Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Ich benötige den Rat eines Spezialisten:
Ölverlust bei meinem 103A2 AUF der Gehäuseoberseite, links neben dem Ölmeßstab. Zylinder und Kopf sind trocken, Bereich direkt am Meßstab auch.
Untenrum ebenfalls trocken, jedoch bildet sich immer eine große Öllache auf dem Gehäuse (ca. 0,25 L auf 300 km), welches dann nach hinten wegläuft und sich auf der hinteren Gehäusesicke sammelt. Daher ist der Heinkel auch von unten trocken. Kann es sein, daß das Öl durch die Gehäusehälften noch oben austritt?
Eine andere Möglichkeit fällt mir nicht ein. Wie bekomme ich das wieder dicht, ohne den Motor zu zerlegen?
Schonmal danke im Voraus an alle!
Gruß, Markus.
Ölverlust bei meinem 103A2 AUF der Gehäuseoberseite, links neben dem Ölmeßstab. Zylinder und Kopf sind trocken, Bereich direkt am Meßstab auch.
Untenrum ebenfalls trocken, jedoch bildet sich immer eine große Öllache auf dem Gehäuse (ca. 0,25 L auf 300 km), welches dann nach hinten wegläuft und sich auf der hinteren Gehäusesicke sammelt. Daher ist der Heinkel auch von unten trocken. Kann es sein, daß das Öl durch die Gehäusehälften noch oben austritt?
Eine andere Möglichkeit fällt mir nicht ein. Wie bekomme ich das wieder dicht, ohne den Motor zu zerlegen?
Schonmal danke im Voraus an alle!
Gruß, Markus.
- Peter Frey
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- Wohnort: München
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Hallo Markus,
Ist der Dichtring am Ölmeßstab hart geworden?
Gruß
Peter
Ist der Dichtring am Ölmeßstab hart geworden?
Gruß
Peter
Heinkel ,es kann nur einen geben!
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Rollerchris
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- Registriert: 08.02.2007, 20:52
- Wohnort: Bielefeld
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Hallo Markus
Hast du eine Ölmessstabuchse mit eingearbeitetem O-Ring(Nachrüstung) Da vermute ich nach deiner Beschreibung die undichtheit. Erhältlich bei Fa. Heinkel Winter in Blomberg.
Mit besten Rollergrüßen
Christoph
Hast du eine Ölmessstabuchse mit eingearbeitetem O-Ring(Nachrüstung) Da vermute ich nach deiner Beschreibung die undichtheit. Erhältlich bei Fa. Heinkel Winter in Blomberg.
Mit besten Rollergrüßen
Christoph
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Ich hatte ja erwähnt, dass es rund um den Ölstab trocken ist, daher kann wohl kein Öl dort austreten!?
Gruß, MaRKUS
Gruß, MaRKUS
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Rollerchris
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Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Hallo Markus
Wenn das dier Ölmessstab nicht ist kann, bleibt da Oben nich viel mehr über al das es unter den Luftleitblechen herkommt. Also entweder Ventildeckel Dichtung oder Stehbolzen vom Zylinderkopf. Wenn du die Bleche abschraubst solltest du sehen können wo das Öl austritt.
Mit bestem Rollergruß
Christoph
Wenn das dier Ölmessstab nicht ist kann, bleibt da Oben nich viel mehr über al das es unter den Luftleitblechen herkommt. Also entweder Ventildeckel Dichtung oder Stehbolzen vom Zylinderkopf. Wenn du die Bleche abschraubst solltest du sehen können wo das Öl austritt.
Mit bestem Rollergruß
Christoph
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Hallo Markus,
ich denke auch dass das Öl irgendwo hinter den Lüfterblechen austritt und dann unten rausläuft. 0,25 l auf 300 km ergeben schon ne ganz schöne Sauerei. Es gibt nun 2 Möglichkeiten das zu beheben: 1. Lüfterbleche abbauen und alles gründlich mit Sprühreiniger abwaschen und trocknen bis kein Öl mehr zu sehen ist. Dann Kissen auf den Ventildeckel und ne größere Runde fahren ( ohne Bleche und Kofferkasten), wenn dann Öl zu sehen ist die entprechende Stelle abdichten. Wie Christof schon sagte kann es nur am Ventildeckel oder aber an den Zugankern der Zylinderkopfverschraubung herauslaufen. Um das abzudichten muss natürlich auf jeden Fall der Ventildeckel ab. Dann, wenn es die Zuganker sind Kipphebel ausbauen und entspechend den undichten Anker mit Silikondichtmasse abdichten. Für einen ungeübten Schrauber schon eine Herausforderung aber machbar. Natürlich hinterher die Mutter des entsprechenden Ankers wieder mit Drehmoment anziehen oder aber zumindest die Umdrehungen beim Lösen merken und hinterher genau so wieder anziehen. Ventile natürlich hinterher auch wieder einstellen.
2. Möglichkeit: So wie sich das anhört kommt das Öl hinter den Lüfterblechen herausgelaufen, also ohne weiter zu prüfen den Ventildeckel abbauen und alle 4 Zuganker neu abdichten ( Muttern und Unterlegscheiben abbauen, entfetten, alles mit Silikondichtmasse vollmatschen und wieder zusammenbauen. Dann Probefahren und falls du Religiös bist beten dass es daran gelegen hat. In den meisten Fällen sind es die Zuganker würde ich sagen. Wenn alles nix bringt morgen zum Stammtisch nach Münster kommen, dann sprechen wir nen Termin ab und machen nen Bastelsamstag in meiner Garage.
Gruß Werner
ich denke auch dass das Öl irgendwo hinter den Lüfterblechen austritt und dann unten rausläuft. 0,25 l auf 300 km ergeben schon ne ganz schöne Sauerei. Es gibt nun 2 Möglichkeiten das zu beheben: 1. Lüfterbleche abbauen und alles gründlich mit Sprühreiniger abwaschen und trocknen bis kein Öl mehr zu sehen ist. Dann Kissen auf den Ventildeckel und ne größere Runde fahren ( ohne Bleche und Kofferkasten), wenn dann Öl zu sehen ist die entprechende Stelle abdichten. Wie Christof schon sagte kann es nur am Ventildeckel oder aber an den Zugankern der Zylinderkopfverschraubung herauslaufen. Um das abzudichten muss natürlich auf jeden Fall der Ventildeckel ab. Dann, wenn es die Zuganker sind Kipphebel ausbauen und entspechend den undichten Anker mit Silikondichtmasse abdichten. Für einen ungeübten Schrauber schon eine Herausforderung aber machbar. Natürlich hinterher die Mutter des entsprechenden Ankers wieder mit Drehmoment anziehen oder aber zumindest die Umdrehungen beim Lösen merken und hinterher genau so wieder anziehen. Ventile natürlich hinterher auch wieder einstellen.
2. Möglichkeit: So wie sich das anhört kommt das Öl hinter den Lüfterblechen herausgelaufen, also ohne weiter zu prüfen den Ventildeckel abbauen und alle 4 Zuganker neu abdichten ( Muttern und Unterlegscheiben abbauen, entfetten, alles mit Silikondichtmasse vollmatschen und wieder zusammenbauen. Dann Probefahren und falls du Religiös bist beten dass es daran gelegen hat. In den meisten Fällen sind es die Zuganker würde ich sagen. Wenn alles nix bringt morgen zum Stammtisch nach Münster kommen, dann sprechen wir nen Termin ab und machen nen Bastelsamstag in meiner Garage.
Gruß Werner
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Rollerchris
- Beiträge: 205
- Registriert: 08.02.2007, 20:52
- Wohnort: Bielefeld
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Hallo Markus
Wenn du die 4 Stehbolzen vom Zylinderkopf abdichtest solltest du zugfeste Muttern mit Bund verwenden. Zun einen ersparst du dir die Fehlerquelle zwischen Mutter und Scheibe, zweitens können die zugfesten Muttern auch festgezogen werden ohne das daß Gewinde sich auflöst(siehe einen deiner früheren Beiträge über Zylinderkopf).
Mit freundlichen Heinkelgrüßen
Christoph
Wenn du die 4 Stehbolzen vom Zylinderkopf abdichtest solltest du zugfeste Muttern mit Bund verwenden. Zun einen ersparst du dir die Fehlerquelle zwischen Mutter und Scheibe, zweitens können die zugfesten Muttern auch festgezogen werden ohne das daß Gewinde sich auflöst(siehe einen deiner früheren Beiträge über Zylinderkopf).
Mit freundlichen Heinkelgrüßen
Christoph
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Gundolf 5530
- Beiträge: 630
- Registriert: 15.12.2005, 17:00
- Wohnort: Rodenbek bei Kiel
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Moin Moin
Guck dir auch mal hier unter download die Ausführungen Ölverlust am 103 A1 /2 an.
Mit falschen Muttern und Scheiben ist schnell etwas kaputtrepariert...
Gruß Gundolf
Guck dir auch mal hier unter download die Ausführungen Ölverlust am 103 A1 /2 an.
Mit falschen Muttern und Scheiben ist schnell etwas kaputtrepariert...
Gruß Gundolf
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Danke Euch allen für die umfangreichen Tipps!
Dann werde ich demnächst mal den ganzen Kladeradatsch abbauen und ins Gemächt schauen...
Wenn ich nicht klarkomm, melde ich mich wieder...
Gruß, Markus.
Dann werde ich demnächst mal den ganzen Kladeradatsch abbauen und ins Gemächt schauen...
Wenn ich nicht klarkomm, melde ich mich wieder...
Gruß, Markus.
Re: Ölverlust an geheimnisvoller Stelle...
Christoph hat in seinem Beitrag folgendes geschrieben:
"Wenn du die 4 Stehbolzen vom Zylinderkopf abdichtest solltest du zugfeste Muttern mit Bund verwenden. Zun einen ersparst du dir die Fehlerquelle zwischen Mutter und Scheibe, zweitens können die zugfesten Muttern auch festgezogen werden ohne das daß Gewinde sich auflöst"
Dazu habe ich folgende Fragen:
Braucht man bei diesen Muttern mit Bund keine Unterlegscheiben mehr?
Aus welchem Material sind diese "zugfesten" Mutter, bzw. worauf ist dabei beim Einkauf zu achten (Bezugsquellen)?
Beim Beitrag von Gundolf ist evt. eine gewisse Skepsis ("kaputtrepariert") durch. Was spricht evt. gegen diese Muttern mit Bund?
Viele Heinkelgrüße
Gerhard
"Wenn du die 4 Stehbolzen vom Zylinderkopf abdichtest solltest du zugfeste Muttern mit Bund verwenden. Zun einen ersparst du dir die Fehlerquelle zwischen Mutter und Scheibe, zweitens können die zugfesten Muttern auch festgezogen werden ohne das daß Gewinde sich auflöst"
Dazu habe ich folgende Fragen:
Braucht man bei diesen Muttern mit Bund keine Unterlegscheiben mehr?
Aus welchem Material sind diese "zugfesten" Mutter, bzw. worauf ist dabei beim Einkauf zu achten (Bezugsquellen)?
Beim Beitrag von Gundolf ist evt. eine gewisse Skepsis ("kaputtrepariert") durch. Was spricht evt. gegen diese Muttern mit Bund?
Viele Heinkelgrüße
Gerhard