Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Hallo zusammen,
wie auf der MV angeregt, haben wir ein neues Forum eingerichtet, in dem ihr eure Gedanken und Ideen zum Club, der Jugendarbeit und der Zukunft und dem Weiterbestehen des Heinkel-Clubs einbringen könnt. Wir hoffen auf rege Teilnahme und lange und erfolgreiche Diskussionen. Der Fortbestand des Clubs und vor allem die Jugendarbeit sind nicht nur Sache des Vorstands und des Verwaltungsrats. Es ist unserer aller Sache, dafür zu sorgen, das der Club weiterbestehen kann und auch in Zukunft über genügend Mitglieder - vor allem jüngere - verfügt.
Also, laßt eure Gedanken mal kreisen, überlegt, was wir gemeinsam ändern können, wie wir jüngere Menschen für unser Hobby und unsere Fahrzeuge begeistern können. Jede noch so ungewöhnliche Idee ist willkommen .....
wie auf der MV angeregt, haben wir ein neues Forum eingerichtet, in dem ihr eure Gedanken und Ideen zum Club, der Jugendarbeit und der Zukunft und dem Weiterbestehen des Heinkel-Clubs einbringen könnt. Wir hoffen auf rege Teilnahme und lange und erfolgreiche Diskussionen. Der Fortbestand des Clubs und vor allem die Jugendarbeit sind nicht nur Sache des Vorstands und des Verwaltungsrats. Es ist unserer aller Sache, dafür zu sorgen, das der Club weiterbestehen kann und auch in Zukunft über genügend Mitglieder - vor allem jüngere - verfügt.
Also, laßt eure Gedanken mal kreisen, überlegt, was wir gemeinsam ändern können, wie wir jüngere Menschen für unser Hobby und unsere Fahrzeuge begeistern können. Jede noch so ungewöhnliche Idee ist willkommen .....
- Bernd Hoose
- Beiträge: 298
- Registriert: 18.12.2005, 17:45
- Wohnort: Bochum
- Kontaktdaten:
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Ein "großes" Hemniss ist leider die Uncoolheit des Touristen.
Dazu kommt noch das man als 16-jähriger, keinen Bazillus eingepflanzt bekommen kann, da über 125 ccm.
Zu der Zeit könnte man die ja noch Impfen, den den ersten Roller zahlt meistens eh der Papi....
Fee würde ja gerne, aber leider steht dem der Hubraum entgegen.
Und einen 150er auf 125 umschreiben lassen, ginge wohl,
aber mal ehrlich, den als Dauerschrubber missbrauchen und bei Wind und Wetter rausscheuchen, ne also ich glaub eher nicht!
Da muss wohl eine halbwegs lauffähige Vespa für herhalten, da gibt es noch genügend von zum kaputtschmeissen.
Am Anfang machen die ja genügend Bekanntschaft mit dem Asphalt, das ist nun mal so.
Für Treffen und schöne Wochenendausflüge ist das was anderes.
Also wie bekommt man die "Jugend", wie wollen wir die Definieren?
Ab 16 bis 25, oder zählen 40-jährige auch noch dazu, schließlich ist der Durchschnitt ja einiges älter.
Auf jeden Fall durch eine aktives Vertreten sein in neuen Medien.
Ohne ein aktives Forum, Präsenz bei Video- und soziales Netzwerkportalen wird man heute kaum noch von der Jugend wahr genommen.
Deshalb nochmal mein Vorschlag des Heinkel-Club-Kanals bei Youtube etc.
Dann müsste man noch einen begeisterten schreibfähigen Blogger finden.
Terminkalender ist ja bereits vorhanden, wenn man den bei Google entsprechend seines Stammtischs aktiviert, dann gibt es auch Erinnerungsmails etc.
Es könnte auch einen Newsletter geben, in dem regionale Dinge an die entsprechend dort eingetragenen Fahrer versendet werden.
Bei unserem Stammtisch mach ich das immer vor Terminen Rundmails zu versenden, erfahrungsgemäß steigt die Besucherzahl bei der zeitnahen Erinnerung.
Wenn keine Erinnerung kommt, wird auf dem Stammtisch hinterher immer "Hab ich glatt vergessen" reklamiert.
Problem bei dem allem, wird sind alles keine Rentner mit viel Zeit, jedenfalls bei denen die hier vertreten sind.
Die meisten Rentner aus dem Club kennen Internet nur aus der Zeitung.
Ausnahmen sind natürlich da.
Wenn man von diesen Ausnahmen einige Aktivieren könnte, sich um bestimmte Teile des Netzes zu kümmern, wäre der Sache schon viel geholfen.
Oder unsere "Alten" aktivieren ihre Enkel, Taschengeldzuschuß in Form von Eisessen fahren mit dem Touristen, soll Wunder wirken.
Und die Mädels kucken sich den coolen Mitfahrer auch noch an.....
Dazu kommt noch das man als 16-jähriger, keinen Bazillus eingepflanzt bekommen kann, da über 125 ccm.
Zu der Zeit könnte man die ja noch Impfen, den den ersten Roller zahlt meistens eh der Papi....
Fee würde ja gerne, aber leider steht dem der Hubraum entgegen.
Und einen 150er auf 125 umschreiben lassen, ginge wohl,
aber mal ehrlich, den als Dauerschrubber missbrauchen und bei Wind und Wetter rausscheuchen, ne also ich glaub eher nicht!
Da muss wohl eine halbwegs lauffähige Vespa für herhalten, da gibt es noch genügend von zum kaputtschmeissen.
Am Anfang machen die ja genügend Bekanntschaft mit dem Asphalt, das ist nun mal so.
Für Treffen und schöne Wochenendausflüge ist das was anderes.
Also wie bekommt man die "Jugend", wie wollen wir die Definieren?
Ab 16 bis 25, oder zählen 40-jährige auch noch dazu, schließlich ist der Durchschnitt ja einiges älter.
Auf jeden Fall durch eine aktives Vertreten sein in neuen Medien.
Ohne ein aktives Forum, Präsenz bei Video- und soziales Netzwerkportalen wird man heute kaum noch von der Jugend wahr genommen.
Deshalb nochmal mein Vorschlag des Heinkel-Club-Kanals bei Youtube etc.
Dann müsste man noch einen begeisterten schreibfähigen Blogger finden.
Terminkalender ist ja bereits vorhanden, wenn man den bei Google entsprechend seines Stammtischs aktiviert, dann gibt es auch Erinnerungsmails etc.
Es könnte auch einen Newsletter geben, in dem regionale Dinge an die entsprechend dort eingetragenen Fahrer versendet werden.
Bei unserem Stammtisch mach ich das immer vor Terminen Rundmails zu versenden, erfahrungsgemäß steigt die Besucherzahl bei der zeitnahen Erinnerung.
Wenn keine Erinnerung kommt, wird auf dem Stammtisch hinterher immer "Hab ich glatt vergessen" reklamiert.
Problem bei dem allem, wird sind alles keine Rentner mit viel Zeit, jedenfalls bei denen die hier vertreten sind.
Die meisten Rentner aus dem Club kennen Internet nur aus der Zeitung.
Ausnahmen sind natürlich da.
Wenn man von diesen Ausnahmen einige Aktivieren könnte, sich um bestimmte Teile des Netzes zu kümmern, wäre der Sache schon viel geholfen.
Oder unsere "Alten" aktivieren ihre Enkel, Taschengeldzuschuß in Form von Eisessen fahren mit dem Touristen, soll Wunder wirken.
Und die Mädels kucken sich den coolen Mitfahrer auch noch an.....
Habt ihr Bilder von Treffen? Dann bitte her damit. Uploadzugang per Mail. Zu sehen gibts die dann unter http://home.hoose.de/dalbum
Um Kommentare zu den Bildern abzugeben Login=heinkel pass=freunde
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Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
tut mir leid, aber da muss ich mal entschieden widersprechen!Bernd Hoose hat geschrieben:Ein "großes" Hemniss ist leider die Uncoolheit des Touristen.
Als ich mir mit 22 mein erstes eigenes Fahrzeug - einen Tourist - gekauft hab, fand ich es das coolste Fahrzeug auf der Welt. Lag vielleicht auch daran, dass ich schon die komplette deutsche Luftwaffe im Maßstab 1:72 gebaut hatte. Mein Vater wollt erst nix dazuzahlen, "weil's ein alter Schrotthaufen ist" und wollte, dass ich mir eine Vespa PX kauf, hat mir dann aber doch die 1.500 DM gezahlt, was nicht wenig war. Danke nochmal, Paps! Und anschließend haben wir - 3 gleichaltrige Heinkelfahrer - uns hier in München getroffen und uns konnte so schnell nichts mehr trennen.
Wenn ich mir die heutigen (jugendlichen und nicht-jugendlichen) Yoghurtbecherfahrer so anschau, bin ich ganz froh, dass die keinen Tourist fahren, da könnte ich glatt an seiner Coolheit zweifeln. Wo wollt Ihr den Tourist denn gern sehen? Etwa bei "Deutschland sucht den Superstar"? Am Ende hockt sich noch Dieter Bohlen drauf - Nein, danke!
Versteht mich nicht falsch: Ich liebe mein Hobby und wenn ein Jüngerer zu mir kommt und was von mir will, helfe ich gern und hab ich auch schon getan, aber ich hab überhaupt keine Motivation für einen Oldtimer zu missionieren! Wer die Schönheit des Fahrzeugs nicht erkennt, oder erst erkennt, wenn er dafür "Taschengeldzuschuss" bekommt, ist hier falsch, dem kann ich auch nicht helfen.Bernd Hoose hat geschrieben:Oder unsere "Alten" aktivieren ihre Enkel, Taschengeldzuschuß in Form von Eisessen fahren mit dem Touristen, soll Wunder wirken. Und die Mädels kucken sich den coolen Mitfahrer auch noch an.....
Heinkel auf YouTube, MySpace, Facebook? Nur zu, aber ohne mich, ich fahr lieber mit meinem Heinkel. Find ich im übrigen auch die beste Werbung, obwohl's mir darum nicht geht.
Im übrigen hätte es dafür auch ein Thread unter "Sonstiges" getan, anstelle ein ganzes Forenkapitel.
Ist nur meine Meinung - Gruß aus München!
Christian
"Der ist aber schnuckelig!" (Fahrer einer englischen Rickman Rennmaschine zu meinem Roller an der roten Ampel)
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Hallo zusammen,
das ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung - vielleicht können wir die Diskussion ja noch ausweiten.
Es ist aber leider so: ein Tourist ist leider nicht so cool wie ein moderner Roller, der auf eine schnelle Optik getrimmt ist. Ein 16 oder 18 jähriger nimmt lieber einen "schnell" aussehenden Roller, als einen Heinkel. Da zählen auch dann nicht Zuverlässigkeit, Ersatzteilversorgung, Sparsamkeit, geringe Versicherung o. ä.. In vielen Fällen macht es hier immer noch die Optik.
Ich bin schon dafür, unsere Roller unter das Volk zu bringen, die Roller sollten eben nicht in Garagen stehen und nur bei Sonnenschein zu sonntäglichen Ausfahrt rausgeholt werden. Die Roller gehören auf die Straße, unter die Leute - die dann mit offenen Mündern stehen bleiben und staunen. Damit sie sehen, das auch ein 45 oder 50 Jahre altes Fahrzeug durchaus noch alltagstauglich und zuverlässig ist.
Aber ebenso müssen wir moderne Medien nutzen, wie youtube etc. Denn je mehr wir dort präsent sind, desto größter ist die Chance, das auch Jugendliche oder Junggebliebene auf unsere Fahrzeuge aufmerksam werden und sich beginnen, sich dafür zu interessieren. Dazu gehört auch eine aktive Präsens in den Druckmedien, seien es nur Roller- oder Motorradzeitschriften oder das lokale Blättchen vor Ort.
Mir ist daran gelegen, auch in 10 oder 15 Jahren noch einen aktiven Club und eine geregelte Ersatzteilversorgung zu haben. Ich möchte, das mein Sohn, der heute 5 ist und begeisterter Heinkel-Fahrer, auch mit 18 noch einen Roller bekommen kann, um damit zu fahren und zu schrauben. Den Grundstein dafür habe ich wohl schon gelegt, wir werden sehen. Aber wir müssen heute dafür sorgen, das der Club auch weiterhin aktive Mitglieder hat.
das ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung - vielleicht können wir die Diskussion ja noch ausweiten.
Wie alt bist du heute? Ich fand meinen getunten Mini Cooper S auch sauscharf, als ich 22 war. Die heutige Jugend tickt aber etwas anders, denke ich. Und durch ein Überangebot ist sie auch verwöhnt.Als ich mir mit 22 mein erstes eigenes Fahrzeug - einen Tourist - gekauft hab, fand ich es das coolste Fahrzeug auf der Welt.
Es ist aber leider so: ein Tourist ist leider nicht so cool wie ein moderner Roller, der auf eine schnelle Optik getrimmt ist. Ein 16 oder 18 jähriger nimmt lieber einen "schnell" aussehenden Roller, als einen Heinkel. Da zählen auch dann nicht Zuverlässigkeit, Ersatzteilversorgung, Sparsamkeit, geringe Versicherung o. ä.. In vielen Fällen macht es hier immer noch die Optik.
Ich bin schon dafür, unsere Roller unter das Volk zu bringen, die Roller sollten eben nicht in Garagen stehen und nur bei Sonnenschein zu sonntäglichen Ausfahrt rausgeholt werden. Die Roller gehören auf die Straße, unter die Leute - die dann mit offenen Mündern stehen bleiben und staunen. Damit sie sehen, das auch ein 45 oder 50 Jahre altes Fahrzeug durchaus noch alltagstauglich und zuverlässig ist.
Aber ebenso müssen wir moderne Medien nutzen, wie youtube etc. Denn je mehr wir dort präsent sind, desto größter ist die Chance, das auch Jugendliche oder Junggebliebene auf unsere Fahrzeuge aufmerksam werden und sich beginnen, sich dafür zu interessieren. Dazu gehört auch eine aktive Präsens in den Druckmedien, seien es nur Roller- oder Motorradzeitschriften oder das lokale Blättchen vor Ort.
Mir ist daran gelegen, auch in 10 oder 15 Jahren noch einen aktiven Club und eine geregelte Ersatzteilversorgung zu haben. Ich möchte, das mein Sohn, der heute 5 ist und begeisterter Heinkel-Fahrer, auch mit 18 noch einen Roller bekommen kann, um damit zu fahren und zu schrauben. Den Grundstein dafür habe ich wohl schon gelegt, wir werden sehen. Aber wir müssen heute dafür sorgen, das der Club auch weiterhin aktive Mitglieder hat.
Nein, dieses Thema ist dem Club so wichtig, das dafür ein eigenes Forum her mußte. Das hat ganz eindeutig die Diskussion auf der MV gezeigt.Im übrigen hätte es dafür auch ein Thread unter "Sonstiges" getan, anstelle ein ganzes Forenkapitel.
- Christian AHS
- Beiträge: 201
- Registriert: 07.09.2009, 15:22
- Wohnort: Bretten
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Hallo zusammen,
klasse, endlich ein eigenes Unterforum zum Thema...
Das Thema Club-Zukunft geht mir als Neuling (#7220) schon lange
durch den Schädel. Um es vorab zu sagen: der Club wird zwar
weiterhin bestehen, aber mit deutlich geringerer Mitgliederstärke.
Das Kernthema ist aber eigentlich, wie bekommen wir die Heinkel-Fahrzeuge
bzw. Oldtimer an die Jugend? Daraus ergibt sich als Nebeneffekt auch
das eine oder andere Neumitglied für den HCD!
Hauptproblem Nr. 1, weshalb momentan keine Chance besteht, die Heinkel-Fahrzeuge
ausser der Perle an die Jugend zu bringen, ist der Hubraum von > 125ccm!
Sollte es nicht eine Lücke im Gesetz geben für die Leute zw. 16-18 Jahren
ähnl. der 250ccm-Klausel für die ganz alten "3er" Führerscheine bzw. die
Pre-01.04.1980 FSKL3-Inhaber gibt, wird in dieser Altersklasse definitiv
kein Nachwuchs zu holen sein.
Wie kann man also Nachwuchs gewinnen?
Da haben wir zwei Quellen: Kinder von Club-Mitgliedern und "externe".
Erstgenannte sind potentiell wohl am ehesten geneigt, das Hobby der
Eltern aufzunehmen, da es ja vorgelebt wird.
Neulinge hingegen müssen vom Thema Oldie/Heinkel erst mal infiziert werden.
DAS Problem hat aber wohl die gesamte Oldie-Szene. Weshalb erwärmt man
sich für einen Oldtimer? Ich selber bin quasi über die Youngtimer dazugekommen.
Genauer gesagt, als ich 1997 meinen 1a hatte, war kein Geld für eine neue
MÜhle vorhanden, so kaufte ich mir eine gute gebrauchte 1982er 250er Kawasaki.
Bin quasi aus Geldmangel zu den älteren Maschinen gekommen.
Diese sind auch leichter zu warten als neue und bergen weniger
Anfängerhürden, sich mal an die Technik zu trauen.
Wie bekomme ich also einen 18jährigen (oder 25j) FSKL A-Inhaber an so ein altes Fahrzeug hin?
- die Eltern haben schon eines und Junior darf auch mal fahren
- auf Verantstaltungen gesehen und Interesse geweckt
Die Heinkel-Fahrzeuge sind zuverlässig. Aber nur, wenn richtig gewartet.
Da fängt es an. Die Leute sollten die nötigen Kenntnisse bzw. Kontakte haben,
sonst wird sich kaum jemand an solch alte Technik wagen.
Heutzutage wollen die meisten jüngeren nur tanken, Öl nachfüllen und Fahren.
Unter den Youngstern in meinem Bekanntenkreis kennt sich kaum jemand überhaupt
mit dem Funktions-PRINZIP eines Verbrennungsmotors aus. Wenn es also niemand
gibt, der die Wartung übernimmt, wird keiner sich freiwillig so ein Fahrzeug antun.
Und selbst wenn die Kenntnisse vorhanden sind, braucht man immer noch
einen passenden Platz, so ein Fahrzeug auch mal ein paar Wochen teilzerlegt
herum liegen zu lassen. Stichwort eigene Garage...
Hatte gerade eben mal mit einem 22jährigen gesprochen, der selber momentan
eine 2005er Honda CB500F fährt, aber selber im PKW-Bereich sich in Richtung
Young-/Oldtimer orientiert. Er ist zwar durch seinen Vater schon stark
vorbelastet, aber er gab mir den Hinweis, dass die "Jugend" grundsätzlich
Interesse an alter Technik und altem Design haben muss, sonst bleiben
die einfach bei neueren Fahrzeugen.
Oder, das Fahrzeug muss die Jugend geprägt haben. Womit ich schon
bei den Kindern der Heinkel-Fahrer wäre... Die Eltern leben es vor,
die Jugend macht es nach.
Wer sich dann mal so ein altes Fahrzeug geholt hat, wird dann auch um
das Schrauben nicht herum kommen.
An anderer Stelle kam mal die Frage auf, warum die Jugend (hier ab 18 Jahre)
so auf Harley abfährt? Ganz einfach, Harley-Fahren wird als Lebensgefühl
umschrieben. UND!!!!!!!! Die Produktion hat nie geendet...
Vespa-Fahren wird auch als Lebensgefühl verkauft. Auch hier hat die
Produktion nie geendet...
Heinkel-Fahrzeuge werden mit Wirtschaftswunder verbunden.
Nachschub ist keiner in Sicht. Meines Wissens wurden die Baupläne
nach Indien verkauft, aber es wurde nie was nachproduziert.
Heinkel müsste auf der aktuellen Retro-Welle einen neuen Tourist
mit Automatik-Antrieb (z.B. den 180er aus dem Gilera-Runner) verbauen.
Oder, ganz aktuell, schlicht als Elektro-Roller heraus kommen.
Das hier "Stilbruch" betrieben wird ist klar, sollte aber eben
ein Zugeständnis an die Moderne sein.
Können wir aber vergessen, weil a) Pläne irgendwo im Subkontinent verschütt
und b) jemand eine gewaltige Finanzdecke braucht um so ein Projekt zu stemmen.
Wenn eine Marke ein Retro-Fahrzeug heraus gebracht hat, wird meines Erachtens
auch das Interesse am alten Original geweckt. Beispiel VW Käfer/New Beetle, Fiat 500 etc...
Zurück zum Thema, Nachwuchssorgen.
Gegenmaßnahmen:
Petition an den zuständigen Ausschuss im Bundesverkehrsministerium,
dass eine Art Ausnahme für Oldertimer gibt, mit dem 125er-Schein auch
auf der alten 250-Kubik-Regelung mit zu schwimmen. Sollte natürlich
dann auch die pre 01.04.1980-Inhaber berücksichtigen.
Letztere könnten sich anstatt peinlichen koreanischen Choppern
deutsches Kulturgut kaufen...
Auf Veranstaltungen des HCD mehr auf die Jugend eingehen.
Sei es so was simples wie eine Hüpfburg für die ganz kleinen.
Da sind die aufgehoben, evtl. mit Betreuung. Da können die
Eltern sich entspannen, gehen gerne hin, die Kinder kommen
gerne mit und verbinden positives mit dem Heinkel und KÖNNTEN
sich selber später dafür erwärmen.
(meine Kids sind vier Jahre bzw. fünf Monate alt - würde mich also z.B. direkt betreffen)
Kindermalwettbewerb. Die Siluette eines Tourist zum ausmalen - mit Prämie!
Wettbewerbe für die Altersklassen 18-25/30 Jahre, mit eigenem Pokal.
Der Jugend muss die Chance haben, innerhalb der Altersklasse etwas zu erreichen.
Leistungsprüfstand (wobei das bei 9,2PS unspektakulär abläuft).
Generationenübergreifend etwas auf die Beine zu stellen, wird schon weitaus
schwieriger sein... Ich sehe es ja sogar hier bei mir ein meinem Job.
Die meisten haben Kontakte innerhalb ihrer Generation und ggf. eine
Generation drunter oder drüber. Aber zwei Generationen zu überspringen,
schaffen (beidseitig) nicht viele. Mit Generation meine ich jetzt nicht
25 Jahre sondern 10-15 Jahre. Problematik dürfte aber die gleiche sein.
Mehr Beteiligung im HCD-Forum... Es sind immer nur die gleichen paar
Leute, die schreiben. Klar, an die "Erstbesitzer" eines Heinkel wird
das Thema schwer bis gar nicht zu vermitteln sein mangels Interesse.
Ausnahmen gibts natürlich immer!
Wurde hierzu schon mal ein seitenfüllender Beitrag zwecks Werbung
fürs Forum im Clubmagazin veröffentlicht?
Youtube ist sicherlich unterstützend... Ich für meinen Fall schaue (höre) z.B.
gerne dort nach, wie so ein Fahrzeug vom Klang her ist... für mich ein wichtiger Punkt!
Kooperationen mit anderen Clubs - die dürften vermutlich von
ähnlichen Problemen geplagt sein... Ausnahme Vespa
Was spräche dagegen, mal ein (sorry an alle Perle-Besitzer)
überregionales Wirtschaftswunder-Roller Treffen abzuhalten?
Heinkel, Vespa, Maico - alles nebeneinander. Dafür ggf. mittels
Aushang etc. Werbung an (Berufs-)Schulen zu machen.
Evtl. mal ein "Rockabilly"-Konzert organisieren und die Heinkels
so mit Hilfe entsprechender Atmosphäre den Leuten nahe zu bringen.
Auch sollte das unausgesprochene Tabu fallen, einen Heinkel nicht zu verändern.
Meinen 103 A1 will ich, vorbehaltlich Farbgebung, original restaurieren.
Wenn ich mich dazu durchringen könnte, einen zweiten zu richten, würde
ich hier einiges umbauen... Scheibenbremse vorne, evtl. den normalen
Motor tunen oder gleich einen 250ccm-Motor mit Automatik verbauen.
Hier gehts aber leicht ins Geld und ins technische Detail.
Meine persönliche Entscheidung für den Tourist wurde zwar maßgeblich
durch einen Freund geprägt (hat ein A2-Gespann und einen A2-Solo),
aber der wunsch nach einem Oldtimer (um standesgemäß auf historischen
Veranstaltungen auftreten zu können) wurde durch ein wenig
Patriotismus (dt. Fabrikat) und durch die techn. genial altmodische
Konstruktion gelenkt, mit der leicht das Schrauben gelernt bzw. verbessert
werden kann.
Letztendlich wird der Club aber schrumpfen, weil keine neuen Fahrzeuge
von Heinkel mehr auf den Markt kommen und der Club dann seinen Nachwuchs
aus Leuten with HAL2000, Matzi75 oder meiner Person (35) bekommt.
Leute, die schon einfach in jungen Jahren vom Bazillus Classicus infiziert wurden
und diesen mit steigenden Möglichkeiten (Einkommen) peu á peu verwirklichen können.
So, meine Gedanken zum Thema.
Abends in der Textverarbeitung geschrieben und im Forum eingefügt,
weil mich sonst wieder die Software hinaus schmeisst...
Gruss
Chris
klasse, endlich ein eigenes Unterforum zum Thema...
Das Thema Club-Zukunft geht mir als Neuling (#7220) schon lange
durch den Schädel. Um es vorab zu sagen: der Club wird zwar
weiterhin bestehen, aber mit deutlich geringerer Mitgliederstärke.
Das Kernthema ist aber eigentlich, wie bekommen wir die Heinkel-Fahrzeuge
bzw. Oldtimer an die Jugend? Daraus ergibt sich als Nebeneffekt auch
das eine oder andere Neumitglied für den HCD!
Hauptproblem Nr. 1, weshalb momentan keine Chance besteht, die Heinkel-Fahrzeuge
ausser der Perle an die Jugend zu bringen, ist der Hubraum von > 125ccm!
Sollte es nicht eine Lücke im Gesetz geben für die Leute zw. 16-18 Jahren
ähnl. der 250ccm-Klausel für die ganz alten "3er" Führerscheine bzw. die
Pre-01.04.1980 FSKL3-Inhaber gibt, wird in dieser Altersklasse definitiv
kein Nachwuchs zu holen sein.
Wie kann man also Nachwuchs gewinnen?
Da haben wir zwei Quellen: Kinder von Club-Mitgliedern und "externe".
Erstgenannte sind potentiell wohl am ehesten geneigt, das Hobby der
Eltern aufzunehmen, da es ja vorgelebt wird.
Neulinge hingegen müssen vom Thema Oldie/Heinkel erst mal infiziert werden.
DAS Problem hat aber wohl die gesamte Oldie-Szene. Weshalb erwärmt man
sich für einen Oldtimer? Ich selber bin quasi über die Youngtimer dazugekommen.
Genauer gesagt, als ich 1997 meinen 1a hatte, war kein Geld für eine neue
MÜhle vorhanden, so kaufte ich mir eine gute gebrauchte 1982er 250er Kawasaki.
Bin quasi aus Geldmangel zu den älteren Maschinen gekommen.
Diese sind auch leichter zu warten als neue und bergen weniger
Anfängerhürden, sich mal an die Technik zu trauen.
Wie bekomme ich also einen 18jährigen (oder 25j) FSKL A-Inhaber an so ein altes Fahrzeug hin?
- die Eltern haben schon eines und Junior darf auch mal fahren
- auf Verantstaltungen gesehen und Interesse geweckt
Die Heinkel-Fahrzeuge sind zuverlässig. Aber nur, wenn richtig gewartet.
Da fängt es an. Die Leute sollten die nötigen Kenntnisse bzw. Kontakte haben,
sonst wird sich kaum jemand an solch alte Technik wagen.
Heutzutage wollen die meisten jüngeren nur tanken, Öl nachfüllen und Fahren.
Unter den Youngstern in meinem Bekanntenkreis kennt sich kaum jemand überhaupt
mit dem Funktions-PRINZIP eines Verbrennungsmotors aus. Wenn es also niemand
gibt, der die Wartung übernimmt, wird keiner sich freiwillig so ein Fahrzeug antun.
Und selbst wenn die Kenntnisse vorhanden sind, braucht man immer noch
einen passenden Platz, so ein Fahrzeug auch mal ein paar Wochen teilzerlegt
herum liegen zu lassen. Stichwort eigene Garage...
Hatte gerade eben mal mit einem 22jährigen gesprochen, der selber momentan
eine 2005er Honda CB500F fährt, aber selber im PKW-Bereich sich in Richtung
Young-/Oldtimer orientiert. Er ist zwar durch seinen Vater schon stark
vorbelastet, aber er gab mir den Hinweis, dass die "Jugend" grundsätzlich
Interesse an alter Technik und altem Design haben muss, sonst bleiben
die einfach bei neueren Fahrzeugen.
Oder, das Fahrzeug muss die Jugend geprägt haben. Womit ich schon
bei den Kindern der Heinkel-Fahrer wäre... Die Eltern leben es vor,
die Jugend macht es nach.
Wer sich dann mal so ein altes Fahrzeug geholt hat, wird dann auch um
das Schrauben nicht herum kommen.
An anderer Stelle kam mal die Frage auf, warum die Jugend (hier ab 18 Jahre)
so auf Harley abfährt? Ganz einfach, Harley-Fahren wird als Lebensgefühl
umschrieben. UND!!!!!!!! Die Produktion hat nie geendet...
Vespa-Fahren wird auch als Lebensgefühl verkauft. Auch hier hat die
Produktion nie geendet...
Heinkel-Fahrzeuge werden mit Wirtschaftswunder verbunden.
Nachschub ist keiner in Sicht. Meines Wissens wurden die Baupläne
nach Indien verkauft, aber es wurde nie was nachproduziert.
Heinkel müsste auf der aktuellen Retro-Welle einen neuen Tourist
mit Automatik-Antrieb (z.B. den 180er aus dem Gilera-Runner) verbauen.
Oder, ganz aktuell, schlicht als Elektro-Roller heraus kommen.
Das hier "Stilbruch" betrieben wird ist klar, sollte aber eben
ein Zugeständnis an die Moderne sein.
Können wir aber vergessen, weil a) Pläne irgendwo im Subkontinent verschütt
und b) jemand eine gewaltige Finanzdecke braucht um so ein Projekt zu stemmen.
Wenn eine Marke ein Retro-Fahrzeug heraus gebracht hat, wird meines Erachtens
auch das Interesse am alten Original geweckt. Beispiel VW Käfer/New Beetle, Fiat 500 etc...
Zurück zum Thema, Nachwuchssorgen.
Gegenmaßnahmen:
Petition an den zuständigen Ausschuss im Bundesverkehrsministerium,
dass eine Art Ausnahme für Oldertimer gibt, mit dem 125er-Schein auch
auf der alten 250-Kubik-Regelung mit zu schwimmen. Sollte natürlich
dann auch die pre 01.04.1980-Inhaber berücksichtigen.
Letztere könnten sich anstatt peinlichen koreanischen Choppern
deutsches Kulturgut kaufen...
Auf Veranstaltungen des HCD mehr auf die Jugend eingehen.
Sei es so was simples wie eine Hüpfburg für die ganz kleinen.
Da sind die aufgehoben, evtl. mit Betreuung. Da können die
Eltern sich entspannen, gehen gerne hin, die Kinder kommen
gerne mit und verbinden positives mit dem Heinkel und KÖNNTEN
sich selber später dafür erwärmen.
(meine Kids sind vier Jahre bzw. fünf Monate alt - würde mich also z.B. direkt betreffen)
Kindermalwettbewerb. Die Siluette eines Tourist zum ausmalen - mit Prämie!
Wettbewerbe für die Altersklassen 18-25/30 Jahre, mit eigenem Pokal.
Der Jugend muss die Chance haben, innerhalb der Altersklasse etwas zu erreichen.
Leistungsprüfstand (wobei das bei 9,2PS unspektakulär abläuft).
Generationenübergreifend etwas auf die Beine zu stellen, wird schon weitaus
schwieriger sein... Ich sehe es ja sogar hier bei mir ein meinem Job.
Die meisten haben Kontakte innerhalb ihrer Generation und ggf. eine
Generation drunter oder drüber. Aber zwei Generationen zu überspringen,
schaffen (beidseitig) nicht viele. Mit Generation meine ich jetzt nicht
25 Jahre sondern 10-15 Jahre. Problematik dürfte aber die gleiche sein.
Mehr Beteiligung im HCD-Forum... Es sind immer nur die gleichen paar
Leute, die schreiben. Klar, an die "Erstbesitzer" eines Heinkel wird
das Thema schwer bis gar nicht zu vermitteln sein mangels Interesse.
Ausnahmen gibts natürlich immer!
Wurde hierzu schon mal ein seitenfüllender Beitrag zwecks Werbung
fürs Forum im Clubmagazin veröffentlicht?
Youtube ist sicherlich unterstützend... Ich für meinen Fall schaue (höre) z.B.
gerne dort nach, wie so ein Fahrzeug vom Klang her ist... für mich ein wichtiger Punkt!
Kooperationen mit anderen Clubs - die dürften vermutlich von
ähnlichen Problemen geplagt sein... Ausnahme Vespa
Was spräche dagegen, mal ein (sorry an alle Perle-Besitzer)
überregionales Wirtschaftswunder-Roller Treffen abzuhalten?
Heinkel, Vespa, Maico - alles nebeneinander. Dafür ggf. mittels
Aushang etc. Werbung an (Berufs-)Schulen zu machen.
Evtl. mal ein "Rockabilly"-Konzert organisieren und die Heinkels
so mit Hilfe entsprechender Atmosphäre den Leuten nahe zu bringen.
Auch sollte das unausgesprochene Tabu fallen, einen Heinkel nicht zu verändern.
Meinen 103 A1 will ich, vorbehaltlich Farbgebung, original restaurieren.
Wenn ich mich dazu durchringen könnte, einen zweiten zu richten, würde
ich hier einiges umbauen... Scheibenbremse vorne, evtl. den normalen
Motor tunen oder gleich einen 250ccm-Motor mit Automatik verbauen.
Hier gehts aber leicht ins Geld und ins technische Detail.
Meine persönliche Entscheidung für den Tourist wurde zwar maßgeblich
durch einen Freund geprägt (hat ein A2-Gespann und einen A2-Solo),
aber der wunsch nach einem Oldtimer (um standesgemäß auf historischen
Veranstaltungen auftreten zu können) wurde durch ein wenig
Patriotismus (dt. Fabrikat) und durch die techn. genial altmodische
Konstruktion gelenkt, mit der leicht das Schrauben gelernt bzw. verbessert
werden kann.
Letztendlich wird der Club aber schrumpfen, weil keine neuen Fahrzeuge
von Heinkel mehr auf den Markt kommen und der Club dann seinen Nachwuchs
aus Leuten with HAL2000, Matzi75 oder meiner Person (35) bekommt.
Leute, die schon einfach in jungen Jahren vom Bazillus Classicus infiziert wurden
und diesen mit steigenden Möglichkeiten (Einkommen) peu á peu verwirklichen können.
So, meine Gedanken zum Thema.
Abends in der Textverarbeitung geschrieben und im Forum eingefügt,
weil mich sonst wieder die Software hinaus schmeisst...
Gruss
Chris
Gruss,
Chris
#7220
Chris
#7220
"Arbeitskreis Zukunft"
Ich will hier nur einmal melden, das wir vom Vorstand des Clubs hier aufmerksam mitlesen. Danke für die Ideen und Vorschläge.
Ohne schon eine Antwort auf all Fragen zu geben, mit großer Wahrscheinlichkeit liegt der Kern des Problems im Image des Clubs und des Heinkels.
Wir arbeiten daran. Sucht mal in http://www.youtube.de
Mein Heinkel-Club
Andreas
Ohne schon eine Antwort auf all Fragen zu geben, mit großer Wahrscheinlichkeit liegt der Kern des Problems im Image des Clubs und des Heinkels.
Wir arbeiten daran. Sucht mal in http://www.youtube.de
Mein Heinkel-Club
Andreas
Andreas (Anh)
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Moin zusammen,
nachdem ich den Eintrag von Andreas gelesen hatte, mußte ich mir erstmal die Videos reinziehen. Sehr, sehr gute Idee von dir Andreas (ich denke mal, es war deine Idee?).
Du hast sicherlich Recht, es ist alles eine Imagefrage. Ich hatte neulich noch eine harte Diskussion mit meiner Frau über dieses Thema. Da kamen so Punkte zu Tage, bei denen ich echt schlucken mußte, aber ich muß sagen, bei vielen Dingen hat sie Recht.
Erstes Beispiel:
Karl am Kanal, ein Oldtimer-Treffen und Teilemarkt in Gelsenkirchen:
Die Heinkler unter sich, wenn sie angesprochen werden, reagieren sie nur muffig und ablehnend, es wird kaum versucht, auf Fragende einzugehen und etwas mehr zu erzählen, über den Roller, den Club, die Gemeinschaft. Frei nach dem Motto: "Ich fahr Heinkel - alles andere interessiert mich nicht!" (Das war nur ein Beispiel von vielen, das meine Frau anbrachte.) Wie muß das auf Aussenstehede/am Heinkel interessierte wirken? Irgendwie nach: "wir wollen unter uns bleiben, komm mir bloß nicht zu nahe!"
Zweites Beispiel:
Regionalstammtisch - wir sprechen über eine Fahrt zu einem Oldtimer-Club in der Nähe, zu diesem Treffen sind auch die Großrollerfreunde aus Hamm eingeladen. Kommentar meines Gegenübers: "Was soll ich denn da - da kommen ja auch Plastikroller hin. ICH FAHR DOCH NEN HEINKEL!" Das sind genau die Sprüche, die wir nicht loslassen sollten!
Wir sind keine elitäre Gruppe, wir müssen uns aktiv um Nachwuchs kümmern. Dazu gehört auch, mal zu anderen, Marken-offenen Treffen zu fahren um mit anderen Oldtimer-Liebhabern ins Gespräch zu kommen und ihnen zu zeigen, das es uns noch gibt und das wir allen anderen aufgeschlossen gegenüber sind.
nachdem ich den Eintrag von Andreas gelesen hatte, mußte ich mir erstmal die Videos reinziehen. Sehr, sehr gute Idee von dir Andreas (ich denke mal, es war deine Idee?).
Du hast sicherlich Recht, es ist alles eine Imagefrage. Ich hatte neulich noch eine harte Diskussion mit meiner Frau über dieses Thema. Da kamen so Punkte zu Tage, bei denen ich echt schlucken mußte, aber ich muß sagen, bei vielen Dingen hat sie Recht.
Erstes Beispiel:
Karl am Kanal, ein Oldtimer-Treffen und Teilemarkt in Gelsenkirchen:
Die Heinkler unter sich, wenn sie angesprochen werden, reagieren sie nur muffig und ablehnend, es wird kaum versucht, auf Fragende einzugehen und etwas mehr zu erzählen, über den Roller, den Club, die Gemeinschaft. Frei nach dem Motto: "Ich fahr Heinkel - alles andere interessiert mich nicht!" (Das war nur ein Beispiel von vielen, das meine Frau anbrachte.) Wie muß das auf Aussenstehede/am Heinkel interessierte wirken? Irgendwie nach: "wir wollen unter uns bleiben, komm mir bloß nicht zu nahe!"
Zweites Beispiel:
Regionalstammtisch - wir sprechen über eine Fahrt zu einem Oldtimer-Club in der Nähe, zu diesem Treffen sind auch die Großrollerfreunde aus Hamm eingeladen. Kommentar meines Gegenübers: "Was soll ich denn da - da kommen ja auch Plastikroller hin. ICH FAHR DOCH NEN HEINKEL!" Das sind genau die Sprüche, die wir nicht loslassen sollten!
Wir sind keine elitäre Gruppe, wir müssen uns aktiv um Nachwuchs kümmern. Dazu gehört auch, mal zu anderen, Marken-offenen Treffen zu fahren um mit anderen Oldtimer-Liebhabern ins Gespräch zu kommen und ihnen zu zeigen, das es uns noch gibt und das wir allen anderen aufgeschlossen gegenüber sind.
- Christian AHS
- Beiträge: 201
- Registriert: 07.09.2009, 15:22
- Wohnort: Bretten
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Servus...
Der Club hat m.E. den Sprung ins 21. Jahrhundert nicht wirklich geschafft, oder?
Grundsätzlich mal die Ablehnung gegenüber dem Medium Internet... ("bin ich zu alt für").
Gut, das kann man aber nicht ändern.
Aber z.B. mein anderer Beitrag hier im AK Zukunft über das mögl. Design Heinkel 2010 - klar,
hypothetisch, aber irgendwie doch reizvoll - drei Antworten, 181 klicks, magere Ausbeute...
Bin seit Tagen am überlegen, ob ich mal einen Beitrag zum Theme Elektro-Heinkel starte.
Aber bei so wenig Beteiligung verliere ich auch die Motivation...
Ich bin jetzt mitte 30 und das Theme Internet bzw. Foren zu Sachgebieten ist nach wie vor
sehr aktuell und wichtig... Solche Plattformen bieten überregionalen Austausch, wenn schon
aus der Nachbarschaft nichts zu hören ist. Aber auch in diesem Forum schreiben nur eine
handvoll aktiv...
Bzgl. der Abneigung Fragenden eine Antwort zu geben ist mir aufgefallen, das hängt
nicht unbedingt vom Fahrzeug ab... "blöde" Antworten gibts da von vielen...
Letztes Jahr in Dieburg beim Dreiecksrennen fragte ich einen Herren, ob sein Motorrad
wirklich eine NSU Super-LUX wäre, er möge doch mein mangelndes Wissen verzeihen.
Er hat mich korregiert und äusserst schnippisch geantwortet - mea culpa!
Bei anderen fiel mir eines auf... wenn die Frage nicht "fachlich" genug gestellt wurde,
wurde schlichtweg mit einem blöden Kommentar geantwortet...
Bei Fragen, die schon starkes techn. Wissen vorraussetzen, wurde auch normal geantwortet.
Bsp. ein alter US-Oldtimer auf zwei Rädern hat Öl verloren.
Auf meine Frage hin, wo die Undichtigkeit wäre (ich könne bei dem Leitungsgewusel nichts erkennen)
kam nur die doofe Antwort: die markiert ihr Revier...
Vielleicht sollte mal in den nächsten Heinkel-Nachrichten mal mit einem auffallenden Beitrag auf das Forum hingewiesen werden...
Der Club hat m.E. den Sprung ins 21. Jahrhundert nicht wirklich geschafft, oder?
Grundsätzlich mal die Ablehnung gegenüber dem Medium Internet... ("bin ich zu alt für").
Gut, das kann man aber nicht ändern.
Aber z.B. mein anderer Beitrag hier im AK Zukunft über das mögl. Design Heinkel 2010 - klar,
hypothetisch, aber irgendwie doch reizvoll - drei Antworten, 181 klicks, magere Ausbeute...
Bin seit Tagen am überlegen, ob ich mal einen Beitrag zum Theme Elektro-Heinkel starte.
Aber bei so wenig Beteiligung verliere ich auch die Motivation...
Ich bin jetzt mitte 30 und das Theme Internet bzw. Foren zu Sachgebieten ist nach wie vor
sehr aktuell und wichtig... Solche Plattformen bieten überregionalen Austausch, wenn schon
aus der Nachbarschaft nichts zu hören ist. Aber auch in diesem Forum schreiben nur eine
handvoll aktiv...
Bzgl. der Abneigung Fragenden eine Antwort zu geben ist mir aufgefallen, das hängt
nicht unbedingt vom Fahrzeug ab... "blöde" Antworten gibts da von vielen...
Letztes Jahr in Dieburg beim Dreiecksrennen fragte ich einen Herren, ob sein Motorrad
wirklich eine NSU Super-LUX wäre, er möge doch mein mangelndes Wissen verzeihen.
Er hat mich korregiert und äusserst schnippisch geantwortet - mea culpa!
Bei anderen fiel mir eines auf... wenn die Frage nicht "fachlich" genug gestellt wurde,
wurde schlichtweg mit einem blöden Kommentar geantwortet...
Bei Fragen, die schon starkes techn. Wissen vorraussetzen, wurde auch normal geantwortet.
Bsp. ein alter US-Oldtimer auf zwei Rädern hat Öl verloren.
Auf meine Frage hin, wo die Undichtigkeit wäre (ich könne bei dem Leitungsgewusel nichts erkennen)
kam nur die doofe Antwort: die markiert ihr Revier...
Vielleicht sollte mal in den nächsten Heinkel-Nachrichten mal mit einem auffallenden Beitrag auf das Forum hingewiesen werden...
Gruss,
Chris
#7220
Chris
#7220
- Bernd Hoose
- Beiträge: 298
- Registriert: 18.12.2005, 17:45
- Wohnort: Bochum
- Kontaktdaten:
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Jaja die Revierabgrenzung der Oldiefahrer.
Aber das siehst du schon richtig, das "Problem" ist bei allen Oldies so, unabhängig von der Marke.
Deshalb sind wir "Jungen" halt gefragt der Mythos Heinkel für die nächsten Generationen am Leben zu halten.
Lass die "Alten" ihre Eigenheiten, wir müssen halt aufpassen nicht auch so zu werden.
Der Hinweis von Mattes Frau ist da schon richtig!
Und der Rest ist Aufmerksamkeit bei der Blagen durch moderne Informationspolitik zu schüren.
Anh ist da schon auf dem richtigen weg, schade das von unseren Kids keiner bei SchülerVZ und anderen mit Heinkel infiziert ist.
Da fehlt halt noch die Coolness.
Aber das wird schon.
Elektro Heinkel....
Nette Idee, Motor an die Schwinge flanschen und schöne Lipo's statt Motor und Tank.
Dann noch in den Einspuranhänger für längere Strecken einen Rangeextendermoppel.
Analog zum "Hinterhergehen" Umbau der Kabine.
Aber das siehst du schon richtig, das "Problem" ist bei allen Oldies so, unabhängig von der Marke.
Deshalb sind wir "Jungen" halt gefragt der Mythos Heinkel für die nächsten Generationen am Leben zu halten.
Lass die "Alten" ihre Eigenheiten, wir müssen halt aufpassen nicht auch so zu werden.
Der Hinweis von Mattes Frau ist da schon richtig!
Und der Rest ist Aufmerksamkeit bei der Blagen durch moderne Informationspolitik zu schüren.
Anh ist da schon auf dem richtigen weg, schade das von unseren Kids keiner bei SchülerVZ und anderen mit Heinkel infiziert ist.
Da fehlt halt noch die Coolness.
Aber das wird schon.
Elektro Heinkel....
Nette Idee, Motor an die Schwinge flanschen und schöne Lipo's statt Motor und Tank.
Dann noch in den Einspuranhänger für längere Strecken einen Rangeextendermoppel.
Analog zum "Hinterhergehen" Umbau der Kabine.
Habt ihr Bilder von Treffen? Dann bitte her damit. Uploadzugang per Mail. Zu sehen gibts die dann unter http://home.hoose.de/dalbum
Um Kommentare zu den Bildern abzugeben Login=heinkel pass=freunde
Um Kommentare zu den Bildern abzugeben Login=heinkel pass=freunde
- Christian AHS
- Beiträge: 201
- Registriert: 07.09.2009, 15:22
- Wohnort: Bretten
Re: Willkommen im Forum "Arbeitskreis Zukunft"
Bernd...
War selber bei Facebook & Wer-kennt-wen angemeldet. Aber der Exhibitionismus ging mir auf den Kecks, habe meinen Account dort gelöscht...
und das haben viele "mittelalte" so gemacht...
Bzgl. eHeinkel...
Die Idee dürfte einfacher umzusetzen sein... Die Dynastart-Anlage müsste hierzu doch einen Ansatz bieten?
Idee ist, alte Motoren, deren Zylinder/Köpfe oder gar Krubelwellen defekt sind, zu überarbeiten.
Den Dynastarter als Dauermotor verwenden - vorrausgesetzt, der bringt die Leistung.
Aber... Kupplung kann raus, Getriebe überarbeiten... einen starken e-Motor anflanschen und fertig...
War selber bei Facebook & Wer-kennt-wen angemeldet. Aber der Exhibitionismus ging mir auf den Kecks, habe meinen Account dort gelöscht...
und das haben viele "mittelalte" so gemacht...
Bzgl. eHeinkel...
Die Idee dürfte einfacher umzusetzen sein... Die Dynastart-Anlage müsste hierzu doch einen Ansatz bieten?
Idee ist, alte Motoren, deren Zylinder/Köpfe oder gar Krubelwellen defekt sind, zu überarbeiten.
Den Dynastarter als Dauermotor verwenden - vorrausgesetzt, der bringt die Leistung.
Aber... Kupplung kann raus, Getriebe überarbeiten... einen starken e-Motor anflanschen und fertig...
Gruss,
Chris
#7220
Chris
#7220