Danke, ich kann ja bald ins Wochenende und hoffe meine Lady vorläufig wieder dicht zu bekommen.
Habs auch geschafft das Englisch in Deutsch zu ändern. Geht doch
Beny
Zuletzt geändert von beny-d am 16.07.2018, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Hallo zusammen,
ich bin mit meinem Bing eigentlich sehr zufrieden. Mit Interesse lese ich die Beiträge zum Nibbi Vergaser, mal schauen, aber im Augenblick läuft der A2 sehr schön mit dem Bing.
Der ist allerdings auch leicht "inkontinent". Im Bereich des Schwimmergehäuses beim Einlauf des Benzinschlauches ist ein leichtes Schwitzen zu erkennen. Ich habe die Mutter auch schon ordentlich nachgezogen, aber es schwitzt dort trotzdem minimal durch. Beim letzten Schrauben am Vergaser habe ich die Dichtungen auch erneuert. Trotzdem ganz zarte Undichtigkeit. Jetzt möchte ich das nochmal machen und neue Dichtungen verbauen.
Nun meine Frage an die Experten im Forum: Macht es Sinn die eigentlichen Dichtflächen am Vergaser mit feinstem Schleifpapier zu bearbeiten?
Kommt die Inkontinenz vielleicht vom Benzinschlauch?
Ich hatte neulich ein ähnliches Problem, weil der neugekaufte Benzinschlauch schon leicht porös war.
danke für den Hinweis. Aber das habe ich geprüft. Der Anschluss am Vergaserzulaufstutzen ist völlig trocken und mit einer breiteren Klemmschelle auch zusätzlich "gesichert". Das Thema hatte ich aber auch schon einmal.
Ich warte mal was hier zum Thema Dichtflächen leicht abschleifen gesagt wird.
hi stephan,
vom dichtflächen abschleifen halte ich persönlich nix. ich lege die neuen dichtungen vorher im motoröl ein (marinieren ). dann sind diese weicher und dicht.
mfg & have a nice day
Matthias
„im wesen des heinkel-rollers liegt es, freude zu bereiten!“
(aristoteles)
Hallo Matthias, ich habe deinen Tipp mal an Chat GPT geschickt:
Hier die Antwort, ganz spannend. Aber man sieht auch die Nachteile von KI sehr deutlich. Manches ist schlicht falsch, beispielsweise beim Anziehen der Mutter (n).
"Viele erfahrene Vergaser-Instandsetzer reiben die Dichtflächen nach dem Planschleifen mit einem Tropfen Öl ab und montieren die Dichtung anschließend leicht eingeölt. Das verbessert oft die Abdichtung gegen dieses leichte "Schwitzen", ohne Dichtmassen verwenden zu müssen.
Eine Sache würde ich allerdings noch prüfen
Ist das Gehäuse nach der Fahrt wirklich feucht von flüssigem Benzin, oder bleibt nach kurzer Zeit nur ein leicht öliger Film zurück?
Damals war Kraftstoff deutlich weniger flüchtig als heutiges E5 oder E10. Der heutige Kraftstoff verdunstet sehr schnell. Schon kleinste Mengen, die durch die Dichtung diffundieren, hinterlassen einen leicht öligen Rückstand, obwohl der eigentliche Benzinanteil längst verdunstet ist. Das kann den Eindruck einer stärkeren Undichtigkeit vermitteln, obwohl tatsächlich nur wenige Tropfen Kraftstoff ausgetreten sind.
Meine Empfehlung für deinen Heinkel
Ich würde genau so vorgehen:
Dichtflächen auf Planheit prüfen.
Falls nötig, auf einer Glasplatte mit 600er oder 800er Nassschleifpapier minimal abziehen.
Neue Dichtung 20–30 Minuten leicht in Motoröl einlegen oder dünn einölen.
Ohne zusätzliche Dichtmasse montieren.
Schrauben nur gleichmäßig und mit Gefühl anziehen.
Ich kenne den Bing 1/20/55 recht gut und würde bei deinem Fehlerbild erwarten, dass diese Maßnahmen das Problem entweder vollständig beseitigen oder zumindest deutlich reduzieren.