viele Bastler nehmen Kupfer-Dichtringe, weil diese oft als Sortiment sogar in Verbrauchermärkten erhältlich sind.
Wenn die Dichtflächen am Schraubenkopf und Objekt richtig glatt und plan sind, kann man diese 1mm dünnen
Kupferringe auch verwenden.
Ich personlich nehme lieber die empfohlenen Alu-Dichtringe, die ich mehrfach für alle Fälle greifbar habe
Jetzt mal allgemein für alle Mitleser :
Bei diesen Cent-Beträgen ist es auch für Gelegenheitsschrauber ratsam,immer die gebräuchlichen Dichtungen
vorrätig zu haben
Ich denke hier hauptsächlich an die Ölstopfen an Kurbelgehäuse und Schwingarm, die i.d.R. mit M16 Feingewinde
versehen sind. Es sei denn, es wurde schon mal eine Übergröße mit M18 Gewinde eingesetzt, was gelegentlich
vorkommt.
Die Ursache für das Überdrehen eines Stopfengewindes in Alu sehe ich darin, dass mehrmals die alte Dichtung
verwendet wird, bis diese hauchdünn und so stark kaltverfestigt ist,dass dies nicht mehr dichten kann
Dann wird halt noch fester angezogen, bis plötzlich das Gewinde im Alu nachgibt
Ein Beispiel für eine "wiederverwendbare" Aludichtung Hier wurde sogar noch eine Stahlscheibe zwischengelegt, was völlig sinnfrei ist
P.S.:
Sorry Marcus, habe Deine gute Empfehlung etwas zu spät gelesen
Wobei für mich nichts gegen die Original-Schrauben spricht, wenn sie noch i.O.sind
Der Kamm stellt sich bei mir als Metallbauer auf, wenn bei hochbelasteten Bauteilen V2A-Schrauben verwendet werden !
Sogar Original-Schrauben mit Festigkeit 10.9 werden durch butterweiche Edelstahlschrauben ersetzt
( Beispiel: Lenkerklemmschelle )