Hallo Hauke,
auch Grüße aus Lohr. Unser Webmaster, Martin, hat mir einen

mit dem Zaunpfahl zukommen lassen! Da habe ich mich mal aufgerafft.
Eckhard
Hier noch einige Anmerkungen zu meiner ersten Antwort:
Die Bezeichnung "Berechnung" ist etwas hochgegriffen. Ich hätte
Überschlagsrechnung oder Schätzung schreiben sollen.
Als Spannung hatte ich 12 V gewählt, damit sich das schnell im Kopf überschlagen lässt. So kamen 7,5 W heraus. Hätte ich 14 V genommen, wären es 10.2 W.
Die Bosch- und Siba-Regler lassen sich wechselweise für Bosch- oder Siba-LIMAs verwenden. Die geregelte Spannung stellt sich unabhängig davon richtig ein.
Würde der von mir manipulierte Siba-Regler mit einer Siba-LIMA betrieben, wie es sich eigentlich gehört, müsste noch der geringere Widerstand der Siba-Erregerwicklung (siehe
Kohlenwechsel bei der Siba-Lichtmaschine) von 3,5 bis 4 Ohm berücksichtigt werden. Wenn ich den ungünstigsten Fall (3,5 Ohm) wähle, ergibt sich mit dem von mir verwendeten 6,8 Ohm Reglerwiderstand ein Gesamtwiderstand von 3,5 + 6,8 = 10,3 Ohm. An 14 V ergibt sich dann ein Strom von 1,36 A. Der Reglerwiderstand muss dann 12,6 W Verlustleistung abgeben.
Das würde auch noch reichen, weil laut Datenblatt die RB25-Widerstände ohne zusätzliches Kühlblech mit 12.5 W belastbar sind. Das Reglergehäuse, auf das ich den Widerstand geschraubt habe, ist aber auch eine zusätzliche Kühlfläche. Wenn man es besonders gut machen will, kann man den Widerstand auch mit einer Wärmeleitpaste montieren.
Da aber, wie in meiner ersten Antwort geschrieben, der Widerstand nur getaktet von Strom durchflossen wird, ist die mittlere Verlustleistung wiederum kleiner (sagen wir mal geschätzt die Hälfte). Das so genannte Tastverhältnis ändert sich aber ständig, weil es von der augenblicklichen Drehzahl der LIMA abhängt.
Jetzt kann man auch noch einwenden, dass ich die Selbstinduktion der Erregerwicklung nicht berücksichtigt habe. Richtig, aber der Widerstand wird nie ganz ein- bzw. ausgeschaltet, sondern es wird nur hin- und hergeschaltet zwischen vollem Strom und halbem Strom, oder wenn das andere Kontaktpaar spielt, zwischen keinem Strom und halbem Strom. Ich denke, die Selbstinduktion wird sich da nicht so erheblich auswirken.
Letztlich wird man in einem Dauerversuch in der Praxis ermitteln müssen, wie warm der Widerstand wirklich wird. Wenn er zu warm würde, müsste ein RB50-Widerstand verwendet werden, was ich aber nicht glaube. Man könnte dann aber auch zwei 15-Ohm-Widerstande (RB25) parallel schalten und hätte dann einen Ersatzwiderstand von 7,5 Ohm und käme damit dem von Werner gemessenen Wert nahe. Laut Händlerangabe kostet so ein Widerstand 1,40 €.
Noch ein Wort zum
Anschluss:
Auf meinem Foto ist der Anschluss der beiden Leitungen nicht zu erkennen. Eine Seite geht an eine Masse des Reglerfußes und die andere wird mit unter die DF-Klemme geschraubt. So ist das auch intern geschaltet. Der Originalwiderstand muss dann natürlich abgeklemmt sein.