Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Motor-Vergaser-Antrieb
mawi

Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von mawi »

Hallo Heinkelfreunde,
habe mal eine Frage an die Motoröl-Spezialisten.
Im Forum wurde ja schon ausführlich über das richtige Motoröl berichtet.
Kann man eigentlich auch ein HD 30 Öl (z.B. von Liqui Moly) verwenden, das z.B. für 4-Takt-Rasenmäher üblich ist.
Nach Auskunft einer Traktor- und Landmaschinenwerkstatt (auch Rasenmäher) sei das kein Problem weil sie gleich seien.
Bin aber skeptisch, bitte um Antwort / vielleicht auch Erfahrungen.
Viele Heinkelgrüße
mawi
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Stephan Tödt
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Stephan Tödt »

Liebe Heinkelfreunde,
wieder scheint mal eine Diskussion ums Öl zu entbrennen.

Um die Sache hoffentlich zu einem schnellen Ende zu bringen, möchte ich auf die Seite http://www.pteng.de von "Pteng" verweisen. Unter "Heinkel" und dann "Allgemeines" findet Ihr einen Bericht über die Verwendung von Ölen beim Heinkel.
Ich habe seinerzeit des häufigeren Kontakt mit Ekkehard gehabt und ein klein wenig unterstützen können. Den Grundstein für das Öl habe ich auch gelegt, welcher inzwischen von Ekkehard nach weiteren Recherchen erweitert wurde. Wie ich finde eine sehr umfassende Arbeit, die keine weiteren Diskussionen offen lassen sollte.
Ich stehe voll und ganz dahinter.

Viel Spaß beim lesen und lernen. Am Öl zu sparen kommt vielfach teuer, von der Arbeit ganz zu schweigen.

Gruß Stephan
Typenreferent für die Modelle 103A0 bis A2. Im Auftrag des Heinkel-Club Deutschland e.V.! ;-)
schrotti
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von schrotti »

Hallo Mawi

Da man sich anscheinend wieder an total verschlammte Motoren und festgebackene Kolbenringe (sind bereits vereinzelt aufgetreten, keine Sorge, weitere werden folgen) gewöhnen will wie in den 50 er Jahren als es noch kein gutes, legiertes Motoröl gab, ist jetzt die Gelegenheit gekommen, meine Ansicht hier kundzutun.

Bis vor ca. 7. Jahren habe ich auch die Story von unlegiertem Öl und seiner segensbringenden, ölfilternden Wirkung erzählt. Erst als der Club diskret die Ölsorte wechselte wurde ich stutzig. Was verbarg sich wohl in dem Geheimnissvollen roten Kanister mit der Aufschrift Divinol Spezial 2000HD,API SG, den es plötzlich nicht mehr gab?
Ca.15 Jahre lang fuhren Clubmitglieder ein hochlegiertes Einbereichsöl, dabei hätten doch alle Motoren in kürzester Zeit verschleißen müssen.
Taten sie aber nicht. Sie hielten ewig und blieben sauber. Diese positive Erfahrung werden jetzt unlegiertem öl angedichtet nur weil sich die Sache mit den bösen, bösen, vor der Ablassschraube lauernden Abrieben so schön anhört.
Ist aber nicht so, der Dreck lagert sich überall ab, auch in den Kolbenringnuten, schaut mal eure Motoren an, ich seh sofort wer unlegiertes Öl fährt.
Pfui
Es ist wie die Sache mit der Erde. Es war angenehm sie sich als Scheibe vorzustellen, es waren nicht soviele komplizierte Erklärungen wie Erdanziehungskraft etc. nötig, außerdem wohnten ja alle weit weg vom gefährlichen Rand wo man runterfallen konnte.
Mein Motor ist seit Überholung( neuer Kolben, neue Lager, gebrauchte Kurbelwelle ) 86.000 km gelaufen, dann legten ihn gebrochene Kipphebelböcke lahm.

Wahrscheinlich behaupten jetzt die UÖP ( Unlegiertes Öl Prediger) selber Schuld, liegt am Öl.

Dieser Motor hat mich (samt Roller ) nach Kroatien, Ungarn, an den Atlantik, nach Sardinien, öfters über die Alpen und Südfrankreich geschleppt. Im Urlaub wurde nie Öl gewechselt, es blieb dann immer ca. 4000 km drin. Mit über 80.000 km war ich noch Schotterpflügen auf der ligurischen Grenzkammstraße. Ich fahr meistens schneller als 75 km/h.
Wie passt das zu der Theorie von übermäßigem Verschleiß bei Verwendung von legiertem Öl ?!
Welcher UÖP hat einen Motor länger gefahren???(seit 2001, davor fuhr er ja auch legiertes Öl)

Lest auch mal noch was von Onkel Walter in der Heinkelnachrichten Heft 12/ Juni 1961 zu legiertem Öl schreibt. Es hieß damals HD-Öl und wurde hauptsächlich in Dieseln eingesetzt.
Zur letzten Loreley msste ich Jörg Baumann die letzten 40 km schleppen. Zylinder runter gemacht, alle Kolbenringe total festgebacken. Seither glaubt er mir.Ihr begreift es auch noch!!!

Lothar Singer
Zuletzt geändert von schrotti am 03.06.2008, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Bernd Hoose
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Bernd Hoose »

Also ich setze Pteng das Pistonize P40 von Miller Öl ein.
Im Sumpf ist der Motor voll mit abgesetzen Resten, aber der Rest ist schön sauber.
Bei anderen Zylinderköpfen sieht man immer die eingebrannten schwarzen Spuren auf der Auslaßseite,
und am Rest der heißen Flächen, beim P40 nicht.

Ich habe auch altes Öl mal ins Glas gestellt, der Schmoder setzte sich recht schnell am Boden ab und ließ sich nur nach heftigem Schütteln wieder halbwegs verteilen.
Nach allgemeiner Meinung soll man ja die Dreckanteile nicht in Schwebe halten wegen der Lager etc., aber wenn ich mit die Mocke ansehe die mit dem normalen Ölen im Motor rumschwappt :shock: das kann nicht gut für die empfindlichen Stellen sein.
Ich fahre das Öl jetzt schon rund 30.000 km und bin hellauf zufrieden.
Am Anfang habe ich nach dem Wechsel auf P40 direkt nach 500 Km das Öl gewechselt, da die alten Ablagerungen gelöst werden.
Danach wie Angegeben alle 2 bis 3.000 km.
Ich hab keine Probleme!

Bernd
Habt ihr Bilder von Treffen? Dann bitte her damit. Uploadzugang per Mail. Zu sehen gibts die dann unter http://home.hoose.de/dalbum
Um Kommentare zu den Bildern abzugeben Login=heinkel pass=freunde
schrotti
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von schrotti »

Ich freu mich ,dass ich nicht der Einzige bin der hochlegiertes Öl fährt und seine Vorteile nutzt.

Ich habe folgendes im Internet nachgeschaut, unter:

http://www.millersoils.ch/oldtimeroel/O ... c.htm#2106

Preislisten-Code: P30 /2109, P40 / 2110, P50 / 2111

Einbereichsöl mit Reinigungszusätzen
Legiertes Einbereichsöl, geeignet für Motoren mit Ölfilter der Vor- und Nachkriegszeit. Moderne Additive garantieren maximalen Motorenschutz, auch für Motoren mit Kompressor geeignet.

Mfg Lothar Singer
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Bernd Hünten
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Bernd Hünten »

Ich will die Diskussion um das richtige Öl nicht weiter anheizen, bestätige aber die Erfahrungen, die Bernd Hoose mit Pistoneeze P 40 gemacht hat und empfehle auch gerne wieder http://www.pteng.de .

Ich habe die entsprechenden Stellen von Millersoil (deutsche Webseite) zur Information kopiert und möchte niemanden überzeugen, bekehren, belehren usw. Hier das Zitat:

"Motorenöle bestehen grundsätzlich aus 2 Kategorien: Einbereichs- und Mehrbereichsöle.
Ein Einbereichsöl hat nur einen Viskositätsindex; daher war es früher notwendig das Öl zweimal im Jahr zu wechseln z.B. SAE 30 im Winter und das etwas dickflüssigere SAE 40 im Sommer.
Die Einbereichsöle können legiert oder unlegiert sein.
Ein unlegiertes Einbereichsöl eeignet sich vor allem für Vorkriegsmotoren ohne einen „ richtigen Ölfilter“, Motorräder bis Ende der 50'er Jahre oder Motoren die nicht überholt (zerlegt und gereinigt) wurden. Der über die Betriebsjahre abgelagerte Schlamm in den Motoren wird durch das Öl nicht aufgeweicht und abgelöst. Dies könnte sonst zu einer Verstopfung der Ölbohrungen und -kanäle und somit zu einem Motorschaden führen.
Ein legiertes Einbereichsöl ist besonders für Motoren der Vorkriegszeit, die inzwischen überholt wurden und einen Stoff oder Papierölfilter besitzen, geeignet. Die hohe Qualität der Legierung garantiert optimale Schmierung bei verbesserter Öldruckfestigkeit und geringerem Ölverbrauch. Sie gewähren einen hohen Korrosions-, Kondensations- und Verschleissschutz und verhindern die Schlammbildung durch ihre reinigende Wirkung.
Mehrbereichsöle kamen Anfang der 60'er Jahre auf den Markt und leiteten so ein neues Zeitalter der Schmierung ein. Sie decken mehrere Viskositätsklassen ab. Ihre Zähflüssigkeit ist über einen weiten Temperaturbereich unabhängig von Jahreszeit und Aussentemperatur nahezu konstant. Daraus ergibt sich ein besseres Kaltstartverhalten im Winter und bei hohen Temperaturen wird das Öl nicht zu dünnflüssig. Diese meist mineralischen Mehrbereichsöle eignen sich vor allem für Fahrzeuge der 60'er und 70'er Jahre oder auch der 50'er Jahre, wenn die Motoren überholt wurden und mit einem Papierölfilter ausgestattet sind.
Moderne Mehrbereichsöle wie z.B. 10W-40 oder 5W-30, Teil- oder Vollsynthetische Öle sind für Oldtimer absolut nicht geeignet und haben über kurz oder lang Schäden an Motorbauteilen und Lagern zur Folge. Diese Öle sind nur auf die Bedürfnisse der heutigen Motorengeneration abgestimmt!
• Der Kolben bewegt sich zwar immer noch auf und ab wie vor über hundert Jahren jedoch verwendet man heute viel resistentere Materialien für Kolben, Kolbenringe, Zylinder u.s.w.. Die Verbrennung verursacht heute nur noch einen Bruchteil der Verrussung im Vergleich zu einem Oldtimermotor.
• Der Kaltstart eines Oldtimermotors benötigt ein um ein vielfach fetteres Gemisch und wäscht somit die Zylinderwände wesentlich mehr ab, was auch zu einer grösseren Ölverdünnung mit Benzin führt.
• Die Betriebstemperatur der heutigen Motoren liegt bis über 20 Grad Celsius höher und dadurch arbeitet das Öl in einem ganz anderen Temperaturbereich.
• Andere Materialien ermöglichen heute auch viel kleinere Bauteiltoleranzen und Einbauspiele als noch früher.
Vorkriegsautos und Motorräder:
Motor:
Die meisten Autos haben keinen richtigen auswechselbaren oder waschbaren Filter. In diesem Fall verwendet man ein unlegiertes Einbereichsmotorenöl – Millers „Millerol“ - um zu vermeiden, dass aggressive Schmutzpartikel von der Verbrennung durch den Motor gespült werden. Ölwechselintervall alle 1500 bis 2000 km bzw. 1x jährlich. Nur wenn Sie sicher sind, dass der Motor absolut sauber ist, können Sie ein leicht legiertes Einbereichsöl – Millers „Pistoneeze“ – verwenden.
Wenn das Auto einen Ölfilter hat und kein Schlamm im Motor ist, so verwendet man ein leicht legiertes Einbereichsöl – Millers „Pistoneeze“. Ölwechselinterwall alle 3000 bis 4000 km bzw. 1x jährlich.
Wegen der hohen Scherkraft bei vielen Vorkriegsmotoren ist ein Mehrbereichsöl grundsätzlich nicht zu empfehlen, es sei denn, dass der Motor komplett mit modernen Lagern, Dichtungen, Ölpumpe und Filter umgebaut wurde. In diesem Fall könnte man ein vollmineralisches (nur kein synthetisches!) Mehrbereichsöl bzw. 20W-50 verwenden."


Mfg
Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m). Inzwischen über 150 000 Heinkelkilometer.
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Stephan Tödt
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Stephan Tödt »

Hallo Lothar,
ich habe nun eine ganze Weile überlegt, ob ich etwas dazu schreibe oder mir die Zeit (bei dem Wetter) spare, denn wir werden nie zu einer allgemein einheitlichen und übereinstimmenden Meinung über dass zu fahrende Öl kommen, aber es regnet gerade mal kurz etwas und ich habe Zeit.

Also …….
Jeder fährt Öl von dem er überzeugt ist und es ihm wert ist.
Wenn ich ein Ölwechsel mache kostet es mich 15€ und es dreht sich mir der Magen um, wenn ich daran Denke, dass ich es auch für 3€ haben kann.
Warum tu ich dass? Ganz einfach! Da ich auch schon 23 Jahre auf Achse bin und einige 100tkm runtergeorgelt habe, habe ich auch schon dass eine und andere ÖL ausprobiert und meine „Erfahrungen“ machen müssen, an die ich mich nicht unbedingt gerne erinnere.
In den Anfängen fuhr ich auch ein (wie viele andere auch) normales Mehrbereichsöl. Der Roller fuhr, „OK“. Über Verschleiß kann ich hierzu nichts sagen, da es einfach schon zu lange her ist und der Motor schlecht gemacht war. Was mich aber enorm ärgerte (ich erinnere mich sehr gut), war, dass die Kupplung ständig rutschte. Da nützen keine neuen Beläge mit neuen Federn und Scheiben drunter. Zu Anfang war alles gut, das „Eisen“ rannte. Aber wenn ich auch nur ein klein wenig Öl nachfüllen musste, rutschte die Kupplung, bis die Maschine einmal wieder richtig heiß geworden ist. Dann ging es wieder bis zum nächsten Nachfüllen. Ich wohne nun leider im platten Land, was mich aber wohl vor dem Wahnsinn bewahrt hat (ich hoffe doch). Ich fuhr aber nun mal gerne in die Berge. Von unten sahen sie schön aus, von oben war es aber noch schöner (wusste ich), es gab da nur häufig ein Problem. Das „Eisen“ war willig, aber die Kupplung war wie ein chronisch entzündeter Blinddarm. Es nervte, also, so ging es nicht weiter.
Mit sehr viel mehr Erfahrung wurde der Motor zum ersten mal in einen neuwertigen Zustand versetzt, ohne Rücksicht auf Geldverluste. Des Weiteren wurde auch das ÖL gewechselt, es sollte was gutes sein. Also, Einbereichsöl, Club-Öl (roter Kanister), muss gut sein. Das „Eisen“ rannte wie nie zuvor, wie ein Uhrwerk. Ich war begeistert. Auf zum Treffen nach Süddeutschland. Ich glaube „Heilbronn“ sollte es sein. Eine Übernachtung auf einem Campingplatz. 4 Uhr aufstehen, packen und „schon“ um 11 Uhr los, um frühzeitig da zu sein. Zwischenzeitlich noch schnell im Frühnebel auf dem Campinglpatz die Ventile ausgebaut und die Führung geputzt. Ob ich dass immer so mache? NEEEIIIN!!! Aber was soll ich machen wenn nach etwa 1500 km ein neues Ventil in einer neuen Ventilführung, nicht mehr schließt und die Kompression einen Ausflug macht. Was war passiert? Es befand sich ein Teerartiger klebriger schwarzer Film in der Ventilführung, welcher beim erkalten so fest wurde, dass das offen stehende Ventil nicht mehr schloss. Wo kommt das „Deubelszeug“ her? Natürlich vom Öl, woher sonst!? Ich habe die Tour dann noch mit demselben Öl beendet und seitdem findet es Verwendung in meiner Ölkanne zum Ölen des Hauptständers Türscharniere u.s.w.. Ganz hervorragend, bisher keine Fresser. :wink:
Ich habe mich dann schweren Herzens für das „Castrol Classic Öl“ SAE 40 entschieden. Bei dem Preis blutete mir das Herz. Bis heute fahre ich dieses Öl ohne Probleme in meinem Originalmotor. Einige wissen, dass ich letztes Jahr etwas Probleme mit meinem neuen Austauschmotor hatte, was aber vermutlich auf eine nicht korrekt zusammengebaute Kurbelwelle zurück zuführen ist. Jetzt fahre ich wieder meinen alten Motor, der rennt wenigstens. Ich habe meinen Kolben nach 100tkm ausgebaut und er sieht bis auf den Kolbenboden und den Stoss der Kolbenringe aus wie neu, keine Ablagerungen, kaum Verschleiß. Die Kupplung, die ich wegen alten „Erfahrungen“ immer misstrauisch im Auge hatte fing nach fast 100tkm an zu rutschen, es fehlten noch 300km. Schade.
Ich mache meine Ölwechselintervalle nur alle 5000 km, wenn ich in Urlaub fahre auch mal nach 9000 km. Der Motor ist sauber (von innen). Es gibt nach gut 150tkm kaum Verschleiß an Zahnrädern, Kupplungsglocke, Kolben und Zylinder, Zylinderkopf, Nockenwelle und
Getriebe. Die Kurbelwelle, Lager, sowie Simmerringe schmeiße ich allerdings alle 50-75tkm routinemäßig raus, je nachdem wo ich im Urlaub so hin will.
Nach meinen „Erfahrungen“ werde ich mein Öl so lange es im Handel erhältlich ist nicht mehr wechseln, es kann nur schlechter werden.
Ich gestehe, ich bin ein ganz schlimmer, gemeiner und überzeugter UQÖP (Unlegiertes Qualitäts-Öl Prediger) und lass mich diesbezüglich auch nicht belehren und habe es auch bei anderen aufgegeben. :twisted:
Soll doch jeder fahren was er meint und womit er glücklich ist.

Ich glaube nicht, dass Du an den Kolbenringen einen UÖP von einem LÖP unterscheiden kannst, aber ich glaube dir, dass du an den Kolberingen ein Hochwertiges von einem Billigöl unterscheiden kannst, die Erfahrungen habe ich auch gemacht. Man muss allerdings von gleichen Bedingungen ausgehen. Langstrecke und Kurzstrecke wirken sich nicht gleich aus und auch andere Motorzustände können ihr übriges dazu tun. Auch die gerne vernachlässigte Wartung spielt eine Rolle. Ich denke mal, Du bist auch eher ein Langstreckenfahrer, was dem Motor zugute kommt und wünsche dir noch viele sorgenfreie Kilometer.
Aber sind wir doch mal ehrlich, wer fährt heute schon noch wirklich „lange Strecken“, das sind doch nicht mal 5 Prozent und zum Briefkasten oder der Eisdiele komme ich notfalls auch mit "Sonnenblumenöl".

Den Bericht von „Onkel Walter“ habe ich leider nicht zur Hand, da ich erst von 1964 bin.

Und die Erde ist doch eine Scheibe. Es gibt sogar einen recht neuen"Dokumentarfilm" davon. Geh mal in die Videothek Deines Vertrauens und hol Dir „Fluch der Karibik“. Viel Spaß! :wink:

„Guten Abend“

Gruß Stephan
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Bernd Hoose
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Bernd Hoose »

Wo du recht hast hast du recht....
Seit wann fährst du nicht mehr bei Regen???

HarHAr, laßt ihn Kielholen, er hat eine andere Meinung, HArHAr :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, Pteng hat sie ja auf seiner Seite von verschieden Siten beschrieben.
Und Öl Disskusionen hatten wir ja wirklich reichlich :roll:

Und wech
Bernd
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Stephan Tödt
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Stephan Tödt »

Hallo Bernd,
natürlich fahre ich auch bei Regen, ist ja nichts schlimmes, aber ich wohne nicht auf dem Roller und habe einen Garten, wo ich mich zur Zeit sehr viel aufhalte.

Ich finde auch, es gibt genug Infos über Öle im Nezt und Forum und jeder soll sich dass raussuchen, was er meint. Es wird nie eine Meinung geben.
Von dem "Miller" Öl habe ich auch nur gutes gehöhrt, werde aber trotzdem nicht wechseln. Ich bin mehr als zufrieden mit meinem Öl.

Wo wills Du mich denn Kielhohlen, unter nem Tretboot durch? Dass ich nicht lache! :lol: :lol: :lol:
Ihr habt doch gar keine richtigen Schiffe! Selbst bei einem Kanalboot (ein Schiff ist was anderes) müßtest Du mich schon längs Kielholen, damit es was bringt.

Wir sehen uns bei den Spessarträubern?

Gruß Stephan
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Bernd Hoose
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Re: Motoröl SAE 30 und/oder HD 30

Beitrag von Bernd Hoose »

Jaja, frotzel du nur..

Ne keine Zeit (Hausumbau/sanierung) und dadurch momentan auch etwas klamm.

Bernd
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