Hallo Bernd,
gute Gel-Akkus sind z.B 12V/16-18Ah wie sie in unterbrechungsfreien Stromversorgungen USV, UPS, verbaut werden. Ein solcher gebrauchter 3 Jahre alter vom Recyclinghof hat bei mir noch 10 Jahre gehalten. Mit selbst gebauter Batt-Halterung passt er gerade so rein. Dieser Akku hatte 6,3mm Faston Anschlüsse, was nicht so praktisch ist. Jetzt habe ich einen mit M5 Anschluß, das ist robuster. Das Fabrikat ist egal. Ich habe es zwar nicht probiert, bin aber sicher das es ein kleinerer Akku genauso tut. Den Anlaßstrom von ca.60A schaffen die auch, und sonst muß der Akku die Spannung nur stabilisieren (denke an die durchgebrannte Lampe).
Ein elektronischer Regler ist besser, weil er viel schneller schaltet und die Spannung konstanter hält. Ferner wird die Temperatur berücksichtigt. Ich glaube das machen die mechanischen Regler eher undefiniert.
Ich habe auch ein Foto von Akku und Halter, aber es ist mir noch nicht gelungen ein Foto einzustellen. Vielleicht kann mir das jemand in einfachen Worten beschreiben. danke.
Gruß, Heinz
Batterie-Rätsel
Re: Batterie-Rätsel
Hallo Heinz,
danke für die Antwort. Die Idee mit gebrauchten USV-Akkus ist gut - nur leider rückt bei uns der Recycling-Hof nichts mehr raus, was einmal dort abgegeben wurde (habe ich neulich mal gefragt, weil ich ein Teil für einen PC suchte; die Antwort "nein, machen wir nicht mehr" war eindeutig. Ich vermute, dass man mittlerweile mit den Rohstoffen aus der Verwertung gutes Geld verdienen kann und die Zeiten der Ersatzteilversorgung über die Recyclinghöfe damit leider dem Ende zu gehen).
Fotos einstellen ist an sich ganz einfach. Allerdings muss das Foto ein paar Bedingungen erfüllen. Es darf zum einen nicht mehr als 512 KB groß sein. Zum anderen darf es maximal 800 mal 800 Pixel (Länge/Breite) haben. Da praktisch alle Digitalkameras heute größere Fotos produzieren, muss man das Foto vor dem Einstellen leider bearbeiten (verkleinern).
Dafür gibt es eine Vielzahl von Programmen und jeder den Du fragst wird Dir vermutlich etwas anderes empfehlen. Meist ist in den sowieso schon installierten Programmen für die Digitalfotos (die z.B. mit der Kamerasoftware geliefert werden) eine Funktion zum "Skalieren" enthalten. Auch haben die meisten Betriebssysteme Bildbearbeitungsprogramme standardmäßig dabei, mit denen die Nachbearbeitung möglich ist. Was für Dich am besten und einfachsten geht, hängt also von Deiner PC-Ausstattung und Deinen individuellen Vorlieben ab (Wenn Du willst, helfe ich Dir gerne weiter - dann aber am besten im Forum "Sonstiges" oder per PN).
Wenn das Foto vorbereitet ist einfach unten in der "Antwortmaske" (also dem Fenster, in dem ich gerade schreibe bzw. das auch Du benutzt hast, um mir zu antworten) auf das Feld (nennt man auch "Reiter") "Dateianhang hochladen" klicken. Jetzt auf "Durchsuchen" klicken. Im sich öffnenden Dateiauswahlfenster zum gewünschten Foto navigieren, dieses Anklicken und mit "OK" (oder auch "Öffnen") bestätigen. Jetzt noch ein Klick auf "Datei hinzufügen" und am besten mit einem Klick auf den "Vorschau"-Button das Ergebnis kontrollieren. Klingt aufwendiger, als es ist, probiere es einfach mal aus.
Viele Grüße,
Bernd
P.S.: ich selbst verwende unter meinem Lieblingsbetriebssystem LINUX das Programm GIMP zur Bildbearbeitung. Unter Windows empfehel ich das kostenlose Programm IRFAN-View -aber wie gesagt: da hat jeder seine eigenen Vorlieben.
danke für die Antwort. Die Idee mit gebrauchten USV-Akkus ist gut - nur leider rückt bei uns der Recycling-Hof nichts mehr raus, was einmal dort abgegeben wurde (habe ich neulich mal gefragt, weil ich ein Teil für einen PC suchte; die Antwort "nein, machen wir nicht mehr" war eindeutig. Ich vermute, dass man mittlerweile mit den Rohstoffen aus der Verwertung gutes Geld verdienen kann und die Zeiten der Ersatzteilversorgung über die Recyclinghöfe damit leider dem Ende zu gehen).
Fotos einstellen ist an sich ganz einfach. Allerdings muss das Foto ein paar Bedingungen erfüllen. Es darf zum einen nicht mehr als 512 KB groß sein. Zum anderen darf es maximal 800 mal 800 Pixel (Länge/Breite) haben. Da praktisch alle Digitalkameras heute größere Fotos produzieren, muss man das Foto vor dem Einstellen leider bearbeiten (verkleinern).
Dafür gibt es eine Vielzahl von Programmen und jeder den Du fragst wird Dir vermutlich etwas anderes empfehlen. Meist ist in den sowieso schon installierten Programmen für die Digitalfotos (die z.B. mit der Kamerasoftware geliefert werden) eine Funktion zum "Skalieren" enthalten. Auch haben die meisten Betriebssysteme Bildbearbeitungsprogramme standardmäßig dabei, mit denen die Nachbearbeitung möglich ist. Was für Dich am besten und einfachsten geht, hängt also von Deiner PC-Ausstattung und Deinen individuellen Vorlieben ab (Wenn Du willst, helfe ich Dir gerne weiter - dann aber am besten im Forum "Sonstiges" oder per PN).
Wenn das Foto vorbereitet ist einfach unten in der "Antwortmaske" (also dem Fenster, in dem ich gerade schreibe bzw. das auch Du benutzt hast, um mir zu antworten) auf das Feld (nennt man auch "Reiter") "Dateianhang hochladen" klicken. Jetzt auf "Durchsuchen" klicken. Im sich öffnenden Dateiauswahlfenster zum gewünschten Foto navigieren, dieses Anklicken und mit "OK" (oder auch "Öffnen") bestätigen. Jetzt noch ein Klick auf "Datei hinzufügen" und am besten mit einem Klick auf den "Vorschau"-Button das Ergebnis kontrollieren. Klingt aufwendiger, als es ist, probiere es einfach mal aus.
Viele Grüße,
Bernd
P.S.: ich selbst verwende unter meinem Lieblingsbetriebssystem LINUX das Programm GIMP zur Bildbearbeitung. Unter Windows empfehel ich das kostenlose Programm IRFAN-View -aber wie gesagt: da hat jeder seine eigenen Vorlieben.
SNAFU!
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3401
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Batterie-Rätsel
"Original"- Perfektionisten bitte wegschauen !
Was man mit LEDs alles machen kann !
Ich habe damals bei der Restauration meines 103 A-0 in die Original-Fassung der Ladekontrollampe
fünf LEDs eingebaut, da ich wenigstens für Blinker und Fernlicht noch eine Kontrolle haben wollte!
Jetzt hat mir doch im Frühjahr mein Elektronik-Fuchs ein Voltmeter aus vier farbigen LEDs gebaut ! Einfach so
(Ist im Ruhestand und macht mir auch meine elektronischen Regler)
Ich habe es recht unauffällig unter die Oberkante des Beinschildes montiert und es zeigt mir die vier verschiedenen
Spannungsbereiche am Fahrzeug an:
- Rot rechts Batteriespannung an der untersten Grenze 11,5 bis 12,1 V
- Rot-Gelb Batteriespannung in Ordnung 12,2 bis 13,5 V
- Rot-Gelb-Grün Ladespannung in Ordnung 13,6 bis 14,5 V
- Rot-Gelb-Grün-Rot Ladespannung zu hoch über 14,5 V !
Für ein Rund-Instrument hätte ich sowieso keinen Platz, da kam mir diese Lichtleiste gerade recht !
Nochmals DANKE an meinen Heinkelfreund Dieter !
Was man mit LEDs alles machen kann !
Ich habe damals bei der Restauration meines 103 A-0 in die Original-Fassung der Ladekontrollampe
fünf LEDs eingebaut, da ich wenigstens für Blinker und Fernlicht noch eine Kontrolle haben wollte!
Jetzt hat mir doch im Frühjahr mein Elektronik-Fuchs ein Voltmeter aus vier farbigen LEDs gebaut ! Einfach so
(Ist im Ruhestand und macht mir auch meine elektronischen Regler)
Ich habe es recht unauffällig unter die Oberkante des Beinschildes montiert und es zeigt mir die vier verschiedenen
Spannungsbereiche am Fahrzeug an:
- Rot rechts Batteriespannung an der untersten Grenze 11,5 bis 12,1 V
- Rot-Gelb Batteriespannung in Ordnung 12,2 bis 13,5 V
- Rot-Gelb-Grün Ladespannung in Ordnung 13,6 bis 14,5 V
- Rot-Gelb-Grün-Rot Ladespannung zu hoch über 14,5 V !
Für ein Rund-Instrument hätte ich sowieso keinen Platz, da kam mir diese Lichtleiste gerade recht !
Nochmals DANKE an meinen Heinkelfreund Dieter !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Gelöst: Batterie-Rätsel
Liebe Heinkelfreunde,
ich kann diesen Thread (zumindest was mein ursprüngliches Problem angeht) schließen.
Zur Erinnerung: mein Regler hatte eine Ladeschlussspannung von über 16V und das dürfte die Ursache für die "geschmolzene" Gel-Batterie gewesen sein.
Heute habe ich den Regler geöffnet und konnte durch Biegen der Kontakte die Ladeschlussspannung deutlich absenken. Jetzt ist bei ca. 13,8V Ende und ich hoffe, dass mein Problem damit der Vergangenheit angehört.
Ein Tipp für alle, die ein ähnliches Problem haben und dies ebenfalls durch Biegen der Kontakte im Regler ändern wollen: nur gaaaanz wenig biegen (ja, das steht in sämtlichen Anleitungen und Threads zu diesem Thema, aber wie wenig "wenig" tatsächlich ist, merkt man erst, wenn man sich selbst daran macht)! Eigentlich genügt es fast schon, die Kontakte mit einer Zange in der Hand ganz böse anzusehen
Nach meinem erste Biegeversuch hatte ich nur mehr 9V Ladeschlussspannung. Beim Versuch das zu korrigieren, war ich dann plötzlich bei 18V! Danach habe ich mich in vielen sehr, sehr kleinen Biegeschritten der korrekten Ladeschlussspannung angenähert. Wie gesagt: Zange ansetzen, minimalsten Druck ausüben, testen/messen - und das ganze lieber einige male machen als einmal "mit Schmackes"
Und es kann auch nicht schaden, vor dem Ansetzen der Zange jeweils die Batterie abzuklemmen.
Vielen Dank an alle, die hier mit diskutiert haben und mich mit Rat und hilfreichen Tipps unterstützt haben!Ein besondere Dank und Gruß geht an "oldbiker", dessen Hinweise im Thread "Elektronischer 14 V Regler" sich heute als extrem nützlich erwiesen haben.
Viele Grüße,
Bernd
ich kann diesen Thread (zumindest was mein ursprüngliches Problem angeht) schließen.
Zur Erinnerung: mein Regler hatte eine Ladeschlussspannung von über 16V und das dürfte die Ursache für die "geschmolzene" Gel-Batterie gewesen sein.
Heute habe ich den Regler geöffnet und konnte durch Biegen der Kontakte die Ladeschlussspannung deutlich absenken. Jetzt ist bei ca. 13,8V Ende und ich hoffe, dass mein Problem damit der Vergangenheit angehört.
Ein Tipp für alle, die ein ähnliches Problem haben und dies ebenfalls durch Biegen der Kontakte im Regler ändern wollen: nur gaaaanz wenig biegen (ja, das steht in sämtlichen Anleitungen und Threads zu diesem Thema, aber wie wenig "wenig" tatsächlich ist, merkt man erst, wenn man sich selbst daran macht)! Eigentlich genügt es fast schon, die Kontakte mit einer Zange in der Hand ganz böse anzusehen
Vielen Dank an alle, die hier mit diskutiert haben und mich mit Rat und hilfreichen Tipps unterstützt haben!Ein besondere Dank und Gruß geht an "oldbiker", dessen Hinweise im Thread "Elektronischer 14 V Regler" sich heute als extrem nützlich erwiesen haben.
Viele Grüße,
Bernd
SNAFU!