Guten Abend Heinkekfreunde
wollte kein neues Thema erstellen, da dieser Beitrag leicht unter "Scheinwerfer" gefunden wird.
Wie ich an Kundenfahrzeugen oft feststellen muss, wird der Funktion des Scheinwerfer und dessen
Einstellung sehr wenig Beachtung geschenkt !
Vor Kurzem fand ich an einem Scheinwerfer einen Lichtkegel vor, mit dem man bei Dunkelheit sich selbst
oder den Gegenverkehr in Schwierigkeiten gebracht hätte !
Die Hell/Dunkelgrenze, die eine waagerechte Linie bilden sollte war nach rechts unten verschoben (Siehe
rote Linie).
Der Straßenrand wäre unzureichend weit ausgeleuchtet worden oder bei Erhöhung des Lichtkegels der Gegenverkehr
geblendet worden !
Nach exaktem Einrasten der Blechnasen am Lampensockel (war nicht weit genug gedreht), zeichnete sich der
Lichtkegel immer noch nicht optimal ab. Erst das Erneuern der Bilux-Lampe und das richtige Positionieren
der symmetrischen Streuscheibe brachte den gewünschten Erfolg !
Ich drehe auch die Streuscheibe gerne etwas mehr nach links (in Fahrtrichtung), damit der symmetrische Lichtkegel
rechts etwas höher strahlt und somit den rechten Fahrbahnrand etwas weiter ausleuchtet, ohne den Gegeverkehr
zu blenden.
Das folgende Foto zeigt eine symmetrische Streuscheibe
Das untere Bild zeigt eine asymmetrische Streuscheibe, die ab der Mitte des Lichtkegels den Fahrbahnrand noch
besser ausleuchtet, trotzdem aber den Gegenverkehr nicht blendet
(in Ländern wo auf der "falschen" Seite gefahren wird

).
Maßgeblich für die Scheinwerfereinstellung (1 % nach unten = 10 cm von Mitte Scheinwerfer bei 10m Abstand)
ist die waagerechte Hell/Dunkel-Grenze des Lichtkegels.
Auch die verlängerte Längsachse des Fahrzeugs soll auf die Mitte des Lichtkegels (Knick bei asymmetr.) treffen.
Bei symmetrischem Lichtkegel kann man dazu das Fernlicht zu Hilfe nehmen, da dieses stärker gebündelt ist.
Ich wünsche jedem die nötige "Erleuchtung" und sende