Hallo Gemeinde,
habe gerade eine kurze Probefahrt gemacht. Ich hatte jetzt für ca. 8500 km die 110er Düse im neuen Vergaser, Nadel hing ganz unten.
Vorhin habe ich eine 108er (!) Düse eingebaut (von Bing zusammen mit einer 105er und Mindermengenzuschlag und allem Komfort geschickt). Die Nadel habe ich auf die dritte Kerbe (von oben) gehängt.
Ein komplett neues Fahrgefühl.
Wo es vorher wirklich eine "tranige" Angelegenheit war, 80 km/h zu erreichen, ist es jetzt schwierig, nicht sofort über 80 zu fahren. Da der Motor nicht warm geworden ist habe ich darüber auch nicht getestet - wozu auch... .
Der Motor springt nur kaum spürbar später an, d.h. nach ca. einer halben Umdrehung mehr.
Am beeindruckendsten ist aber der Moment, wenn man nach dem Schalten die Kupplung kommen lässt und Gas gibt.
Wo vorher der Motor sich einen Bruchteil einer Sekunde gönnte, um sich zu sortieren und "los zu drehen", hängt er jetzt förmlich am Gas. Ich hätte es nicht für möglich gehalten !
Spiele an Zügen oder so wurden nicht verändert.
Dass der Roller dabei anders klingt und spürbar und hörbar anders dreht (im Stand, unter Last und im Schiebebetrieb !) bilde ich mir, glaube ich, nicht nur ein.
Wenn andere eine 105er Düse fahren und keine (Kolbenfresser-) Probleme haben, dann dürfte doch die 108er doch ein sicherer Kompromiss sein, oder ?
Vielleicht hilft dies dem einen oder anderen bei der Findung seiner Motorabstimmung.
Gruß
stefan
Ach ja: der Schieber hat(te) deutliche Riefen an der Vorderseite.
Nachtrag:
habe später zwecks Vergleichbarkeit die Nadel wieder auf mager/ganz runter/obere Kerbe gehängt.
Das Intermezzo mit der dritten Kerbe kann man getrost vergessen. Der Roller läuft jetzt - für mein empfinden - schnell und fast temperament-voll !!!! Dreht sauber hoch und schiebt wie irre !!!! Kein Vergleich zur 110er Düse !!!!