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Re: Ölabrieb - muss ich mir Sorgen machen?
Verfasst: 21.08.2013, 21:16
von BerndSt
Hallo zusammen,
heinkel-bernd will uns vermutlich sagen, dass die Firma Heinkel das Wechselintervall für den praktisch baugleichen Motor des A2 von 1000km auf 2000km verlängert hat. Richtig?
Danke, das war, was mich bewegte: muss ich tatsächlich am A1 alle 1000km das Öl wechseln, oder bin ich mit 2000km (oder auch ein klein wenig mehr) noch "im grünen Bereich"? Aus Sicht der Heinkelwerke sind (waren) 2000km in Ordnung - und schon bin ich beruhigt. So ca. alle 2000km sehe ich sowieso nach Ventilen und Zündung - da ist der Ölwechsel dann sozusagen "mit drin".
Was mir allerdings beim Vergleich der beiden Wartungspläne auffällt, ist die geänderte Ölspezifikation für den A2 (SAE 10/W30). Aber das soll mir jetzt einfach wurscht sein.
Danke an alle Beteiligten und viele Grüße,
Bernd
Re: Ölabrieb - muss ich mir Sorgen machen?
Verfasst: 21.08.2013, 22:07
von Bernd Hünten
Na ja,
das findet ja bei uns statt; hoffentlich mögt ihr unser Bier, nicht, dass ich nachher Mecker krieg!
Bernd
Re: Ölabrieb - muss ich mir Sorgen machen?
Verfasst: 22.08.2013, 09:31
von Werner
Wichtig ist dass es überhaupt Bier gibt, alles ist besser als Mineralwasser
Re: Ölabrieb - muss ich mir Sorgen machen?
Verfasst: 23.08.2013, 00:30
von heinkel-bernd
Servus Werner,
"Schrauben und schrauben lassen" ! Das ist die Devise
Oder wie der "Alte Fritz" sprach: "Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden" !
Ich freue mich auch schon auf das erste
Beck`s - Radler mit Dir (jedenfalls besser als Wasser)
beim Jahrestreffen 2014 in Bremen !
Bis dahin
Re: Ölabrieb - muss ich mir Sorgen machen?
Verfasst: 23.08.2013, 11:28
von barmbrun
Hallo Ihr Bernd-te (im Dutzend billiger?, kleines Späßchen) und andere Fans,
da würde ich mir aber sehr wohl Sorgen machen. So ein Katastrophen-Kerzenbild habe ich ja noch nie gesehen. Meinen 103 A2 fahre ich seit gut 25 Jahren, mal mehr, mal weniger, so um die 1 - 3.000 km/Jahr (bekomme auf der Sitzbank im Gegensatz zu meinen Motorrädern schnell Rückenschmerzen (Bandscheibe))), meist mit 2-3 Jahren Motoröl drin ohne Wechsel. Aber wenn ich dann ablasse, hält der Dauermagnet nicht einen Bruchteil von den Spänen fest, den eure Bilder zeigen.
Jetzt nach meiner Zyl./-Kolben-Erneuerung und behutsamen ersten 500 km Einfahren sowie danach verschärftem Heizen von über 700 km zeigt der Ölmessstab hell-gelbes Motoröl ohne jegliche sichtbare Verunreinigung. Wechseln werde ich dann trotzdem im nächsten Frühjahr. Mehr als 3-4.000 km mit einem modernen Öl (15 W-40) sollte man in einem Motor ohne Ölfilter wohl nicht fahren, zumal es heute so billig sein kann. Die 2.000 km von anno damals sind heute wohl überholt.
Also lange Rede, kurzer Sinn: Metallbestandteile an der Magnetschraube kann man wegen ihrer Winzigkeit nicht spüren oder fühlen. Aber natürlich handelt es sich um Stahl-(bzw. Eisen)Teile, die der Magnet ja nur erwischt. Und die fehlen genauso natürlich an anderen Stellen. Also Abrieb allenthalben. Das bezieht sich vor allem auf die Zylinderwände. Und wenn der Luftfilter nicht mehr gut reinigt, dann zieht der Motor natürlich mehr Staub an, der dann mit der Ölsuppe ein aggressives Schmirgelmittel bildet. Für das Pleuellager aus Messing übrigens auch keine Wohltat. Ansonsten hat der Heinkel-Roller ja kaum oder keine Gleitlager.
Dabei muss man sich klar sein, dass man früher bei viel weniger Verkehr auch weniger häufig als heute hinter Staubfahnen herfuhr, auch wenn man die heute nicht erkennt. Eure Motoren dürften also innerlich total verölschlammt sein und das Zündkerzenbild würde mich interessieren. Nach einer vernünftigen Verbrennung sieht das jedenfalls nicht aus. Denn klar ist ja, dass der ganze schwarze Dreck entweder aus unverbranntem Benzin oder Öl besteht. Da ist also Handlungsbedarf angesagt.
Viel Glück barmbrun