Servus Klaus,
ich bin jetzt der andere Bernd aber besser als der andere Bernd hätte ich es auch nicht erklären können
Noch ein paar Ergänzungen und Anmerkungen dazu:
Der Fliehkraftregler verstellt die Vorzündung von 10°vor O.T. im Standgas bis 33° vor O.T. bei 3.400 UPM.
Das ist `ne Menge Holz und wenn diese Verstellung nicht funktioniert, macht sich das auch bei höherer Drehzahl
in der Leistung bemerkbar
BerndSt schrieb auch, dass mangels einer Stroboskop-Lampe der Zünversteller auch mit Daumen und Zeigefinger
auf Gängigkeit geprüft werden kann.
Nach dem Enfernen der Unterbrecherplatte muss sich der Unterbrechernocken gegen die Federkraft des Verstellers
etwas nach rechts drehen lassen (mit dem Uhrzeiger und geht recht schwer) und auch wieder von alleine zurück drehen.
In der Ausgangsstellung sollte der Unterbrechernocken möglichst kein Drehspiel aufweisen, etwas Spiel hat aber bei höherer
Drehzahl keinen spürbaren Einfluss mehr.
Ob der Versteller aber
richtig arbeitet, kann man nur mit einer Strobo-Lampe feststellen !
Wenn der Motor von untenheraus gut zieht, glaube ich nicht, dass die Nockenwelle schon stark verschlissen ist.
Natürlich kannst Du mit der Messuhr an den Stösselstangen den Hub der Nockenwelle messen, da der Schlepphebel
den Hub 1:1 überträgt.
Du musst Dir halt für die Messuhr eine kleine Vorrichtung bauen und über das Kugelende des Stössels eine Hülse schieben,
damit die Messuhr nicht abrutscht. Die Stössel solten dabei möglichst senkrecht stehen
Die Nockenhöhe (Hub) der symmetrischen A-0 Nockenwelle beträgt bei
Einlass und Auslass 4,70 mm
Viel Erfolg beim "Schnellermachen" und