Moin,moin,
im Stadtverkehr fährt sich mein 103 A1 prima.
Doch wenn´s auf die Landstraße geht, und die Drehzahl über längere Zeit (2 km) recht hoch ist,
geht der Motor von jetzt auf gleich aus.
Minütchen warten, und er läuft wieder.
Habe den alten Benzinfilter getauscht, aber das Problem ist immer noch da.
Kann es sein, daß der Durchlass beim Filter zu gering ist?
Habe das Teil erst neu, und noch keine Erfahrungswerte.
Vielleicht weiß jemand, welche Filter man verwenden kann. Der Tank ist etwas rostig von innen, und das Risiko ohne Filter ist mir einfach zu hoch.
Danke im Voraus für eine Antwort
Gruß
halla83
Motor stoppt bei Maximallast
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Heinkelnowy
- Beiträge: 54
- Registriert: 20.06.2009, 14:05
Re: Motor stoppt bei Maximallast
Hallo Hella 83.
Würde Dir dringend empfehlen den Tank innen zu beschichten. Gibts beim Club für 25Euronen. Hatte das gleiche Problem. Tank innen beschichtet neuen Filter, Benzinhahn durchgeblasen. Alles wieder o.K. Der Rost legt sich um das Sieb und reduziert den Durchfluß. Das kann sein: Sieb vom Benzinhahn im Tank, selbst eingebautes Kraftstoffsieb in der Benzinleitung, kleines Sieb an der Schraube des Schlauchnippels am Schwimmergehäuse. Es gibt noch die Möglichkeit, dass sich im Tank beim Fahren Druck aufbaut und die Schwimmernadel hochdrückt, glaub ich aber weniger. Einfach zu klären, wenn er ausgeht sofort anhalten und Tankdeckel öffnen. Wenn Druck drauf ist müßtest Du es merken. Abhilfe: neuer Tankdeckel bei dem funktioniert die Belüftung wieder.
Tipp: Tausche die Gummidichtung des Tankdeckels gegen eine Korkdichtung (Club). Die Gummidichtung löst sich durch den Ethanolanteil langsam auf. Gibt kleine schwarze Brösel die die Filter ebenfalls zusetzen.
Gruß Werner
Würde Dir dringend empfehlen den Tank innen zu beschichten. Gibts beim Club für 25Euronen. Hatte das gleiche Problem. Tank innen beschichtet neuen Filter, Benzinhahn durchgeblasen. Alles wieder o.K. Der Rost legt sich um das Sieb und reduziert den Durchfluß. Das kann sein: Sieb vom Benzinhahn im Tank, selbst eingebautes Kraftstoffsieb in der Benzinleitung, kleines Sieb an der Schraube des Schlauchnippels am Schwimmergehäuse. Es gibt noch die Möglichkeit, dass sich im Tank beim Fahren Druck aufbaut und die Schwimmernadel hochdrückt, glaub ich aber weniger. Einfach zu klären, wenn er ausgeht sofort anhalten und Tankdeckel öffnen. Wenn Druck drauf ist müßtest Du es merken. Abhilfe: neuer Tankdeckel bei dem funktioniert die Belüftung wieder.
Tipp: Tausche die Gummidichtung des Tankdeckels gegen eine Korkdichtung (Club). Die Gummidichtung löst sich durch den Ethanolanteil langsam auf. Gibt kleine schwarze Brösel die die Filter ebenfalls zusetzen.
Gruß Werner
- heinkel-bernd
- Beiträge: 3401
- Registriert: 13.01.2011, 21:07
- Wohnort: Nähe Bayreuth
Re: Motor stoppt bei Maximallast
Servus Halla 83,
wenn Du prüfen willst, ob genug Sprit an Deinem Vergaser ankommt, habe ich mir
folgende Rechnung ausgedacht:
Benzinschlauch am VERGASER abziehen !
Ein Gefäß mit einem Eichstrich bei 60 ccm (kann man vorher selbst auslitern und markieren).
unter Benzinschlauch halten. Schlauchende in Höhe des Anschlußnippels der Schwimmerkammer
halten.
Eine Uhr mit Sekundenzeiger griffbereit halten.
Benzinhahn vollständig öffnen (ohne Reserve).
Es müssen nach einer Minute mindestes 60 ccm Kraftstoff in den Behälter gelaufen sein,
normal sind es viel mehr.
Die Auslaufmenge pro Minute habe ich folgendermaßen errechnet:
Bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h verbraucht der Motor gut gerechnet 3,5 l / h
= 3.500 ccm / h
= 58,3333 ~ 60 ccm / min
Die gleiche Prüfung kann man auch bei Reserve-Stellung des Benzinhahns vornehmen.
Wenn nach einer Minute die 60ccm Benzin noch nicht ausgelaufen sind, ist etwas verstopft !
Wie Werner geschrieben hat, kann natürlich auch die Belüftung des Tankdeckels nicht mehr
gewährleistet sein
Wenn an der Benzinzufuhr alles in Ordnung ist, kann es auch sein, daß bei einer hohen Drehzahl
des Motors das Verhältnis des Benzin-Luftgemisches im Vergaser nicht genau stimmt!
Hatte ich auch schon, der Vergaser hatte zwischen 80 und 90 kmh ein richtiges "Loch".
Über 90 hat er noch mal angezogen. Es lag an der Isolier-Buchse zwischen Vergaser und Krümmer,
der längere Ansaugweg hat dieses beeinflusst.
Es schadet bestimmt nichts, wenn Du die Leerlauf-und Hauptdüse mal ausbläst und kontrollierst:
HD 85, LD 30 glaube ich.(Bei BING-Vergaser 1/20/...)
Auch die Stellung der Düsennadel beeinflusst das Benzin-Lftgemisch in der Mischkammer,
einfach mal eine Kerbe höher bzw. tiefer hängen.Die ursprüngliche Stellung merken !
Ich hoffe, daß ich Dir weiterhelfen konnte und wünsche viel Erflolg beim Suchen.
wenn Du prüfen willst, ob genug Sprit an Deinem Vergaser ankommt, habe ich mir
folgende Rechnung ausgedacht:
Benzinschlauch am VERGASER abziehen !
Ein Gefäß mit einem Eichstrich bei 60 ccm (kann man vorher selbst auslitern und markieren).
unter Benzinschlauch halten. Schlauchende in Höhe des Anschlußnippels der Schwimmerkammer
halten.
Eine Uhr mit Sekundenzeiger griffbereit halten.
Benzinhahn vollständig öffnen (ohne Reserve).
Es müssen nach einer Minute mindestes 60 ccm Kraftstoff in den Behälter gelaufen sein,
normal sind es viel mehr.
Die Auslaufmenge pro Minute habe ich folgendermaßen errechnet:
Bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h verbraucht der Motor gut gerechnet 3,5 l / h
= 3.500 ccm / h
= 58,3333 ~ 60 ccm / min
Die gleiche Prüfung kann man auch bei Reserve-Stellung des Benzinhahns vornehmen.
Wenn nach einer Minute die 60ccm Benzin noch nicht ausgelaufen sind, ist etwas verstopft !
Wie Werner geschrieben hat, kann natürlich auch die Belüftung des Tankdeckels nicht mehr
gewährleistet sein
Wenn an der Benzinzufuhr alles in Ordnung ist, kann es auch sein, daß bei einer hohen Drehzahl
des Motors das Verhältnis des Benzin-Luftgemisches im Vergaser nicht genau stimmt!
Hatte ich auch schon, der Vergaser hatte zwischen 80 und 90 kmh ein richtiges "Loch".
Über 90 hat er noch mal angezogen. Es lag an der Isolier-Buchse zwischen Vergaser und Krümmer,
der längere Ansaugweg hat dieses beeinflusst.
Es schadet bestimmt nichts, wenn Du die Leerlauf-und Hauptdüse mal ausbläst und kontrollierst:
HD 85, LD 30 glaube ich.(Bei BING-Vergaser 1/20/...)
Auch die Stellung der Düsennadel beeinflusst das Benzin-Lftgemisch in der Mischkammer,
einfach mal eine Kerbe höher bzw. tiefer hängen.Die ursprüngliche Stellung merken !
Ich hoffe, daß ich Dir weiterhelfen konnte und wünsche viel Erflolg beim Suchen.
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
-
Wolfgang_M
- Beiträge: 44
- Registriert: 19.08.2010, 10:42
- Wohnort: 25569 Bahrenfleth
- Kontaktdaten:
Re: Motor stoppt bei Maximallast
Moin,
wenn ich dieses Posting und Dein Posting von der leeren Batterie lesen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass Deine Zündspule ev. die große Hitze bei Volllast nicht abkann und jetzt vielleicht ganz den Löffel abgegeben hat. Tausch doch mal gegen eine andere, falls greifbar.
wenn ich dieses Posting und Dein Posting von der leeren Batterie lesen, drängt sich mir der Gedanke auf, dass Deine Zündspule ev. die große Hitze bei Volllast nicht abkann und jetzt vielleicht ganz den Löffel abgegeben hat. Tausch doch mal gegen eine andere, falls greifbar.
Re: Motor stoppt bei Maximallast
Hi Wolfgang,
habe die Zündspule gegen eine uralte getauscht, und siehe da...
War echt ein Supertipp. Werde aber doch eine neue bestellen.
Danke und schönes Restwochende
Gruß
halla83
habe die Zündspule gegen eine uralte getauscht, und siehe da...
War echt ein Supertipp. Werde aber doch eine neue bestellen.
Danke und schönes Restwochende
Gruß
halla83
Re: Motor stoppt bei Maximallast
Hallo halla83,
wenn eine neue Zündspule, dann auch gleich den Kondensator mit wechseln. Ist sicherer.
Gruesse
Ralf
wenn eine neue Zündspule, dann auch gleich den Kondensator mit wechseln. Ist sicherer.
Gruesse
Ralf