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Re: Tacho flattert wie verrückt
Verfasst: 01.02.2016, 18:13
von heinkel-bernd
Wie Gundolf schon schrieb.
Am besten man hält sich an das Handbuch :
Und wenn doch im Anschlussbereich der Tachowelle ein Filzring stecken sollte (was ich noch nicht gesehen habe),
so würde dieser dem Druck eine Fettpresse sicher nicht standhalten !

Re: Tacho flattert wie verrückt
Verfasst: 01.02.2016, 18:23
von BerndSt
Servus Bernd,
Hallo MiGo,
ah jetzt ... jahaaa!
Wir sprechen von vollkommen unterschiedlichen Dingen, wie mir scheint.

Und damit hat dann auf einmal jeder Recht - so soll es sein...
Viele Grüße,
Bernd
Re: Tacho flattert wie verrückt
Verfasst: 02.02.2016, 10:31
von MiGo
Hi Bernd, an der Stelle, wo die Tachospirale an das Gehäuse geschraubt wird, sitzt praktisch in der Tachospirale kurz vor dem Vierkant an dünnes Filzplättchen...normalerweise. Dieses soll verhindern, dass sich Fett nach oben arbeitet und die Feder verklebt. Es darf nie, Fett an diese Feder kommen. Ebenso soll die Aufnahme der Tachospirale möglichst fettfrei sein. Um hier Korrosion zu vermeiden, empfiehlt sich dies nur mit einem harzfreien Öl abzureiben. Die Lager können mit einem Pendülenöl für Grossuhren geölt werden. Dieses läuft nicht weg am Lager. Hier gilt auch der Grundsatz, weniger ist mehr. Faustregel: ein gute Stecknadelspitze als Dosierung reicht!
Grund ist das verhärten des Fettes. Die Feder arbeitet ähnlich einer Unruh, einer Uhr. Wenn da auch nur min. Öl dran kommt, macht die was sie will. Man hat keine gleichmässige Schwingung. Bei einer stark zuckenden Tachonadel, die fettfrei ist und vom Material in Ordnung, ist das Lager defekt. Sicher, die Tachospirale sollte keine Knicke haben, ebenso sollten die Abstände der Feder symetrisch als Elypse verlaufen. Jeder Uhrmacher kann das sehr gut reparieren. Gruss