Re: Erfahrungen mit Sava Reifen
Verfasst: 14.10.2012, 22:13
Hallo Bernd,
danke für die schnelle Antwort. Ich mache mich dann heute Nacht mal auf die Suche nach einer halbwegs günstigen Bezugsquelle für die Michelin Reggea und die dazugehörigen Schläuche.
Noch ein paar kleine Fragen an alle erfahrenen "Reifenmonteure":
- Ich habe am 103 A1 ungeteilte 4-Loch-Felgen. Das Montagehandbuch beschreibt ganz gut, wie man in der "guten alten Zeit" Reifen mit Montiereisen (und vermutlich reichlich Geduld und Spucke) selbst montierte. Da ich das aber noch nie gemacht habe (außer am Fahrrad) meine Frage: kann man das als mittel-begabter Schrauber, oder lohnt sich der Aufwand nicht und man geht besser gleich zum Reifenhändler?
- Bei der Selbstmontage sollte man vermutlich Gleitmittel verwenden, um die Reifen auf die Felgen zu bringen. Eignet sich dafür "normales" Silikonspray, oder ist Spezialmittel erforderlich?
- Sollten die neu montierten Reifen mit Felge gewuchtet werden, oder ist das überflüssig? Falls ersteres lohnt sich die Selbstmontage vermutlich nicht, weil man hinterher eh zum Reifenhändler muss (nehme ich an)
Und dann noch zur Bemerkung bezgl. Witterung und Fahrverhalten: für mich besteht der wesentliche Unterschied zwischen Oldtimer-Motorrädern und modernen Maschinen (neben der Optik natürlich) darin, dass man bei Oldtimern sein Fahrverhalten ans Material und die Umgebungsbedingungen anpassen muss
. Bei modernen Böcken mit ABS, "Klebeschlappen", integrierten Bremssystemen, Gyrosensoren, viel Schnick und allem Schnack kann dagagen jeder Depp weit über die Grenze seines Könnens gehen, ohne dass es ihn auf die Schnauze haut
. Dafür ist aber dann auch die Geschwindigkeit bei der die Physik über die Technik siegt deutlich höher als bei Oldtimern und die Folgen entsprechend schlimmer (nach fast 2 Jahren auf einer Krankenhausstation mit (vorwiegend) Motorradfahrern habe ich diesbezüglich einiges gesehen...). Aber solange es bei Dir nur den Hauptständer erwischt und sonst nichts passiert, ist das Fahrverhalten ja durchaus noch als "der Witterung angepasst" zu betrachten
.
Viele Grüße,
Bernd
danke für die schnelle Antwort. Ich mache mich dann heute Nacht mal auf die Suche nach einer halbwegs günstigen Bezugsquelle für die Michelin Reggea und die dazugehörigen Schläuche.
Noch ein paar kleine Fragen an alle erfahrenen "Reifenmonteure":
- Ich habe am 103 A1 ungeteilte 4-Loch-Felgen. Das Montagehandbuch beschreibt ganz gut, wie man in der "guten alten Zeit" Reifen mit Montiereisen (und vermutlich reichlich Geduld und Spucke) selbst montierte. Da ich das aber noch nie gemacht habe (außer am Fahrrad) meine Frage: kann man das als mittel-begabter Schrauber, oder lohnt sich der Aufwand nicht und man geht besser gleich zum Reifenhändler?
- Bei der Selbstmontage sollte man vermutlich Gleitmittel verwenden, um die Reifen auf die Felgen zu bringen. Eignet sich dafür "normales" Silikonspray, oder ist Spezialmittel erforderlich?
- Sollten die neu montierten Reifen mit Felge gewuchtet werden, oder ist das überflüssig? Falls ersteres lohnt sich die Selbstmontage vermutlich nicht, weil man hinterher eh zum Reifenhändler muss (nehme ich an)
Und dann noch zur Bemerkung bezgl. Witterung und Fahrverhalten: für mich besteht der wesentliche Unterschied zwischen Oldtimer-Motorrädern und modernen Maschinen (neben der Optik natürlich) darin, dass man bei Oldtimern sein Fahrverhalten ans Material und die Umgebungsbedingungen anpassen muss
Viele Grüße,
Bernd