hab mich gerade frisch im Forum angemeldet und will mich kurz vorstellen: Mein Name ist Ulrich Klein und bin eine originale berliner Pflanze mit 37 Jahren. Seit Jahren bin ich süchtig nach Altmetall mit Rädern dran.
Vor einigen Jahren lief mir auf der Veterama Mannheim ein Heinkelroller über den Weg, den ich mit nach hause brachte.
Voller Elan ging ich dann an die Wiederbelebung, doch gelangte dieses Projekt wieder in Vergessenheit. Irgendwie traten beim Basteln immer mehr Probleme auf, dass der Kram letztendlich in der Ecke liegen blieb. Seit Jahren bin ich also Mitglied im Heinkelclub, nur das Fahren mit dem Heinkel hat noch nicht geklappt.
Beim Aufräumen des Kellers bin ich vor einigen Wochen wieder auf den zerpflückten Roller aufmerksam geworden. Der muss endlich wieder zusammen gebaut werden! Mit dem Beistand hier im Forum hoffe ich, das diesmal hin zu bekommen.
Ich würde gerne die erfahrenen "alten oder auch jungen Hasen" unter Euch mit Fragen löchern
Kurz zum Stand der Dinge:
Der Roller ist nahezu komplett. Die Motorüberholung ist fast durchgestanden. Mit dem Zukauf eines ordentlichen Zylinderkopfes ist nun auch das letzte größere Motorproblem aus der Welt - doch wenn da nicht die vielen Fragen wären: Der Kopf wurde bereits geplant und ich weiß nicht, wieviel da schon fehlt. Gibt es irgendeinen Abstand zwischen Kolben (im oberen Totpunkt) und Zylinderkopf, der nicht unterschritten werden darf? Dass der nicht anstoßen soll ist natürlich klar. Ab wann muss man dickere Fußdichtungen verwenden?
Dann ist da noch der Armaturenträger von Tacho und Uhr. Ein langer Riss will ausgebessert und an den Verschraubungen wollen einzelne Bruchstücke ergänzt werden. Hat jemand Erfahrung mit diesem Material in Bezug auf die Schweißbarkeit?
So, das soll für's erste reichen.
Grüße aus Berlin,
Ulrich