hallo zusammen!
gute neuigkeiten. gestern abend hab ich mich noch etwas mit dem widerlager
befasst. die zuerst vorgeschlagenen lösungen waren mir etwas zu "invasiv",
also wollte ich erstmal einen test machen - klein anfangen sozusagen
dremel zur hand, zahnarztbohrer drauf (das kleine runde ding was mit turbinenschaufeln bestückt ist
und so schön im kopf brummt. und: nein, ich dremel mir die zähne nicht selber!)
die bodenplatte habe ich natürlich nicht abmontiert, schließlich ist sie erst vor ca. zwei wochen wieder drauf.
kuscheln mit heinkel war angesagt. ungefähr 6 stunden hat die gesamte prozedur gedauert, aber es ist geschafft!
wer das nachmachen sollte wird festelstellen, dass sich das alu deutlich schneller entfernen lässt, klar, also ist vorsicht angesagt!
das alte widerlager ist komplett ausgefräst und ein neues habe ich entsprechend den maßen nachgefertigt.
morgen kommt noch kleber (loctite) rein, das ganze wird zusätzlich durch die oben druchgeführte schraube gesichert und das sollte es gewesen sein.
hoffe ich.
noch ein dank an herta daiß & wolfgang kurz, die mir gute tipps gegeben haben!

(
die schraube auf dem foto diente nur als provisorium)

man liegt ja normalerweise selten unter seinem roller, daher bekommt man das widerlager kaum zu gesicht.
bei der montage hat alles gut ausgesehen, nichts war verbogen oder angerissen.
sandgestrahlte trittbrettfahrer: kontrolliert euere widerlager!
(
den anderen könnt's auch nicht schaden)
das gefühl mit einem frisch selbst aufgebauten roller zu fahren ist sowieso aufregend und spannend.
aufregender wird's wenn der "tritt in's leere" auf nasser fahrbahn vorkommt.
trotz mehrmals blockierendem vorderrad bin ich sicher zum stehen gekommen, was aber deutlich anders hätte ausgehen können.
kleines teil - große wirkung. wie so oft im leben
ich halte euch auf dem laufenden!