Servus Andreas,
zuerst noch was, was mir schon lange unter den Nägeln brennt:
Andreas ist doch ein schöner Vorname
Mit dem fragwürdigen "Al" in Deiner Signatur muss ich jedes Mal überlegen/nachsehen, wie ich am besten
Dich, und nicht ein Pseudonym anspreche
Jetzt aber zu Deinem Problem mit der Schaltung:
Grundsätzlich muss bei der Handschaltung unseres Touristen jedes unnötige Spiel in der Mechanik vermieden/
beseitigt werden !!
Besonderer Augenmerk ist dabei auf die Verzahnung am Schaltdrehgriff zu richten
Was ich in Deinem letzten Beitrag vermisse ist ein Fotos der Verzahnung am Schaltdrehgriff
Diese Verzahnung aus Alu-Zink-Druckguss ist leider sehr verschleißanfällig und funktioniert in Verbindung
mit der Seilrolle nach dem Prinzip "Kegel-Tellerrad"
Damit dieses Prinzip auch möglichst spielfrei funktioniert, darf der Abstand der Verzahnungen zueinander
nur so groß sein, dass sie mit gutem Fett noch leichtgängig funktionieren.
Der Abstand der Seilrolle zum Drehgriff lässt sich durch dünne Distanzscheiben zwischen Deckel und Rolle
beeinflussen
Den Abstand des Drehgriffes zur Rolle hält die breite, senkrechte Nase am Deckel, die auch einem gewissen
Verschleiß unterlegen ist

Das dadurch entstehende Spiel in der Verzahnung lässt sich u.U. durch Änderung
der Stufenscheibe am Spiegelarm zum Lenker beeinflussen
Mein Leitsatz zu diesem Thema ist: "jedes geringste Spiel in allen Bereichen der Schaltung summiert sich zu einem Großen
P.S.:
Habe jetzt erst den Beitrag von Stephan entdeckt,
lasse aber meinen jetzt unverändert
