KOPFDICHTUNG
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Heinkel/c1
Zylinderkopfdichtung
Bezug 19.06.06
Ich habe jetzt die Kupferdichtung rausgeschmissen und die Orginaldichtung eingebaut. Der Motor ist jetzt endlich Öldicht. Die Bundmuttern bewären sich. Man könnte um die Reibung beim Anziehen der Mutter vom Zylinderkopf zu nehmen, dünne 0.3mm gehärtete Scheiben einbauen. Habe aber keine. Beim Überprüfen derMuttern nach 500km konnte ich diese ca.1/4-1/5 Drehnung nachzeihen.
Ich habe jetzt die Kupferdichtung rausgeschmissen und die Orginaldichtung eingebaut. Der Motor ist jetzt endlich Öldicht. Die Bundmuttern bewären sich. Man könnte um die Reibung beim Anziehen der Mutter vom Zylinderkopf zu nehmen, dünne 0.3mm gehärtete Scheiben einbauen. Habe aber keine. Beim Überprüfen derMuttern nach 500km konnte ich diese ca.1/4-1/5 Drehnung nachzeihen.
- Bernd Hünten
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- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Ölverlust
Die Kupferdichtung sollte im Bereich der Bohrungen mit Dichtmittel eingesetzt werden. Ich verwende hierzu DP 300. Der alte Motor ist damit dicht.
In meinem 200 er Motor, den ich im Frühjahr aufgebaut habe, verwende ich die Aludichtung vom Club. Auch hier habe ich im Bereich der Bohrungen Dichtmittel eingesetzt. Der Motor hatte nach ca. 30 km einen leichten Kolbenklemmer, den ich überarbeitet habe. Beim Zusammenbau habe ich die alte Alukopfdichtung wieder verwendet. Die Maschine hat jetzt knapp 3000 km gelaufen und läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit. Den Kopf habe ich nach 300 km nachgezogen.
Bernd
In meinem 200 er Motor, den ich im Frühjahr aufgebaut habe, verwende ich die Aludichtung vom Club. Auch hier habe ich im Bereich der Bohrungen Dichtmittel eingesetzt. Der Motor hatte nach ca. 30 km einen leichten Kolbenklemmer, den ich überarbeitet habe. Beim Zusammenbau habe ich die alte Alukopfdichtung wieder verwendet. Die Maschine hat jetzt knapp 3000 km gelaufen und läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit. Den Kopf habe ich nach 300 km nachgezogen.
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
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Gauchel_Esslingen
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- Registriert: 22.05.2011, 15:19
Re: KOPFDICHTUNG
Ich habe noch eine Frage zur Kopfdichtung, die sich hier anschließt. Daher stelle ich die hier mal hinten an, auch wenn der Thread schon ein paar Jahre älter ist.
Wie zuvor beschrieben gibt es ja verschiedene Kopfdichtungen, mit Kupferbrennsteg, ganz aus Kupfer, aus Aluminium, ...
Meine Frage ist, ob sich bei Verwendung von unterschiedlichen Kopfdichtungen nicht auch das Anzugsmoment ändern müsste. Beispielsweise müsste sich die Flächenpressung bei Verwendung eines Kupferstegs an diesem Steg doch aufgrund der unterschiedlichen Steifigkeit des Kupfers und der restlichen Dichtung deutlich erhöhen. Gibt es hier Erfahrungswerte?
Wie zuvor beschrieben gibt es ja verschiedene Kopfdichtungen, mit Kupferbrennsteg, ganz aus Kupfer, aus Aluminium, ...
Meine Frage ist, ob sich bei Verwendung von unterschiedlichen Kopfdichtungen nicht auch das Anzugsmoment ändern müsste. Beispielsweise müsste sich die Flächenpressung bei Verwendung eines Kupferstegs an diesem Steg doch aufgrund der unterschiedlichen Steifigkeit des Kupfers und der restlichen Dichtung deutlich erhöhen. Gibt es hier Erfahrungswerte?
- Bernd Hünten
- Beiträge: 501
- Registriert: 19.01.2006, 20:02
- Wohnort: 28844 Weyhe
Re: KOPFDICHTUNG
Abzuraten ist auf jeden Fall von einer Dichtung, die in der Mitte einen ca. 3 mm breiten Kupferring hat! Solche Dichtungen gab/gibt es im Handel.
Dieser Ring arbeitet sich nämlich nach einiger Zeit in den "weichen" Aluminiumkopf ein.
Hier habe ich leidvolle Erfahrungen gemacht, der Kopf musste hinterher geplant werden.
Gruss
Bernd
Hier habe ich leidvolle Erfahrungen gemacht, der Kopf musste hinterher geplant werden.
Gruss
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
Re: KOPFDICHTUNG
Ich verwende die Dichtung mit dem Kupferbrennsteg bevorzugt. Es stimmt zwar dass sich der Kupfersteg in das Alu des Kopfes drückt aber das sorgt auch dafür dass die Dichtung gut sitzt und lange hält. Ich habe in letzter Zeit diese Dichtungen vor der Montage im Betrieb mit der Hydraulikpresse gepresst (Dichtung zwischen 2 Stahlplatten gelegt). Bei einer Demontage habe ich festgestellt dass dann fast gar kein Abdruck im Kopf entsteht. Bei Verwendung dieser Dichtung sollte im Bereich des Stösselstangenkanals Silikondichtmasse aufgetragen werden. Von der Alu Dichtung rate ich ab. Ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht, weil sich das Aluminium bei mir so weit in den Brennraum gedrückt hat dass es zwichen Auslassventil und Ventilsitz geraten ist.
- DER-SCHRAUBER
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- Registriert: 26.09.2006, 13:14
Re: KOPFDICHTUNG
Hier wird immer wieder angesprochen das Kopfdichtungen mit Silikonmasse oder ähnlichem eingesetz werden.
Hierzu meine Frage wie hoch wird die Temperatur in diesem Berreich insbesonder innen wo die Verbrennung ist???
Nur wenn man dies kennt ist es sinnvoll zu schaun welche Dichtmasse diesen Temperaturen gewachsen ist....
Gruss Markus
Hierzu meine Frage wie hoch wird die Temperatur in diesem Berreich insbesonder innen wo die Verbrennung ist???
Nur wenn man dies kennt ist es sinnvoll zu schaun welche Dichtmasse diesen Temperaturen gewachsen ist....
Gruss Markus
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3428
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: KOPFDICHTUNG
Da ich als Zylinderkopdichtung nur noch weichgeglühtes Kupferblech verwende, das ich selbst
zuschneide und stanze, werden die entsprechenden Dichtflächen der Zylinder und -Köpfe immer
maschinell plangeschliffen !
Man kann auch die Methode von Manfred030 anwenden wenn keine entsprechende Maschine
zur Verfügung steht, stelle ich mir aber sehr mühsam vor !
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... eifen#p779
Verschiedene Messungen am stark belastetem Motor ergaben eine Kopf-Temperatur von
max. 170°C ( Mit Infrarot-Thermometer durch die Öl-Einfüllöffnung auf die Auslaßseite gemessen )
Der Alu-Guß ist ein relativ guter Wärmeleiter, somit wird m.E. die Temperatur an anderen Stellen
auch nicht wesentlich höher liegen, zumindest nicht in der Nähe des Stösselkanals.
Da ich neuerdings (nur sicherheitshalber gegen Ansaugen von Motoröl) vor dem Aufsetzen des Kopfes
nur um den Stösselkanal eine hauchdünne Silikonschnur lege ( unter und über der Kupferdichtung ),
habe ich vorher mit verschiedenen Dichtmitteln eine Temperaturprüfung durchgeführt, wobei
mich das "Loctite 5920 kupfer" am besten überzeugt hat !
(Herstellerangaben : Temperaturbeständig bis / kurzfristig bis)
"Hylomar M" ist verkohlt und konnte nur mit dem Schraubenzieher entfernt weren ( 250°C/---),
"Loctite 5926 blau" ist rissig geworden ( 200°C/250°C ),
"Loctite 5920 kupfer" war noch elastisch und homogen ( 275°C/350°C ),
"Dirko HT" ( 250°C/300°C ) und "E-COLL HT-Silikon" ( 250°C/300°C ) haben den Hitzetest nicht viel schlechter
überstanden und wären noch eine Alternative !
zuschneide und stanze, werden die entsprechenden Dichtflächen der Zylinder und -Köpfe immer
maschinell plangeschliffen !
Man kann auch die Methode von Manfred030 anwenden wenn keine entsprechende Maschine
zur Verfügung steht, stelle ich mir aber sehr mühsam vor !
http://www.heinkel-club.de/forum/viewto ... eifen#p779
Verschiedene Messungen am stark belastetem Motor ergaben eine Kopf-Temperatur von
max. 170°C ( Mit Infrarot-Thermometer durch die Öl-Einfüllöffnung auf die Auslaßseite gemessen )
Der Alu-Guß ist ein relativ guter Wärmeleiter, somit wird m.E. die Temperatur an anderen Stellen
auch nicht wesentlich höher liegen, zumindest nicht in der Nähe des Stösselkanals.
Da ich neuerdings (nur sicherheitshalber gegen Ansaugen von Motoröl) vor dem Aufsetzen des Kopfes
nur um den Stösselkanal eine hauchdünne Silikonschnur lege ( unter und über der Kupferdichtung ),
habe ich vorher mit verschiedenen Dichtmitteln eine Temperaturprüfung durchgeführt, wobei
mich das "Loctite 5920 kupfer" am besten überzeugt hat !
(Herstellerangaben : Temperaturbeständig bis / kurzfristig bis)
"Hylomar M" ist verkohlt und konnte nur mit dem Schraubenzieher entfernt weren ( 250°C/---),
"Loctite 5926 blau" ist rissig geworden ( 200°C/250°C ),
"Loctite 5920 kupfer" war noch elastisch und homogen ( 275°C/350°C ),
"Dirko HT" ( 250°C/300°C ) und "E-COLL HT-Silikon" ( 250°C/300°C ) haben den Hitzetest nicht viel schlechter
überstanden und wären noch eine Alternative !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
Re: KOPFDICHTUNG
Servus Bernd,
ist es aber nicht so, dass das Loctite 5920 Kupfer laut Spezifikation nicht für Flächenpressung geeignet ist und deshalb leider als Dichtmittel für den Zylinderkopf nicht in Frage kommt? Wir hatten zum Zeitpunkt Deiner Tests jedenfalls mal darüber gesprochen, wenn ich mich richtig erinnere...
Ansonsten danke für die Veröffentlichung Deiner Testergebnisse - das ist bestimmt auch für andere Heinkelreunde aufschlussreich.
Viele Grüße,
Bernd
P.S.: ich verwende seither Dirko HT und bin damit bis jetzt zufrieden. Wenn ich den Zylinderkopf das nächste mal abnehme, kann ich davon gerne ein Foto machen und hier einstellen.
ist es aber nicht so, dass das Loctite 5920 Kupfer laut Spezifikation nicht für Flächenpressung geeignet ist und deshalb leider als Dichtmittel für den Zylinderkopf nicht in Frage kommt? Wir hatten zum Zeitpunkt Deiner Tests jedenfalls mal darüber gesprochen, wenn ich mich richtig erinnere...
Ansonsten danke für die Veröffentlichung Deiner Testergebnisse - das ist bestimmt auch für andere Heinkelreunde aufschlussreich.
Viele Grüße,
Bernd
P.S.: ich verwende seither Dirko HT und bin damit bis jetzt zufrieden. Wenn ich den Zylinderkopf das nächste mal abnehme, kann ich davon gerne ein Foto machen und hier einstellen.
SNAFU!
- DER-SCHRAUBER
- Beiträge: 372
- Registriert: 26.09.2006, 13:14
Re: KOPFDICHTUNG
Hallo Bernd
ein schöner Versuch doch ob dieser Ausreicht?? Verbrennungstemperatur sind doch minum 500 Grad welches Dichtmittel hält dies wirklich aus??
Auch ich verwende schon Seit Jahren Dirko HT für Abdichtungen an Motor und Getrieben aber an der Kopfdichtung find ich das mutig. Daher wäre in der Tat ein Foto nach der Demontage schon spannend....
Auch seh ich den Nachteil darin das die gute Wärmeableitung z.b. durch eine Kupferdichtung gestöhrt wird...
Gruss Markus
ein schöner Versuch doch ob dieser Ausreicht?? Verbrennungstemperatur sind doch minum 500 Grad welches Dichtmittel hält dies wirklich aus??
Auch ich verwende schon Seit Jahren Dirko HT für Abdichtungen an Motor und Getrieben aber an der Kopfdichtung find ich das mutig. Daher wäre in der Tat ein Foto nach der Demontage schon spannend....
Auch seh ich den Nachteil darin das die gute Wärmeableitung z.b. durch eine Kupferdichtung gestöhrt wird...
Gruss Markus
Re: KOPFDICHTUNG
Hallo Schrauber,
mal eine Frage von einem noch nicht Schrauber: Ist Kupfer nicht ein guter Wärmeleiter? Warum ist das bei Kupferpaste anders?
Gruß mit noch sauberen Fingern
Beny
mal eine Frage von einem noch nicht Schrauber: Ist Kupfer nicht ein guter Wärmeleiter? Warum ist das bei Kupferpaste anders?
Gruß mit noch sauberen Fingern
Beny
Mein Roller: 103 A-2 Bj 1960