompliziert.

Verfasst: 11.04.2006, 16:14
von Heinkelholgi
Daran kann es wohl direkt kaum gelegen haben, schließlich fahre ich (und andere) den Vergaser schon seit er auf dem Markt ist und mein Roller hat noch nie so komische Sachen veranstaltet. Ich denke dass die Form des Schieberausschnitts, der nur zur Verbesserung des Übergangs dient, damit nichts zu tun hat. Ich tippe hier eher auf eine Verschmutzung oder Verstopfung irgend einer Bohrung oder eines Kanals.

Also: Ausbauen, zerlegen, Kompressor anwerfen, Ausblaspistole an den Schlauch, Druckregler auf 5-6 bar und alle erreichbaren Öfnungen des Vergasers durchpusten, bis der Arzt kommt. Von allein, nur durch Stehen, geht ein Vergaser nicht kaputto der ändert plötzlich seine Eigenschaften! Das kann nur Dreck sein, der beim ersten Fluten da was zugesetzt hat.

Obwohl: Die letzte Stimme, die der Mensch hören wird, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Wissenschaftlers sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!!"

In diesem Sinne.... :wink:

Holgi

Verfasst: 13.04.2006, 07:36
von Olinger123
Hallo Holgi!

Ich gebe dir grundsätzlich recht dass es technisch wohl nicht daran gelegen hat welche Form der Gasschieber hat da ja ersten viele andere mit dem Vergaser herumfahren und der Schieber ja im Herbst noch hervorragend seinen Dienst tat. Ich kann nur sagen, dass das Problem mit den unkontrollierten Drehzahlen plötzlich weg war.

Verfasst: 15.04.2006, 16:15
von Gast
Hallo Heinkelfreunde,
also es nutzt nichts, habe mir Holgis Rat zu Herzen genommen nochmal alles gescheckt den Vergaser durchgeblasen, Zündung eingestellt - Der Heinkel läuft nicht! Selbst mit Startpilot springt er nicht an, mir ist aufgefallen, dass er die Startpilotwolke scheinbar aus dem Vergaser rausdrückt, sieht komisch aus, ist das richtig? Er dürfte doch hier nur ansaugen-oder? Er ist wirklich noch im November super gelaufen!!
Noch'ne Idee?

Danke und ein schönes Osterfest
Andreas

Kompression prüfen

Verfasst: 15.04.2006, 19:36
von Werner
ist als nächstes angesagt. Das hört sich nach nem Ventilschaden an. Werner

Verfasst: 07.06.2006, 00:54
von Gast
Hallo

Alter thread, aber ich erinnerte mich daran, weil meiner das gleiche machte.
Neuer Vergaser, läuft wie alle oft zitierten Tiere zusammen, aber nach Kaltstart die beschriebenen Probleme. Supernervig, Stress.

Abhilfe: nicht so viel pumpen, mehr orgeln !
Wenn ich drei mal das Gas aufdrehe für den Kaltstart geht das beschriebene Schauspiel los. Die Nachbarn freuten sich.
Wenn ich nur zwei mal pumpe und etwas orgele geht er schwerer an, fällt aber sofort in den Sahneleerlauf,den er ab da immer hat.

Meine XT 500 konnte nur eins nicht leiden: Start"routine". Ich musste alle Größen (Temperatur Umgebung/Motor, wann zuletzt gelaufen/wie lang gestanden, Luftfeuchte) zumindest bedenken, dann sprang sie immer auf den zweiten Tritt an. Einmal nicht nachgedacht = kicken bis zu - zig mal...

Ich hoffe ja, dass eure Probleme passe sind, viel Erfahrung habe ich auch noch nicht, aber mein Tourist blubbert seit kurzem ohne Fisematenten (?) los.

Gruß

stefan

Verfasst: 07.06.2006, 00:55
von Gleiter2
....Das da oben war ich - wie war das mit dem einloggen ?

s