Re: Getriebe-Klackerndes Geräusch Leerlauf
Verfasst: 19.09.2018, 12:56
Moin Bernd,
ne Frage und ´n Tip:
Frage:
Wie meinst Du das mit "Deckel AUFdrehen" bis der Arzt kommt?
Wirklich links herum drehen?
Tip:
Undichte Deckel trotz planer Deckel-Dichtfläche hatte ich schon bei vielen alten Motoren.
Ein planer Deckel lose aufgelegt und mit einer starken "Birne" durch die Öl-Einfüllöffnung (wenn schon vorhanden) versenkt, offenbart Abgründe.
Da sind dann auf der Dichtfläche vom ZK oft einige Zehntel Luft zu sehen.
Abhilfe:
Das klassische, aushärtende Curil auf die ZK-Dichtfläche und eine Seite einer neuen Dichtung.
ca.1 Stunde (wimre) ablüften lassen....aus der Tube ist es viel zu dünnflüssig und zu weich.
Mit gaaaaanz geringer Vorspannung (max. 0.5Nm!) montieren und (wenn möglich) 1-2 Tage oder länger aushärten lassen....Fingernagelprobe.
Die Deckel-Dichtfläche und die Dichtung dünn mit Fett oder Kupferpaste/Anti Seze bestreichen....fertig.
Das Curil dichtet große Spalte und "ebnet" damit die Oberfläche.
Das geringe Anzugsmoment bei der Erstmontage verhindert, daß das Curil zu stark aus dem Spalt getrieben wird....die eigentliche Dichtung soll noch nicht komprimiert werden.
Die Dichtung ist härter als noch nicht ausgehärtetes Curil, aber weicher als ausgehärtetes.
Erst nach der vollständigen Aushärtung des Curil auf das richtige Drehmoment anziehen.
Das Trennmittel Fett hat auch eine Dichtwirkung, die Dichtung quillt etwas auf, verhindert aber primär, daß der Deckel klebt.
So ist alles dicht und die Dichtung hält nahezu ewig.
Gruß
Wolfram
ne Frage und ´n Tip:
Frage:
Wie meinst Du das mit "Deckel AUFdrehen" bis der Arzt kommt?
Wirklich links herum drehen?
Tip:
Undichte Deckel trotz planer Deckel-Dichtfläche hatte ich schon bei vielen alten Motoren.
Ein planer Deckel lose aufgelegt und mit einer starken "Birne" durch die Öl-Einfüllöffnung (wenn schon vorhanden) versenkt, offenbart Abgründe.
Da sind dann auf der Dichtfläche vom ZK oft einige Zehntel Luft zu sehen.
Abhilfe:
Das klassische, aushärtende Curil auf die ZK-Dichtfläche und eine Seite einer neuen Dichtung.
ca.1 Stunde (wimre) ablüften lassen....aus der Tube ist es viel zu dünnflüssig und zu weich.
Mit gaaaaanz geringer Vorspannung (max. 0.5Nm!) montieren und (wenn möglich) 1-2 Tage oder länger aushärten lassen....Fingernagelprobe.
Die Deckel-Dichtfläche und die Dichtung dünn mit Fett oder Kupferpaste/Anti Seze bestreichen....fertig.
Das Curil dichtet große Spalte und "ebnet" damit die Oberfläche.
Das geringe Anzugsmoment bei der Erstmontage verhindert, daß das Curil zu stark aus dem Spalt getrieben wird....die eigentliche Dichtung soll noch nicht komprimiert werden.
Die Dichtung ist härter als noch nicht ausgehärtetes Curil, aber weicher als ausgehärtetes.
Erst nach der vollständigen Aushärtung des Curil auf das richtige Drehmoment anziehen.
Das Trennmittel Fett hat auch eine Dichtwirkung, die Dichtung quillt etwas auf, verhindert aber primär, daß der Deckel klebt.
So ist alles dicht und die Dichtung hält nahezu ewig.
Gruß
Wolfram