Re: Zündung Zündsysteme
Verfasst: 04.07.2014, 12:36
Hallo
Mir scheint wichtig darauf hinzuweisen, dass der Kondensator durchaus auch Energie verbraucht, dadurch, dass beim Öffnen des Kontakts ein Strom (mit entsprechenden Verlusten) in den Kondensator fließt, der dann auf der Hochspannungsseite nicht mehr zur Verfügung steht.
Eine weitere sehr wichtige Aufgabe besteht darin, dass bei niedrigen Drehzahlen (Leerlauf, Start) ein konkurrierender Funke am Unterbrecher vermieden wird, sodass die Kerze auch unter diesen Bedingungen die volle Zündspannung erhält. Deshalb hat hier ein Halbleiterschalter, statt des mechanischen Kontakts, deutliche Vorteile.
Zur „Kennfeldzündung“ ist zu sagen, dass dort mit konstanter Aufladezeit für die Spule gearbeitet werden kann, was einem variablen Schließwinkel entspricht und bei niedrigen Drehzahlen die Erwärmung der Spule reduziert, während bei hohen Drehzahlen mehr Energie für die Zündung geliefert werden kann. Ebenso kann hier eine spezielle Zündspule mit kurzer Aufladezeit verwendet werden, wenn die Steuerung angepasst ist.
Bisher sind diese „Kennfelder“ aber nur für maximale Leistung bei Vollgas ausgelegt, und das Einsparpotential für Teillast wird nicht genutzt, weil ein Sensor für den Füllungsgrad (Gasstellung) nicht vorhanden ist. Tatsächlich müsste mit weniger „Gas“ die Zündung auf mehr „Früh“ gestellt werden, um der langsameren Verbrennung Rechnung zu tragen. Dies wurde zu „Kontaktzündungszeiten“ mit einer Unterdruckdose gemacht, die aber beim Heinkel nicht vorhanden ist. Alle anderen Einflussgrößen haben nur noch einen vergleichsweise geringen Einfluss auf Leistung und/oder Verbrauch.
Gruß
Hevo
Mir scheint wichtig darauf hinzuweisen, dass der Kondensator durchaus auch Energie verbraucht, dadurch, dass beim Öffnen des Kontakts ein Strom (mit entsprechenden Verlusten) in den Kondensator fließt, der dann auf der Hochspannungsseite nicht mehr zur Verfügung steht.
Eine weitere sehr wichtige Aufgabe besteht darin, dass bei niedrigen Drehzahlen (Leerlauf, Start) ein konkurrierender Funke am Unterbrecher vermieden wird, sodass die Kerze auch unter diesen Bedingungen die volle Zündspannung erhält. Deshalb hat hier ein Halbleiterschalter, statt des mechanischen Kontakts, deutliche Vorteile.
Zur „Kennfeldzündung“ ist zu sagen, dass dort mit konstanter Aufladezeit für die Spule gearbeitet werden kann, was einem variablen Schließwinkel entspricht und bei niedrigen Drehzahlen die Erwärmung der Spule reduziert, während bei hohen Drehzahlen mehr Energie für die Zündung geliefert werden kann. Ebenso kann hier eine spezielle Zündspule mit kurzer Aufladezeit verwendet werden, wenn die Steuerung angepasst ist.
Bisher sind diese „Kennfelder“ aber nur für maximale Leistung bei Vollgas ausgelegt, und das Einsparpotential für Teillast wird nicht genutzt, weil ein Sensor für den Füllungsgrad (Gasstellung) nicht vorhanden ist. Tatsächlich müsste mit weniger „Gas“ die Zündung auf mehr „Früh“ gestellt werden, um der langsameren Verbrennung Rechnung zu tragen. Dies wurde zu „Kontaktzündungszeiten“ mit einer Unterdruckdose gemacht, die aber beim Heinkel nicht vorhanden ist. Alle anderen Einflussgrößen haben nur noch einen vergleichsweise geringen Einfluss auf Leistung und/oder Verbrauch.
Gruß
Hevo