Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit 2009 die KTZ von Steini fahre, ein Kondensator also nicht mehr vorhanden ist.
Letztes Jahr zum Abheinkeln musste ich schon kurz nach dem Anlassen die Zündkerze wechseln. Ich fahre seit langen Jahren die Champion L 82 C.
Dieses Jahr ruckelte der Motor beim Anheinkeln bei geringen Drehzahlen wieder, es waren Zündaussetzer, die bei höheren Drehzahlen nicht mehr auftraten.
Danach wurde der Motor überholt (KW, Nockenwelle, Zylinder, Kopf und Kohlen). Der Vergaser wurde zerlegt, im Ultraschallbad gereinigt und eingestellt, wie gehabt.
Bei der ersten Probefahrt war nach ca. 10 km die Zündkerze hin. (NGK 6) Nach 40 km war auch diese defekt und funkte nicht mehr. Jetzt wechselte ich auf NGK 7, die ca. 60 km hielt. Nun wechselte ich wieder auf die Champion, die auch nicht lange hielt. Bei niedrigen Drehzahlen (Ampel) wollte der Motor wieder nicht, bei höheren (ca. ab 2000 laut Drehzahlmesser) lief er einwandfrei. Höher ist relativ, da ich den Motor ja einfahre und er maximal mit 75 km/h kurzzeitig gefahren wird. Wenn möglich, pendele ich zwischen 60 und 70 km/h hin und her.
Zu Hause wollte ich den Vergaser noch etwas nachregulieren: Kerze defekt. Er sprang auch am nächsten Tag nicht mehr an.
Ich meine, dass es am Wärmewert der Kerze nicht liegen kann, auch ein neuer Kerzenstecker (1 Ohm) brachte keinen Erfolg.
Die Zündung ist mit der Meßuhr eingestellt, die Verstellung ist einwandfrei.
Für mich ist es entweder die Steini oder schon wieder die Zündspule.
Hat jemand so etwas schon einmal erlebt oder weiß einen Rat?
Nach über 150 000 gefahrenen Heinkelkilometern etwas ratlos.
Bernd