Notreparatur Gaszug
Notreparatur Gaszug
Moin,
der Ersatzteilshop bietet ein Gaszug-Innenseil zur Notreparatur an. Man könnte damit ein defektes Seil ersetzen, ohne die Bowdenzughülle demontieren zu müssen.
Das angeboten Seil hat an einem Ende keinen Nippel, so dass man es durch die Bowdenzughülle durchschieben kann. Wer hat eine Lösung für das Anbringen eines Schraubnippels? Wo wäre er besser anzubringen - im Gasdrehgriff oder im Vergaserschieber? Welcher Nippel wäre geeignet? An beiden Stellen ist nur sehr wenig Platz. Der Ersatzteilshop bietet keinen Nippel dazu an.
Gruß Hans
der Ersatzteilshop bietet ein Gaszug-Innenseil zur Notreparatur an. Man könnte damit ein defektes Seil ersetzen, ohne die Bowdenzughülle demontieren zu müssen.
Das angeboten Seil hat an einem Ende keinen Nippel, so dass man es durch die Bowdenzughülle durchschieben kann. Wer hat eine Lösung für das Anbringen eines Schraubnippels? Wo wäre er besser anzubringen - im Gasdrehgriff oder im Vergaserschieber? Welcher Nippel wäre geeignet? An beiden Stellen ist nur sehr wenig Platz. Der Ersatzteilshop bietet keinen Nippel dazu an.
Gruß Hans
Re: Notreparatur Gaszug
Ich nehme dafür gerne Shimano- Edelstahlschaltzüge. Super Qualität und den Nippel schleif ich passend. Schraubnippel gibts in allen Größen z.B. bei der Moped- Garage.
- velorex350
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- Wohnort: Rosenheim
Re: Notreparatur Gaszug
oder auch bei Louis. Da gibts übrigens auch ein Pannenset mit Seilen und allen möglichen Nippeln. Geht auch für den BalkenmäherRued hat geschrieben: 07.11.2024, 14:29 Ich nehme dafür gerne Shimano- Edelstahlschaltzüge. Super Qualität und den Nippel schleif ich passend. Schraubnippel gibts in allen Größen z.B. bei der Moped- Garage.
https://www.louis.de/artikel/nippel-bow ... r=10019100
Grüße Hans
103A2 von 1964, mein erster Viertaktroller! Cezeta, Vespa, Velorex und Co haben blaue Fahnen
#9656
Um nicht umzufallen reichen drei Räder, drum gibt's den Velorex
103A2 von 1964, mein erster Viertaktroller! Cezeta, Vespa, Velorex und Co haben blaue Fahnen
#9656
Um nicht umzufallen reichen drei Räder, drum gibt's den Velorex
Re: Notreparatur Gaszug
Nach Louis-Abbildung ist da der für Heinkelgaszug passende Nippel nicht dabei.
H.
H.
Re: Notreparatur Gaszug
Und die Schraubnippel kann man dann zusätzlich verlöten, dann ists perfekt " schöngepfuscht"velorex350 hat geschrieben: 07.11.2024, 17:43oder auch bei Louis. Da gibts übrigens auch ein Pannenset mit Seilen und allen möglichen Nippeln. Geht auch für den BalkenmäherRued hat geschrieben: 07.11.2024, 14:29 Ich nehme dafür gerne Shimano- Edelstahlschaltzüge. Super Qualität und den Nippel schleif ich passend. Schraubnippel gibts in allen Größen z.B. bei der Moped- Garage.![]()
https://www.louis.de/artikel/nippel-bow ... r=10019100
Re: Notreparatur Gaszug
Hallo Hans,
ich gehe davon aus, das du die Haube nicht abnehmen möchtest, um den kompletten Gaszug auszutauschen. Mit zunehmenden alter ist das nicht mehr so leicht zu bewältigen. Das weis ich aus eigener Erfahrung. Da dieser Gaszug sehr langlebig ist, wird er auch wieder lange halten. Da lohnt sich dieser Tausch mit einem Originalen. Da stimmen auch die Längen.
Gruß Peter
ich gehe davon aus, das du die Haube nicht abnehmen möchtest, um den kompletten Gaszug auszutauschen. Mit zunehmenden alter ist das nicht mehr so leicht zu bewältigen. Das weis ich aus eigener Erfahrung. Da dieser Gaszug sehr langlebig ist, wird er auch wieder lange halten. Da lohnt sich dieser Tausch mit einem Originalen. Da stimmen auch die Längen.
Gruß Peter
Re: Notreparatur Gaszug
Moin!
@Peter: Ja, die Ersatzmontage war eine elende Fummelei. Mir ist dabei in den Sinn gekommen, was ich eigentlich machen soll, wenn mir unterwegs auf der Landstraße der Gaszug reißt. Das Gaszug-Notreparaturseil vom Club könnte ich zwar durch die vorhanden bleibende, verlegte Hülle durchschieben. Aber wie hänge ich es im Gasschieber des Vergasers oder im Gas-Drehgriff am Lenker (je nach "Durchschieberichtung") ein? Man muss am freien Ende einen genauso kleinen Nippel anbringen, wie er am vorgefertigten Ende des Notseiles vorhanden ist. So etwas Kleines gibt es wohl nicht als Schraubnippel. Eine Lötflamme habe ich gegebenenfalls im Grünen am Straßenrand auf der Landstraße nicht dabei. Und auch nicht ein genügend starkes Quetschwerkzeug für einen Quetschnippel, den man zuhause wohl noch nachlöten könnte, der aber für die nächsten 300km halten muss.
Natürlich ist die Frage, wie groß denn das Risiko für so einen Notfall ist. Vor allem jetzt nachdem der Zug erst mal neu ist. Der aktuell reparierte Gaszugriss ist mit glücklicherweise nur 100m von zu Hause entfernt passiert, direkt nach dem Start zu einer Sonntagsausfahrt, die dann gestrichen werden musste. Nach 1,5stündigen Gefummel hatte ich keine Lust mehr auf Münsterländische Landstraße.
Um tatsächlich an der Landstraße eine schnelle Notreparatur durchführen zu können, müssten in meinem Notfall-Bordwerkzeug neben einem Notfallgaszug auch kleine Quetschnippel sein. Außerdem müsste ich es auch um eine kräftige, geeignete Zange und einen Hammer erweitern, mit denen ich die kleinen Nippel auf das freie Seilende quetschen könnte. Mit dem Hammer würde ich auf die Zange schlagen können und so vielleicht den Nippel fest genug bis zum Nachlöten zuhause aufgequetscht zu bekommen.
Diesen Nippel, der notfallmäßig auf das freie Seilende anzubringen ist, würde ich nur ungern für die Seite im Vergaserschieber vorsehen. Sollte die Notfallquetschung nämlich nicht halten, liefe ich Gefahr, dass der abfallende Nippel in den Ansaugtrakt des Motors angesaugt würde und es zu einem kapitalen Motorschaden kommen könnte.
Wenn ich den Notfallnippel an der Gasdrehgriffseite anbringen will, fehlt mir dort eine stabile Unterlage, um mit dem Hammer die Quetschzange zu unterstützen. Hier müsste dann allein mit der Zange so quetschen, dass es für die Zeit bis eine Lötflamme zu Verfügung steht reicht.
Vielleicht ist es doch die bessere Alternative, gegebenenfalls den ADAC zu rufen. -> Kann aber auch 2 Stunden dauern, bis der dann vor Ort erscheint.
@Rued u. Velorex350: Ihr habt vermutlich noch keinen Heinkel-Gaszug und seine Verbindung mit den Betätigungseinrichtungen näher betrachtet.
Ich habe am Ende zwei Bilder eingefügt. Das eine Bild zeigt den Gaszug inkl. Hülle mit den kleinen Quetsch- oder Lötnippeln an den Enden des Seils . Ich habe auf der einen Seilseite den Gleitstein aus dem Gasdrehgriff druntergelegt und auf der anderen Seite den Vergaserschieber so vormontiert, dass das Seilende noch herausschaut. Im zweiten Bild habe ich einen Reparaturzug daneben gelegt. Man sieht bei ihm an einem Ende den kleinen Quetschnippel, der in den Gaschieber eingeführt werden muss und oben das Seilende an dem der Quetschnippel nach Durchziehen durch die Hülle angebracht werden muss. Erst dann kann er funktionstüchtig in den Gleitstein eingelegt werden.
Rued und Velorex350, eure Beiträge beschreiben die Reparatur von Bowdenzügen allgemein, wie man sie in der (Hobby-)Werkstatt durchführt. Das habe ich so auch schon mehrfach durchgeführt und es ist zielführend. Eine Notreparatur am Straßenrand ist so aber nicht durchführbar und Schraubnippel gibt es eben nicht (Zitat) "in jeder Größe".
Vielleicht habt ihr aber noch Ideen, wie man mein Notfallproblem lösen könnte.
Vielleicht ist der Gleitstein so veränderbar, dass ein größerer Schraubnippel unterzubringen ist.
Bleibe ich am Straßenrand mit gerissenem Schaltzug oder Kupplungszug liegen, sind diese schnell mit Durchzugreparaturseilen und Schraubnippeln für eine Weiterfahrt zu reparieren. Bei den Bremszügen geht das auch nicht so einfach. Da aber wohl kaum beide Bremszüge gleichzeitig reißen dürften, könnte man mit der nötigen Vorsicht auch 300km mit einer Bremse zurücklegen.
Mit herzlichen Schraubergrüßen
Hans
@Peter: Ja, die Ersatzmontage war eine elende Fummelei. Mir ist dabei in den Sinn gekommen, was ich eigentlich machen soll, wenn mir unterwegs auf der Landstraße der Gaszug reißt. Das Gaszug-Notreparaturseil vom Club könnte ich zwar durch die vorhanden bleibende, verlegte Hülle durchschieben. Aber wie hänge ich es im Gasschieber des Vergasers oder im Gas-Drehgriff am Lenker (je nach "Durchschieberichtung") ein? Man muss am freien Ende einen genauso kleinen Nippel anbringen, wie er am vorgefertigten Ende des Notseiles vorhanden ist. So etwas Kleines gibt es wohl nicht als Schraubnippel. Eine Lötflamme habe ich gegebenenfalls im Grünen am Straßenrand auf der Landstraße nicht dabei. Und auch nicht ein genügend starkes Quetschwerkzeug für einen Quetschnippel, den man zuhause wohl noch nachlöten könnte, der aber für die nächsten 300km halten muss.
Natürlich ist die Frage, wie groß denn das Risiko für so einen Notfall ist. Vor allem jetzt nachdem der Zug erst mal neu ist. Der aktuell reparierte Gaszugriss ist mit glücklicherweise nur 100m von zu Hause entfernt passiert, direkt nach dem Start zu einer Sonntagsausfahrt, die dann gestrichen werden musste. Nach 1,5stündigen Gefummel hatte ich keine Lust mehr auf Münsterländische Landstraße.
Um tatsächlich an der Landstraße eine schnelle Notreparatur durchführen zu können, müssten in meinem Notfall-Bordwerkzeug neben einem Notfallgaszug auch kleine Quetschnippel sein. Außerdem müsste ich es auch um eine kräftige, geeignete Zange und einen Hammer erweitern, mit denen ich die kleinen Nippel auf das freie Seilende quetschen könnte. Mit dem Hammer würde ich auf die Zange schlagen können und so vielleicht den Nippel fest genug bis zum Nachlöten zuhause aufgequetscht zu bekommen.
Diesen Nippel, der notfallmäßig auf das freie Seilende anzubringen ist, würde ich nur ungern für die Seite im Vergaserschieber vorsehen. Sollte die Notfallquetschung nämlich nicht halten, liefe ich Gefahr, dass der abfallende Nippel in den Ansaugtrakt des Motors angesaugt würde und es zu einem kapitalen Motorschaden kommen könnte.
Wenn ich den Notfallnippel an der Gasdrehgriffseite anbringen will, fehlt mir dort eine stabile Unterlage, um mit dem Hammer die Quetschzange zu unterstützen. Hier müsste dann allein mit der Zange so quetschen, dass es für die Zeit bis eine Lötflamme zu Verfügung steht reicht.
Vielleicht ist es doch die bessere Alternative, gegebenenfalls den ADAC zu rufen. -> Kann aber auch 2 Stunden dauern, bis der dann vor Ort erscheint.
@Rued u. Velorex350: Ihr habt vermutlich noch keinen Heinkel-Gaszug und seine Verbindung mit den Betätigungseinrichtungen näher betrachtet.
Ich habe am Ende zwei Bilder eingefügt. Das eine Bild zeigt den Gaszug inkl. Hülle mit den kleinen Quetsch- oder Lötnippeln an den Enden des Seils . Ich habe auf der einen Seilseite den Gleitstein aus dem Gasdrehgriff druntergelegt und auf der anderen Seite den Vergaserschieber so vormontiert, dass das Seilende noch herausschaut. Im zweiten Bild habe ich einen Reparaturzug daneben gelegt. Man sieht bei ihm an einem Ende den kleinen Quetschnippel, der in den Gaschieber eingeführt werden muss und oben das Seilende an dem der Quetschnippel nach Durchziehen durch die Hülle angebracht werden muss. Erst dann kann er funktionstüchtig in den Gleitstein eingelegt werden.
Rued und Velorex350, eure Beiträge beschreiben die Reparatur von Bowdenzügen allgemein, wie man sie in der (Hobby-)Werkstatt durchführt. Das habe ich so auch schon mehrfach durchgeführt und es ist zielführend. Eine Notreparatur am Straßenrand ist so aber nicht durchführbar und Schraubnippel gibt es eben nicht (Zitat) "in jeder Größe".
Vielleicht habt ihr aber noch Ideen, wie man mein Notfallproblem lösen könnte.
Vielleicht ist der Gleitstein so veränderbar, dass ein größerer Schraubnippel unterzubringen ist.
Bleibe ich am Straßenrand mit gerissenem Schaltzug oder Kupplungszug liegen, sind diese schnell mit Durchzugreparaturseilen und Schraubnippeln für eine Weiterfahrt zu reparieren. Bei den Bremszügen geht das auch nicht so einfach. Da aber wohl kaum beide Bremszüge gleichzeitig reißen dürften, könnte man mit der nötigen Vorsicht auch 300km mit einer Bremse zurücklegen.
Mit herzlichen Schraubergrüßen
Hans
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Gundolf 5530
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- Registriert: 15.12.2005, 17:00
- Wohnort: Rodenbek bei Kiel
Re: Notreparatur Gaszug
Moin
Ich habe mal bei gerissenen Gaszug die Stellschraube Standgas reingedreht und bin dann , wohl nicht mit Vollgas , aber locker 100 Kilometer mit um die 60 km/ h nach Hause gerollert.
Gruß Gundolf
Ich habe mal bei gerissenen Gaszug die Stellschraube Standgas reingedreht und bin dann , wohl nicht mit Vollgas , aber locker 100 Kilometer mit um die 60 km/ h nach Hause gerollert.
Gruß Gundolf
Re: Notreparatur Gaszug
Ja, ist sicher auch eine gute Notlösung.
Bei einer Stammtischausfahrt hat ein Freund auch schon mal eine Schnur an den Gasschieber geknotet und durch gefühlvolles Ziehen an der Schnur die Gaszufuhr geregelt. Ging auch.
Hans
Bei einer Stammtischausfahrt hat ein Freund auch schon mal eine Schnur an den Gasschieber geknotet und durch gefühlvolles Ziehen an der Schnur die Gaszufuhr geregelt. Ging auch.
Hans
- Olinger123
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- Registriert: 18.12.2005, 09:11
- Wohnort: Herten
Re: Notreparatur Gaszug
Moin!
Ich schlage als Alternative für Unterwegs vor, einfach einen zweiten Gaszug inkl. Hülle parallel zum aktiven Gaszug zu verlegen (eventuell mit dem aktiven Gaszug per Kabelbinder verbinden). Sollte der benutzte Gaszug reißen liegt ein kompletter Zug parralel und muss "nur" am Vergaser und am Gleitstein eingehängt werden. Klar bleibt dann noch das Problem den Gasgriff runter "zu würgen".
Ich schlage als Alternative für Unterwegs vor, einfach einen zweiten Gaszug inkl. Hülle parallel zum aktiven Gaszug zu verlegen (eventuell mit dem aktiven Gaszug per Kabelbinder verbinden). Sollte der benutzte Gaszug reißen liegt ein kompletter Zug parralel und muss "nur" am Vergaser und am Gleitstein eingehängt werden. Klar bleibt dann noch das Problem den Gasgriff runter "zu würgen".
Grüße aus dem Ruhrgebiet
Olaf
Olaf