Guten Abend zusammen ,
nachdem ich ja so einige Probleme hatte , hab ich mal mit der Wartung weitergemacht :
Heute Nabe vorne zerlegt : Radlager gut ,kein Spiel > sieht alles ganz gut aus .
Das Tragbild der Br.beläge hab ich nach der Methode von Bernd aus seinem Werkstattvideo verbessert .
Meine Fragen nun:
- Wollte den Mitnehmerring für den Tacho tauschen , der geht aber kaum ab. Ausserdem sehen die Nasen noch gut aus .
Lassen ?
- Der WEdi beim Mitnehmerring : Geht er nur raus , wenn der Ring ab ist ? Ich habe bereits geschlossene Radlager drin . Dann
ist doch das Fett und die Schutzfunktion des Wedis überflüssig ? Also drin lassen und gut ?
- Das gleiche auf der anderen Seite . Habe gar kein Fett drin ( anders als bei Bernds Video ) , auch hier sind die Lager geschlossen.
Wahrscheinlich deshalb kein Fett . Also auch jetzt kein Fett rein und Wedi lassen ?
- Die Scheiben , welche in der Gabel sitzen und das Rad halten sollen ein Fase haben. Die bei Montage nach Außen zeigen soll.
Schau mal die Bilder , ich kann kaum eine Fase erkennen ..
- Mir scheint Kette und Ritzel noch recht gut ! Wenn man hinten auf 9.00 Uhr die Kette zieht gibts fast gar kein Spiel. !!
Kette schleift nicht . Alter mind. 30.000 km
Vielen Dank für ein paar schnelle Tips , Morgen (Dienstag) oder Mittwoch spätestens gehts weiter mit Zusammen bau
Gute Nacht nun aber -
Hinnerk
Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
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soerupwichtel
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soerupwichtel
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Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Zu den Scheiben an der Vorderrad Nabe (auf der Achse unter den Achsmuttern/Hutmuttern) ist mein Verständnis:
Die Scheiben passen in die entsprechenden Aussparungen an der Außenseite der Gabel. Sie haben den Zweck, dass das Rad bei nicht mehr ordentlich fester Mutter nicht einfach nach unten rausfallen kann, was während der Fahrt ziemlich fatal wäre.
Dazu sollte die scharfe Kante nach innen zeigen (in die Aussparung in der Radaufnahme der Gabel), also muss die Fase nach außen zeigen. Mit Fase nach innen könnte sich die Scheibe schneller aus ihrer Vertiefung heraus arbeiten. Will man möglichst lange vermeiden, damit jemand vorher die Mutter bemerken und wieder festziehen kann (6,0 mkg bzw. 59 Nm).
Also immer die schärfere Kante am Außenrand der U-Scheibe nach innen zur Trommel hin, selbst wenn der Unterschied nur minimal ist.
Die Scheiben passen in die entsprechenden Aussparungen an der Außenseite der Gabel. Sie haben den Zweck, dass das Rad bei nicht mehr ordentlich fester Mutter nicht einfach nach unten rausfallen kann, was während der Fahrt ziemlich fatal wäre.
Dazu sollte die scharfe Kante nach innen zeigen (in die Aussparung in der Radaufnahme der Gabel), also muss die Fase nach außen zeigen. Mit Fase nach innen könnte sich die Scheibe schneller aus ihrer Vertiefung heraus arbeiten. Will man möglichst lange vermeiden, damit jemand vorher die Mutter bemerken und wieder festziehen kann (6,0 mkg bzw. 59 Nm).
Also immer die schärfere Kante am Außenrand der U-Scheibe nach innen zur Trommel hin, selbst wenn der Unterschied nur minimal ist.
Tungsten (Wolfram) vom Bodensee
Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Hallo,
mich wundert, dass dein Kettenrad Rost aufweist. Das ist untypisch, da es ja im Öl läuft. Oder hast Du auch hinten geschlossene Lager und fährst vielleicht sogar ohne Öl im Schwingarm ? Hier sollte wenn überhaupt nur das Lager auf der Bremsenseite und das auch nur einseitig geschlossen sein.
Grüsse
Stephan
mich wundert, dass dein Kettenrad Rost aufweist. Das ist untypisch, da es ja im Öl läuft. Oder hast Du auch hinten geschlossene Lager und fährst vielleicht sogar ohne Öl im Schwingarm ? Hier sollte wenn überhaupt nur das Lager auf der Bremsenseite und das auch nur einseitig geschlossen sein.
Grüsse
Stephan
- heinkel-bernd
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Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Servus Hinnerk,
Du schreibst:
Ich empfehle jedoch, die Dichtlippe des belassenen Rings und die Dichtfläche auf der Welle leicht einzufetten,
da ansonsten die Dichtlippe (speziell am großen Wediring in der Vorderradnabe) im trockenen Zustand
leicht viprieren kann, was beim Schieben des Rollers ohne Motorlauf durch leichtes Quietschen hörbar wird
Nach dem Einbau geschlossener Vorderradlager in den Roller meines Bekannten haben wir schon etwas über
diese o.g. Ursache gerätselt, bis wir d`rauf kamen :
Lageraufnahmen, alter Wediring und Dichtansatz in der Nabe wurden vor der Montage der Lager natürlich
akkurat gereinigt und nicht mehr eingefettet
Und heute noch einmal zu den geschlossenen Wälzlagern unter Öleinwirkung :
Ich bin immer noch der Überzeugung, dass diese gechlossenen Lager NICHT 100%ig öldicht sind
deshalb vertraue ich bei Ölbelastung nach wie vor den altbewährten Wediringen
Wenn es nur um die Fettfüllung im Lager, geht mag der Begriff "geschlossen" zutreffen.
Du schreibst:
Auch wenn ein Wediring keine Dichtaufgabe mehr zu erfüllen hat, dient er noch als Staubschutzauch hier sind die Lager geschlossen.
Wahrscheinlich deshalb kein Fett . Also auch jetzt kein Fett rein und Wedi lassen ?
Ich empfehle jedoch, die Dichtlippe des belassenen Rings und die Dichtfläche auf der Welle leicht einzufetten,
da ansonsten die Dichtlippe (speziell am großen Wediring in der Vorderradnabe) im trockenen Zustand
leicht viprieren kann, was beim Schieben des Rollers ohne Motorlauf durch leichtes Quietschen hörbar wird
Nach dem Einbau geschlossener Vorderradlager in den Roller meines Bekannten haben wir schon etwas über
diese o.g. Ursache gerätselt, bis wir d`rauf kamen :
akkurat gereinigt und nicht mehr eingefettet
Und heute noch einmal zu den geschlossenen Wälzlagern unter Öleinwirkung :
Ich bin immer noch der Überzeugung, dass diese gechlossenen Lager NICHT 100%ig öldicht sind
deshalb vertraue ich bei Ölbelastung nach wie vor den altbewährten Wediringen
Wenn es nur um die Fettfüllung im Lager, geht mag der Begriff "geschlossen" zutreffen.
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
BERND aus Bayreuth
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soerupwichtel
- Beiträge: 68
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Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Servus zusammen
Alles klar. Danke für die freundlichen Hinweise !!
Wedi als Staubschutz bleibt bzw ist getauscht.
Dichtlippe wird grfettet - sehr sehr guter Hinweis !!!
Bezieht sich der Hinweis "unter Ölbelastung" auf den Schwingarm ?????
Dort ist doch auch ein Wedi zwischen Kettenantrieb und Bremse ..Habs noch nicht auf.
Den werde ich tauschen !
Die Kette läuft natürlich in Öl, jetzt mal wechseln..
Den Rost kann ich auch nicht erklären ,alles ölig innen. Bin positiv über den Zustand überrascht - wie lange halten denn so Kettensätze ?
Die Fase auf den Scheiben kann ich nicht erkennen ,aber wird schon passen...
Schönen Abend Euch -
Hinnerk
Alles klar. Danke für die freundlichen Hinweise !!
Wedi als Staubschutz bleibt bzw ist getauscht.
Dichtlippe wird grfettet - sehr sehr guter Hinweis !!!
Bezieht sich der Hinweis "unter Ölbelastung" auf den Schwingarm ?????
Dort ist doch auch ein Wedi zwischen Kettenantrieb und Bremse ..Habs noch nicht auf.
Den werde ich tauschen !
Die Kette läuft natürlich in Öl, jetzt mal wechseln..
Den Rost kann ich auch nicht erklären ,alles ölig innen. Bin positiv über den Zustand überrascht - wie lange halten denn so Kettensätze ?
Die Fase auf den Scheiben kann ich nicht erkennen ,aber wird schon passen...
Schönen Abend Euch -
Hinnerk
Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Hallo,
ich meine meine Kettenräder hatten beim Austausch ca. 80.000km gelaufen, wobei ich "nur" 50.000km davon selber gefahren habe, daher unter Vorbehalt. Das hintere Kettenrad war noch einigermassen okay, das vordere schon mit krummen Zähnen. Die Kette hatte schon vorher aufgegeben, mehrere gebrochene Rollen
Aber dazu werden sicher andere ihre Erfahrungen teilen können, hängt sicher auch vom Pflegezustand, Fahrweise ab.
Wenn Du dich traust, die Kettensätze aufzufahren, schau mal im Forum auf Murks gesammelte Werke. Da habe ich ein Ritzel photographiert, dass so gelaufen ist, unglaublich, das hatte wohl mehr als 100.000km (geschätzt) gelaufen ist. Nicht zu empfehlen...
Grüsse
Stephan
ich meine meine Kettenräder hatten beim Austausch ca. 80.000km gelaufen, wobei ich "nur" 50.000km davon selber gefahren habe, daher unter Vorbehalt. Das hintere Kettenrad war noch einigermassen okay, das vordere schon mit krummen Zähnen. Die Kette hatte schon vorher aufgegeben, mehrere gebrochene Rollen
Aber dazu werden sicher andere ihre Erfahrungen teilen können, hängt sicher auch vom Pflegezustand, Fahrweise ab.
Wenn Du dich traust, die Kettensätze aufzufahren, schau mal im Forum auf Murks gesammelte Werke. Da habe ich ein Ritzel photographiert, dass so gelaufen ist, unglaublich, das hatte wohl mehr als 100.000km (geschätzt) gelaufen ist. Nicht zu empfehlen...
Grüsse
Stephan
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soerupwichtel
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Re: Kurze Fragen zur V.Rad Nabe und Antriebskette
Guten Abend ,
das ist interessant ! Mein Motor wurde umfänglich vor 32.000 km gemacht > das ist dann ja nicht so lange her und erklärt den
guten Erhaltungszustand .
Heute Räder abgebaut : Ein kleiner Eindruck auf den Bildern
Wenn es schon ölig um die Schutzkappe der Mutter ist , so könnte ich mir vorstellen , das i´wie Öl aus dem Schwingarm dahin gewandert ist .
Und vlt. ist deshalb der von Bernd indirekt erwähnte Wedi fällig ???
Vlt. ist ja auch die Dichtung beim Schwingendrehpunkt undicht > erstmal reinigen !
Morgen weiss ich mehr , dann wird zerlegt.
das ist interessant ! Mein Motor wurde umfänglich vor 32.000 km gemacht > das ist dann ja nicht so lange her und erklärt den
guten Erhaltungszustand .
Heute Räder abgebaut : Ein kleiner Eindruck auf den Bildern
Wenn es schon ölig um die Schutzkappe der Mutter ist , so könnte ich mir vorstellen , das i´wie Öl aus dem Schwingarm dahin gewandert ist .
Und vlt. ist deshalb der von Bernd indirekt erwähnte Wedi fällig ???
Vlt. ist ja auch die Dichtung beim Schwingendrehpunkt undicht > erstmal reinigen !
Morgen weiss ich mehr , dann wird zerlegt.